Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  4. Schisma auf leisen Sohlen
  5. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  8. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  9. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  10. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  11. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  12. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  13. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  14. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  15. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet

'Schlechtes wird überbetont, Gutes nicht kommuniziert und letztlich Gott ausgeblendet'

22. Mai 2023 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Johannes Hartl und Jana Highholder beim Deutschlandtreffen der Charismatischen Erneuerung


Künzell  (kath.net) Ja, es gibt viel Grund zur Hoffnung, selbst in Zeiten wie diesen. Hoffnung in persönlichen wie auch in globalen Krisen. Dieses Signal ging vom „Mittendrin“, dem Deutschlandtreffen der Charismatischen Erneuerung (CE), am langen Himmelfahrts-Wochenende in Künzell bei Fulda aus. Über 800 Teilnehmer ließen sich in der Kreissporthalle von vielfältigen Impulsen zum Thema „Hoffnung? Hoffnung!“ ermutigen.

Für diese Vielfalt an Impulsen sorgte ein buntes Spektrum an Referenten. Der Theologe und Autor Johannes Hartl sprach von einer Kultur der Hoffnungslosigkeit in der westlichen Welt, befeuert durch die mediale Vernetzung. Im Blick auf die Zukunft werde Schlechtes überbetont, Gutes nicht kommuniziert und letztlich Gott ausgeblendet. Ja, es gebe Herausforderungen, sagte Hartl, aber es gelte, sich ihnen zu stellen, mithilfe des Heiligen Geistes.  „Männer und Frauen der Hoffnung sind ein Gebot der Stunde“, betonte Hartl – und zeigte konkrete Schritte auf, zum Hoffnungsträger zu werden.


Es gibt Hoffnung für ausgelaugte Christen wie die Influencerin und Powerfrau Jana Highholder (24). Ihre Botschaft erwuchs aus der zunächst unliebsamen Einsicht, dass ihre Seele nach neun Jahren mit einem schier unglaublichen Pensum an Aktivitäten eine Pause braucht: „Gott meint den ganzen Menschen, nicht nur den Geist und vielleicht noch den Körper. Und er schenkt gerne die nötige Ruhe zum Auftanken.“

„Jesus ist da, wo es am schlimmsten hergeht.“ Das macht Mario Mosimann von „Aktion für verfolgte Christen“ (AVC) am meisten Hoffnung. Der Schweizer berichtete von offenen Türen für die christliche Botschaft beispielsweise an mehreren buddhistischen Staatsschulen in Thailand oder in höchsten Kreisen in Saudi-Arabien. Überhaupt nehme die Zahl der Christen gerade in den Ländern zu, wo der Glaube an Jesus etwas kostet.

Die Hoffnung und das Vertrauen auf Gottes Wirken können selbst dann gestärkt werden, wenn Gebet anders oder gar nicht erhöht wird. Diese Erkenntnis hat der Fuldaer Weihbischof Karlheinz Diez gewonnen. „Gott weiß, was er tut“, sagte Diez in der Messe am Samstagvormittag.

In der Eucharistiefeier zum Auftakt an Christi Himmelfahrt hatte der Vorsitzende der CE Deutschland, Pfarrer Josef Fleddermann (Bremen), an den Heiligen Geist erinnert, an die Kraft aus der Höhe, die Jesus verheißen hatte. Und was an Pfingsten war geworden sei, gelte heute noch: „Der Heilige Geist gibt den Jüngern Kraft und Zuversicht, weckt und stärkt ihr Vertrauen und ihre Hoffnung.“

Die Impulse waren eingebettet in intensive Zeiten von Lobpreis und Anbetung. Ein Abend mit dem Angebot für persönliches Gebet und Segnung, das auf große Resonanz stieß, sowie zahlreiche Workshops und ein eigenes Kinderprogramm gehörten wie immer dazu beim „Mittendrin“.

Die Verantwortlichen der CE Deutschland legten zudem einmal mehr großen Wert darauf, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit hineinzunehmen. Mit frischen Ideen und dem Einsatz moderner Kommunikationstools sorgten das Moderatorenduo Rhiana Spörl und Tobias Gayer für Auflockerung. Und die Begeisterung der jungen Leute im Lobpreis fiel nicht nur Weihbischof Diez positiv auf, der sich wünscht, dass sich junge Leute in ihrer Art in die Gemeinden einbringen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  4. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  7. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  10. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  11. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  12. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  13. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  14. Paris: Klassische lateinische Messe bringt eine neue Generation in die katholische Kirche
  15. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz