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Homosexuelle Netzwerke in der Kirche zur Vertuschung von Missbrauch

25. April 2023 in Kommentar, 29 Lesermeinungen
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Das Gutachten der Kanzlei Westpfahl/Spilker/Wastl bestätigt aktive Homo-Netzwerke im Bistum München – Homo-Lobbys im Vatikan und in der Weltkirche. Gastkommentar von Hubert Hecker


Bonn (kath.net) Angesichts der vatikanischen Vertuschungen im Missbrauchsfall des prominenten Jesuiten Marko Rupnik sowie der Kritik von Pater Hans Zollner an fehlender Transparenz der päpstlichen Kinderschutzkommission muss erneut die Frage nach den dahinterstehenden Lobbykräften gestellt werden.

Auch in der Kirche in Deutschland wird eine wesentliche Tatsache zur Erklärung des Missbrauchs durch Geistliche vertuscht und verdrängt: Etwa 80 Prozent der Missbrauchsfälle sind in homosexuelle Kontexte einzuordnen. Aus dem Verschweigen folgt, dass Homosexualität und homophile Missbrauchskleriker vor einer kritischen Beleuchtung verschont werden. An diesem Prozess der Vertuschung haben vor allem kirchliche Homo-Netzwerke ein Interesse, was in den folgenden Ausführungen aufgezeigt wird.

Eine Passage des Münchener Gutachtens der Kanzlei Westpfahl/Spilker/Wastl zum Komplex „Homosexualität unter Klerikern“ lässt aufhorchen. Dort heißt es auf S. 425: Es „treten deutlichste Zeichen dafür auf, dass homosexuell orientierte Personen besonders enge Kontakte pflegten, sodass der Eindruck eng geknüpfter Netzwerke entsteht, die bis hin zu herausgehobenen Positionen in der Hierarchie des Ordinariats unterhalten wurden.“ Diese Netzwerke würden „einen (regen) Informationsaustausch betreiben und nachhaltig eigene Ziele um des beruflichen Fortkommens willen verfolgen“. Wissen oder Gerüchte um homosexuelle Tendenzen von priesterlichen Mitbrüdern hätten einen nicht unerheblichen Verbreitungsgrad. Sie würden Einflussmöglichkeiten und gegebenenfalls sogar „wechselseitiges Erpressungspotential“ verleihen.

Diese Hintergrundstrukturen, also die homosexuellen Netzwerke sowie das sichere oder erfahrene Wissen um homosexuelle Priester müssten „als eine wesentliche Mitursache für die ohne jeden Zweifel vorherrschenden Vertuschungstendenzen in die vorliegende Bewertung einbezogen werden“, resümiert das Münchener Gutachten.

Das WSW-Gutachten bestätigt aktive Homo-Netzwerke im Bistum München

Diese Skizzierung zu netzwerkartiger Lobby-Arbeit von homosexuellen Klerikern ist bisher noch nie in einem bestellten Gutachten für die Kirche in Deutschland aufgezeigt worden. Leider führen die Autoren ihre Kenntnisse bei der Behandlung der Missbrauchsfälle nicht weiter aus. Gleichwohl sind diese Gutachten-Aussagen eine wichtige Bestätigung der bisherigen Studien zu dem Phänomen der klerikalen Homo-Netzwerke in den USA, Polen und in der kurialen Vatikan-Verwaltung. (Der Begriff ‚Homo-Lobby‘ ist in der Gay-Welt verbreitet, unter anderem als Selbstbezeichnung von qeer.de.)

Das WSW-Gutachten spricht von eng geknüpften homosexuellen Netzwerken, die „nachhaltig eigene Ziele um des beruflichen Fortkommens willen“ verfolgten. Da sind innerhalb der Priesterschaft anscheinend homosexuelle Communities aufgebaut worden, deren Mitglieder sich gegenseitig in ihren Karrieren fördern. Es geht um die Besetzung von einflussreichen Stellen und Positionen durch Seilschaften „bis hin zu herausgehobenen Positionen in der Hierarchie des Ordinariats“.


Was im Netzwerk positiv für das „berufliche Fortkommen“ gilt, kommt den Mitgliedern auch als gegenseitige Unterstützung bei Fehlverhalten zugute. Bei homosexuellen Missbrauchstätern könnten die Netzwerkbeziehungen bis in die Bistumsspitze als Verharmlosung und Relativierung zum Tragen kommen. Von Seiten der Bistumsleitung wären das die homosexuellenspezifische „Vertuschungstendenzen“, die das WSW-Gutachten andeutet.

Mit diesen Ausführungen ist die homosexuelle Lobby-Einflussnahme in der Kirche konturiert: Eine Gruppe von homosexuellen Klerikern baut ein eng geknüpftes Netzwerk auf, mit dem sie über alle kirchliche und mediale Beziehungskanäle Druck auf Kirchenverantwortliche ausübt, um die kirchlichen Entscheidungsträger im Sinne ihrer Gruppeninteressen zu beeinflussen.

Solche säkularen Methoden von Entscheidungsbeeinflussungen durch Netzwerkarbeit in hierarchischen Systemen ist eine Spielart von Korruption. Sie sollte in der Kirche nicht geduldet werden.  

In einem parlamentarischen Staatssystem mit verschiedenen Parteien und Fraktionen ist Lobby-Arbeit von Interessengruppen unter Transparenzkriterien erlaubt und legitim. Da aber in der Kirche kein parteienpluralistischer Parlamentarismus herrschen darf, sind auch organisierte Interessengruppen und ihre Lobbyarbeit für die Kirche wesensfremd.

Vertuschungstendenzen von der Bistumsleitung

In der Diözese München ist die Homolobby seit Jahren erfolgreich. Der ehemalige Generalvikar Peter Beer, von 2009 bis 2019 im Amt, bestätigte schon vor drei Jahren, dass er sich regelmäßig mit homosexuellen Priestern austausche. Er stellte ihnen generell das Zeugnis aus, dass sie „gute Arbeit leisten“ würden.

Diese Erklärung straft die Klage in dem Synodalpapier zu homosexuellen Priestern Lüge. Die Autoren behaupten, dass „eine Begegnung zwischen nicht-heterosexuellen Priestern und der Kirchenleitung noch immer nicht möglich“ sei. Dass es an „Gesprächspartner:innen und an Gesprächsfähigkeit seitens der Kirchenleitung“ fehle, ist offensichtlich eine dreiste Falschbehauptung, wie die regelmäßigen Gesprächstermine im Münchener Ordinariat zeigen.

Generalvikar Beer wird bei seinen Gesprächen mit homosexuellen Priestern angesichts der hohen Quote von Missbrauchstaten mit Sicherheit auch das Vertuschungsinteresse der klerikalen Homo-Lobby bedient haben. Ganz offen leugnet er die empirischen MHG-Ergebnisse im Teilprojekt 2, nach denen die Mehrheit der Missbrauchstäter homosexuell orientierte Kleriker sind, die sich an Jungen vergriffen haben in der Höhe von 80 Prozent aller Missbrauchsopfer.

Der ehemalige Münchener Generalvikar möchte alle homosexuellen Kleriker generell exkulpieren. Er behauptet ohne Datenbelege, es gebe keinen „direkten Zusammenhang zwischen Missbrauch und Homosexualität“. Entsprechende Thesen seien „inakzeptabel“ und „unerträglich“ – offenbar auch die Forschungsergebnisse der MHG-Studie. Damit verletze man „homosexuelle Menschen in ihrer Würde“. Letztlich schiebt Generalvikar Beer alle Missbrauchstaten im kirchlichen Bereich den heterosexuellen Priestern in die Schuhe. Deren Würde ist ihm anscheinend nicht so viel wert.

Nach dieser generellen Bestreitung von homosexuellen Missbrauchstätern baute Beer eine zweite Rechtfertigungslinie auf: Falls gleichgeschlechtlich orientierte Kleriker doch übergriffig würden, dann seien die Taten „selbst im Grade des Verbrechens“ (!) doch nur als „Übersprungshandlungen“ zu charakterisieren, jedenfalls nicht gewollt und geplant, sondern als ein ausweichendes Reaktionsmuster anzusehen.

Diese küchenpsychologische Behauptung von Generalvikar Beer steht im Widerspruch zu den empirischen Daten auf S. 158 der MHG-Studie: „83,1 Prozent der Taten waren geplant, nur 5,4 erfolgten spontan“.

Eine weitere entschuldigende Erklärung des Generalvikars Beer lautet: Eine nicht-integrierte, verdrängte Sexualität würde zu einem „mehr oder weniger unkontrolliertem Ausagieren führen“. Diese These ist eine Variation der Ventilthese bei sexuellem Überdruck: Der Zölibat würde das natürliche Sexualstreben unnatürlich unterdrücken. Daher würde sich die zölibatäre Askese in den Missbrauchshandlungen an Kindern ein Ventil suchen. Derartige mechanistische Theoriekonstrukte aus dem 19. Jahrhundert vertritt heute kein seriöser Wissenschaftler mehr.

Korrupte Homo-Lobbys im Vatikan und in der Weltkirche

Es ist zu befürchten, dass die vom WSW-Gutachten beschriebenen Netzwerke homosexueller Priester im Bistum München-Freising auch in anderen deutschen Diözesen vorhanden sind. Sie widersprechen als gruppenegoistische Interessenvereinigungen dem Wesen der Kirche, wie oben aufgezeigt. Als solche haben sie demoralisierende und zersetzende Wirkung auf Priesterschaft und Kirche.

Wenn die homosexuelle Netzwerkbildung die Ebene der Bischöfe und Ordensoberen erreicht hat, sind die Folgen für die Kirche noch zerstörerischer. Dann wird die Homosexualisierung der Priesterausbildung und Noviziate systematisch gefördert. Diese Entwicklung ist in Studien zu einigen US-Diözesen beschrieben worden.

Weit fortgeschritten soll die homosexuelle Durchsetzung auch in der vatikanischen Kirchenverwaltung sein. Papst Benedikt hatte drei Kardinäle mit einer Untersuchung der vatikanischen Homo-Netzwerke beauftragt. Ihren Bericht übergaben sie im Juni 2013 Papst Franziskus. Der ließ verlauten: In der Kurie gibt es „eine korrupte Strömung. Man spricht von einer Homo-Lobby – und so ist es, sie existiert.“ Das sind starke Worte gegen die Praxis eine homosexuelle Lobby-Gruppe von Prälaten, „die auf legale oder illegale Weise starken Druck ausüben, um einige Entscheidungen zu den eigenen Gunsten zu beeinflussen (Roberto de Mattei am 29. 6. 2013). Doch bei den Konsequenzen wird Franziskus kleinlaut: „Wir müssen abwägen, was getan werden kann“ – so sein Abschlusskommentar.

Die korrumpierenden Wirkungen von homosexuellen Netzwerken zeigte sich an einer Clique von chilenischen Bischöfen. Aus der Exerzitienschule des notorischen Missbrauchsklerikers Fernando Karadima (siehe Link) gingen vier Bischöfe hervor, die die schändlichen Taten ihres Mentors vertuschten. Papst Franziskus selbst hielt jahrelang seine Hand über den homosexuellen Missbrauchstäter und die Vertuschungsbischöfe. Erst als die anschwellenden Proteste das Ansehen der Kirche in Chile rapide herabdrückten, ließ er den Fall untersuchen, den Missbrauchskleriker aus dem Verkehr ziehen und die inkriminierten Bischöfe emeritieren.

Papst Franziskus vermittelt den Eindruck, dass er die „korrupten“ Homo-Netzwerke im Vatikan und in der Weltkirche nur zögerlich anpackt. Das gilt insbesondere für die Homo-Seilschaften von Bischöfen der USA, die Kardinal Theodore McCarrick (inzwischen laisiert, siehe Link) seit Jahrzehnten geknüpft hat. Spielt es dafür eine Rolle, dass die involvierten US-Bischöfe in politischen und kirchenpolitischen Themenbereichen auf der liberalen Linie des Papstes liegen?

Oberstudienrat em. Hubert Hecker hat bereits ein Buch über den Kölner Klinikskandal veröffentlicht und schreibt für kath.net regelmäßig Hintergrundkommentare zu aktuellen Vorgängen (siehe Link).

kath.net-Buchtipp:
Der Kölner Kliniken- / Medienskandal
Eine Fallstudie zu Skandalisierungsprozessen, Schwarmjournalismus und Medienpreisen
Von Hubert Hecker
Taschenbuch, 204 Seiten
2021 Tredition; Heckmedien
ISBN 978-3-00-068482-1
Preis Österreich: 11.40 EUR


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Lesermeinungen

 modernchrist 3. Mai 2023 
 

Die Aussagen Cappabiancas hier kommen mir schon recht hemdsärmelig vor!

"Das biblische Zeugnis? Zeitgebundene Aussagen können keine definitive Lehre begründen." Dieser Satz ist unmöglich haltbar! Wenn Bibelaussagen zeitgebunden wären, dann wären sie generell zeitgebunden! dh. man könnte alles in den Orkus werfen und uminterpretieren. Soll dann eine definitive Lehre alle 50 Jahre neu geschrieben werden? In 50 Jahren gibt es vielleicht Menschen, die mit fernzusteuernden Chips im Hirn andere vergewaltigen. Kommt dann nur der Steuerer in den Knast? Und wenn der Steuerer ein PC ist? Die Aussagen im Römerbrief z.B. zur HS können nicht einfach weggestrichen werden! Die Menschen waren vor 2000 Jahren genauso gemein, gut oder auch pervers wie wir heute. Die Sprache des Leibes muss sinnvoll sein und muss stimmen. Welchen Sinn hat etwa das Ejakulat im Darm?


0
 
 Stephaninus 30. April 2023 
 

@JB2B16

Danke für den Literaturtipp. Ausserdem: ich vermute Arendt wird immer wichtiger. Auch Kardinal Müller hat sie letztens als Referenz angeführt.


0
 
 joh14,6 29. April 2023 
 

P.Max Cappabianca: HS Segnungen haben Sakramentalen Charakter

"Ehrlichweise ist die sakramententheologische Unterscheidung der Segnungen von hetero- und homosexuellen Beziehungen aber sehr problematisch und kann eigentlich nur kirchenpolitisch begründet werden. Welche Elemente einer Beziehung fehlen homosexuellen Paaren denn, die bei heterosexuellen vorhanden sind? Wenn es die Fähigkeit zur Nachkommenschaft wäre, dann dürften auch heterosexuelle Paare jenseits der 50 nicht mehr zu einer sakramentalen Ehe zugelassen werden. Die geschlechtliche Komplementarität? Warum sollte diese die Sakramentalität begründen? Das biblische Zeugnis? Zeitgebundene Aussagen können keine definitive Lehre begründen. In der lateinischen Kirche kommt das Sakrament durch das Jawort zustande. Warum ein solches Jawort bei homosexuellen Paaren nicht zu einem Sakrament führen soll, ist schwer zu nachzuvollziehen"


0
 
 Chris2 26. April 2023 
 

"Kindesmissbrauch" an einem 17-Jährigen?

@Holunder Ist das wahr? Da die meisten Opfer männlich und im pubertären Alter waren, könnte in der Tat ein nicht unbeträchtlicher Teil zumindest 16 oder 17 gewesen sein - ein Alter, in dem Linke die Jigendlichen schon zu den Wahlen zulassen wollen, in dem andererseits aber noch lange das jugendstrafrecht gilt...
Andererseits bin ich absolut sicher: Wenn dem so wäre, hätte die Homolobby längst darauf hingewiesen...


0
 
 lesa 26. April 2023 

Charakterisierung des synodalen Weges? Kehrt um, solange es Zeit ist!

"Es gab aber auch falsche Propheten im Volk; so wird es auch bei euch falsche Lehrer geben. Sie werden verderbliche Irrlehren verbreiten und den Herrscher, der sie freigekauft hat, verleugnen; doch dadurch werden sie sich selbst bald ins Verderben stürzen.
Bei ihren Ausschweifungen werden sie viele Anhänger finden und ihretwegen wird der Weg der Wahrheit in Verruf kommen.
In ihrer Habgier werden sie euch mit verlogenen Worten zu kaufen versuchen; aber das Gericht über sie bereitet sich schon seit langem vor und das Verderben, das ihnen droht, schläft nicht.
Sie haben den geraden Weg verlassen und sind in die Irre gegangen. Diese Menschen sind Quellen ohne Wasser, sie sind Wolken, die der Sturm vor sich herjagt; für sie ist die dunkelste Finsternis bestimmt. Sie führen geschwollene und nichts sagende Reden; sie locken mit ihren Ausschweifungen die Menschen an, die sich eben erst von denen getrennt haben, die im Irrtum leben ... (aus 2 Petr 2)


4
 
 joh14,6 26. April 2023 
 

Missbrauchsbeauftragte der Reg sieht die BISCHÖFE in der Verantwortung

"Der Syn Weg hat sich einer rein institutioniellen Aufarbeitg verschrieben, die die pers Verantwortg einzelner Akteure nur allzu gerne in das rein Strukturelle einer maroden Institution überhöht.
Dem hält KERSTIN CLAUS den Ruf nach einer individuellen Aufarbeitung entgegen, die genau nach dieser persönlichen Verantwortg fragt. Individuelle Aufarbeitg erschöpfe sich nämlich nicht in der Traumabewältigg des einzelnen Betroffenen, sondern suche konkrete Antworten auf konkrete Fragen: „Wer hätte Taten verhindern können? Wer konkret trug Verantwortung? Wer hätte Verantwortg übernehmen können, ja müssen? Wer hätte im weiteren Verlauf hinsehen können und die Dinge unterbinden müssen? Ist trotz einer Meldung nichts passiert? (…) Und wer übernimmt heute die Verantwortg?“

Währenddessen meinen einzelne kirchliche Verantwortungsträger immer noch, durch lautstarke Unterstützung liberaler Forderungen mit einem blauen Auge davonzukommen – anstatt konkret Verantwortg für pers Fehlverh zu übernehmen

www.die-tagespost.de/kirche/aktuell/bischoefe-in-der-pflicht-art-237552


2
 
 GlaubeHoffnung 26. April 2023 
 

SalvatoreMio: leider ist Ihr Link


1
 
 Holunder 26. April 2023 
 

@Mariat

Vor Kurzem sprach ich mit einer Bekannten über dieses Thema , die Theologin ist . Sie sagte mir, dass auch der sexuelle Missbrauch von Jugendlichen bis zum Alter von 17 Jahren als kindesmissbrauch bezeichnet wird . Ein 17-Jähriger junge hat ja schon den Körper eines Erwachsenen. Das erklärt dann auch , warum homosexuelle Männer "Kinder" missbrauchen können.


2
 
 gebsy 25. April 2023 

Enthaltsam zu leben

ist OHNE helfende Liebe Gottes unmöglich.
Wer aber in seinem Leben EINMAL erfahren hat,
dass die Liebe Gottes dem Menschen das Glück
schlechthin eröffnet, sucht keine Seilschaft ...


4
 
 SalvatoreMio 25. April 2023 
 

Franziskaner in Deutschland und "Gottesliebe mit Leib und Seele"

@Hängematte: Ja, zum neuen Provinzialminister der deutschen Franziskaner wurde im Juni 2022 Markus Fuhrmann gewählt im Haus Ohrbeck bei Osnabrück. Er spricht sich für Veränderungen in der katholischen Sexualmoral aus. - Was in den Köpfen so mancher Franziskaner vor sich geht, kann man sich nicht vorstellen. Man muss das Interview nur lesen, das der Deutschlandfunk mit Bruder Andreas Brands, dem geistlichen Leiter in Haus Ohrbeck führte und wie er über Beichtpraxis spricht.

katholische-sexualmoral-gottesliebe-mit-leib-und-seele-100.html


3
 
 Chris2 25. April 2023 
 

Warum so viele Buben als Opfer?

@jakob19 Gesamtgesellschaftlich sind etwa 75% der Opfer Mädchen, in der Kirche etwa 80% Buben*. Es gibt hier also nachweislich ein ganz spezifisches und sehr ernstzunehmendes Problem. Die Münchener Studie benennt es: Homo-Netzwerke bis in die Spitzen des Ordinariats. Und offensichtlich sind nicht wenige davon auf Minderjährige fixiert und leben das auch aus. Da hilft nur radikales Aufräumen und Zerschlagen der Netzwerke...
* Für D wurden stets etwa 63% Buben genannt, aber das war nur die Auswertung der Priesterpersonalakten. Sobald es offizielle Zahlen für ein Bistum gab, lagen die wieder bei etwa 80%, so wie weltweit.


5
 
 modernchrist 25. April 2023 
 

Jährlich werden in Deutschland 14.000 Fälle

von sex. Kindesmissbrauch polizeilich angezeigt! Mehr als 90 % davon finden im familiären Umfeld statt. Auch in Schulen, Jugendvereinen und bei Sport-Trainern. Beers Küchen-Ventil-Psychologie würde diesen Leuten wohl auch eine unterdrückte Sexualität attestieren, obwohl diese alle sexuell aktiv sein können, wie sie wollen?
Und dennoch vergreifen sie sich an Kindern und Jugendlichen? Planen die Taten sorgfältig, wie diese offensichtlich auch viele Missbrauchspriester vorgeplant haben? Wahr ist doch: Homosexuelle Sexualität ist aufgrund ihres verqueeren Drängens viel weniger im Zaum zu halten als heterosexuelle Sexualität. Diese hat zusätzlich von der Natur aus ja auch das "Hindernis" einer möglichen Schwangerschaft zu beachten! Das entfällt beim Schwulen. Die Kirche braucht keine schwulen Priester, es sei denn, sie haben ihre Sexualität absolut im Griff und leben völlig enthaltsam. Weil das praktisch für den echt Schwulen nicht möglich ist, können sie nicht zur Weihe zugelassen werden!


4
 
 Chris2 25. April 2023 
 

@Mariat

Homosexualität bedeutet zunächst einmal nur eine sexuelle Präferenz zum eigenen Geschlecht. Ein "heterosexueller" Mann ist also dem weiblichen Geschlecht zugetan. Falls er nicht ganz normal tickt, können es aber auch allzu junge Mädchen sein. Analoges gilt natürlich auch für Schwule. Offenbar sogar ganz besonders, wie die Tatsache belegt, dass die Opfer des Missbrauchsskandals weltweit zu etwa 80-90% männlich waren (Q u.a. Wikipedia), das ist mehr als eine Umkehrung der durchschnittlichen Opferverteilung.
Falls Herr Beer diese Tatsache tatsächlich leugnen sollte, wäre das schlicht eine glatte Lüge (gut, dass er nicht mehr GV ist). Noch dreister ist es allerdings, genau diesen Knabenschänderskandal als Brecheisen zur Durchsetzung der Homosexualisierung der Kirche zu missbrauchen. Perverser geht es kaum mehr. Und dass das selbst nicht wenige Bischöfe propagieren, macht es nicht besser, sondern nur noch schlimmer. Die Kirche ist längst unterwandert! Beten wir! Und schweigen nicht!


3
 
 ThomasR 25. April 2023 
 

ich stehe auf jeden Fall weiterhin zu meiner Aussage

über die organisierte eher sehr mediale Attacke auf Papst Benedikt

hat man versucht, von den anderen viel wichtigeren Aspekten des Münchner Gutachtens die Öffentlichkeit abzulenken.


Mein Dank geht übrigens an die Staatsanwältin, die die Unschuld/kein Mitwirken von Papst Benedikt, damals Kard. Ratzinger post mortem bestätigte.


2
 
 jakob19 25. April 2023 
 

Leider hat Herr Hecker wohl weitgehend Recht. Aber solange die homosexuellen Netzwerke in der kurialen Verwaltung und in den Nuntiaturen nicht zerschlagen sind, sind die Ordinariate nur eingeschränkt handlungsfähig. Papst Benedikt hat das versucht, ist aber daran gescheitert. Sicher war das auch einer der Gründe für seinen Rücktritt.
Am Missbrauch ist aber nicht Homosexualität, sondern indivisuelle kriminelle Energie schuld.

Das Münchener Gutachten hat vieles ans Tageslicht und in Bewegung gebracht. Es wäre hochinteressant zu erfahren, was das erste Kölner Gutachten, das von derselben Kanzlei wie das Münchener erstellt worden war, beinhaltet.


2
 
 ThomasR 25. April 2023 
 

@GlaubeHoffnung

ständiger Diakonat ist nach wie vor in meinen Augen unterbewertet- sicher ist es einige sehr sinvolle Alternative für einige junge Männer, die keine Berufung zum Leben im Zölibat haben/spüren- es gibt Diözesen die eher bereit sind Damen als Pfarradministratorinnen zu ernennen, als ständige Diakone

OStkatholische (nicht zölibatere )Priester dürfen auch neue Messe zelebrieren bzw konzelebrieren, wenn sich ein Ordinarius findet, der sie aufnimmt

Begeisterung insbesondere für die alte Messe ist bei vielen jungen Männern so groß, daß sie bereit sind den Preis des zölibateren Lebens zu zahlen, nur um alte Messe zelebrieren zu können

sicher gibt es auch Kleriker mit homosexuellen Hintergrund, aber wenn sie im Zölibat (=in sexueller Enthaltsamkeit) leben, dann ist es für mich kein Problem
(Problem sind tatsächlich v.A. homosexuelle Seilschaften und Cliquen sowie Priester die ihre Sexualität ausleben auf homosexuelle oder heterosexuelle Art- sexuelle Enthaltsamkeit ist zu lernen


0
 
 jakob19 25. April 2023 
 

GlaubeHoffnung

Zunächst möchte ich Ihnen danken für ihe vielen guten, unpolemischen und praxisbezogenen Beiträge, die mir oft aus dem Herzen sprechen.
Die Frage ist, warum es in der Kirche so viele homosexuelle Priester gibt. Bis 1994 hatten Männer mit derartigen Neigungen so gut wie keine andere Möglichkeit zu gesellschaftlichem Ansehen und sogar Bewunderung zu kommen. Und wirklich geht es nach 1994 mit dem Priesternachwuchs immer steiler bergab. In neuerer Zeit spielen sicher die Netzwerke, die Benedikt XVI. so beklagt hat und die im Vatikan ihre Spitze haben, eine immer größere Rolle. Man hilft einander dann in die höheren Positionen. Interessant ist, dass gerade viele der "kirchlichen Oberen", die sich am lautesten gegen Homosexualität positionieren, dann selbst als dieser Gruppe zugehörig erkannt werden.
Homosexualität ist aber keinesfalls mit Pädophilie gekoppelt, denn gesamtgesellschaftlich gesehen, überwiegen deutlich die heterogenen Missbrauchsfälle, wie viele Untersuchungen bestätigen.


1
 
 GlaubeHoffnung 25. April 2023 
 

Das ist zu einfach gedacht glaube ich lieber ThomasR. Ich denke schon, dass junge Leute die Theologi

ganz gewiss unterscheiden können zwischen normalem priesterlichen Leben und Homosexuellen Seilschaften. Das sind schließlich keine Kinder mehr. Wenn ich verschiedene Berichte/Interviews zum Thema Priesterstudium verfolge, haben viele junge Männer eher ein Problem mit dem Zölibat. Es gibt Menschen die dafür geschaffen sind, einsam allein zu leben; Andere hingegen haben es Schwer und lassen es mit dem Studium. Wir haben hier in der Tageszeitung kürzlich Erfahrungen von jungen Männern gehabt die fest entschlossen waren, Priester ohne wenn und aber zu werden;‚aber dann kam die Liebe dazwischen. Die Abwägung fällt vielen schwer. Und dann sind heute ganz viele Elternhäuser nicht mehr so gläubig dass sie Brutstätten fûr Priester sein kônnen. Ich weiß von einem Freund meiner ältesten Enkelin. Er wollte Priester werden. Als er es den Eltern erzählte, sind die schockiert gewesen Früher wären meine Eltern vor stolz geplatzt hätte einer ihrer Söhne diesen Wunsch geäußert.


1
 
 Coburger 25. April 2023 
 

Wenn Menschen homophil sind oder so werden, ist es noch keine Sünde. Erst wenn es zu Handlungen kommt, aber das betrifft auch Priester, die Freundinnen haben und hatten und mit ihnen zusammen sündigten u.a.m.
Es ist ein schmaler Grat und wie schnell fällt einer in die Grube.
Es wird kaum ein Mensch unversucht gelassen und der Weg zum Sündigen ist sehr breit.

Das Entscheidende aber ist das Benennen von Verhalten, das vom Katechismus und den Lehren Christi und den 10 Geboten als Sünde bezeichnet wird. Wenn diese Einsicht fehlt, dann gute Nacht. Und das ist das Problem in Rom wie in vielen Bistümern.
Weil Papst Benedikt XVI. in Wort und Tat sehr eindeutig war, wurde er weggemobbt im Verein mit den Medien und der Politik und man wählte einen Anti-Benedikt, der von Medien und Politik beklatscht wird, was kein Wunder ist.


5
 
 Philipp Neri 25. April 2023 

Strategie des Synodalen Weges

Man holt sich quasi das "Goldene Kalb" in die Kirche hinein, bzw. man will es weiterhin pflegen!


5
 
 Mariat 25. April 2023 

Wenn der Feind Gottes Seelen zerstören will, beginnt er mit den Priestern!


4
 
 Hängematte 25. April 2023 
 

Die deutschen Franziskaner

haben letztens einen homosexuellen Provinzialismus gewählt!!!


3
 
 Dolomiti 25. April 2023 
 

Homohäresie

hat Prof. Dr. Dariusz Oko aus Polen wielleicht doch recht mit seinen Ausführungen?

de.wikipedia.org/wiki/Dariusz_Oko


4
 
 Pellegrino 25. April 2023 
 

Synodaler Weg als Legitimation des Missbrauchs?

Wer sich mit der Causa Mc Carrick auseinandergesetzt hat, die Aussagen von Betroffenen zum Synodalen Weg zur Kenntnis genommen hat, wem außerdem die Abläufe und das Ignorieren des Papstbriefes bei den Synodalversammlungen aufgefallen ist, sowie die Druckausübung auf konservative Bischöfe mitbekommen hat, hat schon sehr früh bemerkt, dass der Synodale Weg der Akzeptanz der Homo-Lobby und somit der Legitimation und Relativierung des Misbrauchs dienen soll. Die Anhänger des Synodalen Weges werden sich noch schämen müssen, wegen ihrer Unterstützung der Homo-Korruptionsmafia in der Kirche.


13
 
 Mariat 25. April 2023 

Homosexualität und homophile

bedeutet dies bei einem Mann, nicht Sexualverkehr mit Gleichgesinnten Erwachsenen?
Woher kommt dann der Missbrauch mit Kindern?

Und dann auch noch Netzwerke!!!
Da stellt es einem die Haare auf.


3
 
 max58wi 25. April 2023 
 

Seilschaften sind immer ein Problem und Ärgernis - ob homo- oder heterosexuelle Seilschaften ist dab

Das Übel dieser korrupten Strukturen muss klar benannt und konsequent angegangen werden.


4
 
 CusanusG 25. April 2023 
 

Eine fundierte Analyse

die an jede Pfarrei geschickt werden sollte.


6
 
 joh14,6 25. April 2023 
 

Ich habe den Eindruck

Die Geschichte des "Synodalen Weges" muss ganz neu gelesen werden...

Und auch die der Weltsynode ?


11
 
 ThomasR 25. April 2023 
 

Homosexuelle Netzwerke machen Berufungsapostalat platt

Es birngt nichts, Gebetsinitiativen für Priester- und Ordensberufungen einzuleiten, wenn junge Menschen durch homosexuelle Netzwerke von der Kirche abgeschrckt werden

Die Jünger Jesu identifizierten sich mit dem Herren (Petrus identifiezierte sich mit dem Herren aber aus Angst hat Ihn verraten- es war einafch menschliche Angst, nichts mehr und nichts weniger)
Die jungen Menschen von heute, so wie sie heute auch sind, sie haben auch Ideale die sie in heutiger Welt zu leben haben,
werden sich mit der Kirche nicht identifiezeren, wenn Eindruck entsteht, daß Kirche als Institution durch Homonetzwerke, inzwichen immer öfter lesbische Funktionärinnen massiv unterwandert ist


8
 

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