Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  9. Was auch immer Synodalität sein soll
  10. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  11. Was eine Messe wiegt
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  14. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  15. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus

Chur: "Präventionsbeauftragte" von Bischof Bonnemain hat kein Problem mit Pornos

30. Oktober 2022 in Schweiz, 20 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die katholische Kirche lehnt Pornos ganz klar ab, im Bistum Chur wird unter der Leitung von Bischof Bonnemain jetzt diese klare Linie aufgeweicht. Seine "Präventionsbeauftragte" möchte über Chancen und Risiken von Pornokonsum "offen" reden


Chur (kath.net)

Karin Iten, die umstrittene "Präventionsbeauftragte" des Bistums Chur, übt gegenüber dem Schweizer Portal "kathch", welches mit einem antikirchlichen Kurs seit Jahren Katholiken verärgert, Kritik an Papst Franziskus, weil dieser vor Pornografie warnt und möchte ernsthaft einen "differenzierten Blick" und Pornos nicht pauschal verteufeln, sondern zwischen "illegaler" und "legaler" Pornographie unterscheiden, "fair entstandene Pornos" seien für Iten eine "ganz andere Kategorie. Diese sollte man ihrer Meinung nach nicht pauschal verteufelt werden.

Es geht laut Iten um einen individuell gesunden Umgang und das "gute Mass" darin. Wörtlich meint sie dann: "Statt spiritueller Überhöhung, Schuldgefühlen und Angstmacherei vor dem Teufel wäre es interessant, von Papst Franziskus zu erfahren, welche Sexualität er zölibatär lebenden Menschen denn zubilligt." Iten möchte dann noch über die Chancen und Risiken von Pornokonsum "offen" reden und kritisiert "pauschale Angstmacherei und Schulddruck". Karin Iten wurde von Bischof Joseph Maria Bonnemain von Chur, der Mitglied des Opus Dei ist, als Präventionsbeauftragte ernannt. In einem kath.net vorliegenden Beitrag aus dem Jahr 2019 meinte Iten im Übrigen: "Verabredungen, Küssen, Petting, sexuelle Phantasien, sowie oft auch der erste Geschlechtsverkehr zählen im Jugendalter zur normalen psychosozialen Sexualentwicklung."


Die katholische Kirche lehnt übrigens Pornos weiterhin klar ab und unterscheidet nicht zwischen "illegalen", "legalen" und angeblich "fair entstandenden" Pornos. Im Katechismus der katholischen Kirche heißt es: "Pornographie besteht darin, tatsächliche oder vorgetäuschte geschlechtliche Akte vorsätzlich aus der Intimität der Partner herauszunehmen, um sie Dritten vorzuzeigen. Sie verletzt die Keuschheit, weil sie den ehelichen Akt, die intime Hingabe eines Gatten an den anderen, entstellt. Sie verletzt die Würde aller Beteiligten (Schauspieler, Händler, Publikum) schwer; diese werden nämlich zum Gegenstand eines primitiven Vergnügens und zur Quelle eines unerlaubten Profits. Pornographie versetzt alle Beteiligten in eine Scheinwelt. Sie ist eine schwere Verfehlung. Die Staatsgewalt hat die Herstellung und Verbreitung pornographischer Materialien zu verhindern."

 

Kontakt Bischof Bonnemain


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Was eine Messe wiegt
  3. Eucharistischer Weltkongress 2028 in Sydney - 24. Sept. bis 1. Oktober 2028
  4. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  5. EU-Parlament beschließt Resolution gegen Islamismus - Gegenstimmen von Grünen und SPÖ
  6. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  7. „Taste the North“ - kulinarischen Reise durch den Norden Europas. Ein Kochbuch vom Bonifatiuswerk
  8. Vatikan sagt alle Papstaudienzen bis 20. Oktober ab
  9. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell
  10. Polen – ein Beispiel des christlichen Humanismus
  11. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  12. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  13. Was auch immer Synodalität sein soll
  14. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz