Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  2. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  3. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  4. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  5. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  6. Papst will für 2033 Treffen aller Kirchen in Jerusalem
  7. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
  8. 'Für mich gilt: Mein Leben liegt in der Hand Gottes'
  9. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  10. "Hassprediger und Hofnarr"
  11. R.I.P. Martin Lohmann
  12. Salzburg: Die drei Goldensteiner Ordensfrauen dürfen im Kloster bleiben, ABER...
  13. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  14. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  15. Drei Brücken zum Licht. Vom Zion zum Bosporus: Erneuerung der Einheit

Salvini will klaren Kurs gegen illegale Einwanderung

18. September 2022 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Früherer italienischer Innenminister und Lega-Chef kritisiert Seenotrettung durch NGOs im Mittelmeer.


Rom (kath.net/ KAP)

Der frühere italienische Innenminister Matteo Salvini will im Falle eines Wahlsiegs der Mitte-Rechtsparteien in Italien zu einem scharfen Kurs gegen illegale Einwanderung zurückkehren. Salvini äußerte sich eine Woche vor der Parlamentswahl in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der katholischen Tageszeitung "Avvenire".

Der Parteichef der populistischen Partei Lega sagte, als er das Innenministerium vor drei Jahren verlassen habe, seien im Jahr weniger als 5.000 Migranten an Italiens Küsten gelandet. In diesem August seien es 16.800 in einem einzigen Monat gewesen. Salvini sprach von einer "dramatischen Entwicklung" und erinnerte an die mehr als 1.200 Menschen, die bei der versuchten Überquerung des Mittelmeers ertrunken oder verschwunden seien.


Die ausländischen Nichtregierungsorganisationen beherrschten mit ihren Schiffen wieder das Mittelmeer, beklagte Salvini. Sie seien ein Anziehungsfaktor für die neue Migrationswelle. Falls seine Partei an die Regierung komme, werde Italien jene Staaten zur Verantwortung ziehen, unter deren Flaggen diese Schiffe fahren.

Weiter erklärte Salvini, eine ernstzunehmende Regierung müsse die Einwanderung regulieren, sich den Schleusern entgegenstellen und dafür sorgen, dass genau die Menschen ins Land kommen, die das Land brauche. Eine Mitte-Rechtsregierung würde die bisherige Fehlentwicklung innerhalb weniger Monate korrigieren.

Salvini äußerte sich in dem Interview auch über seine persönlichen Beziehungen zu Moskau und zu denen seiner Partei zu Putins Partei "Einiges Russland". Die Lega habe früher geglaubt, mit dieser Partei zusammenarbeiten zu können, erklärte er. Es habe aber keine konkreten Schritte gegeben, und seit einiger Zeit gebe es überhaupt keine Beziehungen mehr.

Er fügte hinzu, dass auch seine persönliche Einschätzung bezüglich der russischen Regierung sich "seit dem inakzeptablen Angriff auf die Ukraine" gewandelt habe. Dennoch halte er daran fest, dass es möglich sein müsse, mit der russischen Seite über Frieden zu sprechen. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an den christdemokratischen Politiker Giorgio La Pira, der 1969 mitten im Kalten Krieg nach Moskau geflogen war, um Gesprächsfäden mit den kommunistischen Machthabern zu knüpfen.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Martin Lohmann
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  4. Fairer Streiter für die Wahrheit – Ein Nachruf auf Dr. h.c. Martin Lohmann (14.3.1957-24.11.2025)
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  7. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  8. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  9. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  10. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  11. "Hassprediger und Hofnarr"
  12. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  13. Papst will für 2033 Treffen aller Kirchen in Jerusalem
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz