Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  9. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  10. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  11. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  14. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

Deutscher Ärztetag: Schulschließungen waren für die meisten Kinder toxisch

14. Juni 2022 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kinderärzte schlagen Alarm: Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen massiv angestiegen, schulische und soziale Kompetenzen zurückgegangenh


Leipzig/Bremen (kath.net/mk) Die Schulschließungen im Rahmen der Corona-Maßnahmen haben Kindern geschadet und dürfen sich nicht wiederholen. Zu diesem Schluss kommt laut IDEA der Leipziger Kinderarzt und Hochschullehrer Prof. Wieland Kiess in einem Interview mit „Welt online“. „Wir beobachteten die Zunahme von Vereinsamung, depressiven Verstimmungen und Verhaltensauffälligkeiten. Das Einzige, was mit den Corona-Maßnahmen angestiegen ist, das ist die Smartphone-Nutzung“, bringt es der Experte auf den Punkt. Kinder und Jugendliche würden weniger Instrumente spielen oder sich engagieren und gingen weniger in Sportvereine, weshalb auch das Übergewicht angestiegen sei. Sein Appell an die Politik ist, Mut zu Entscheidungen abseits vom „Mainstream“ aufzubringen, die nicht nur das eine Ziel haben, Infektionen auszuschließen.


In dasselbe Horn stieß vor kurzem der 126. Deutsche Ärztetag in Bremen. Das Fazit dort: Die Schulschließungen waren für die meisten Kinder toxisch. Die Referenten wiesen zunächst darauf hin, dass COVID-19 bei Heranwachsenden eher mild oder symptomlos verlaufe. Nur selten träten schwerere Verläufe auf, die dann meistens Kinder und Jugendliche mit Vorerkrankungen beträfen. Dennoch seien sie in Deutschland die einzige Bevölkerungsgruppe, die durchgehend anlasslos getestet wurde. Vor allem der zweite, siebenmonatige Lockdown ab Dezember 2020 habe den meisten chronischen Stress verursacht. Zu berücksichtigen sei nicht nur der messbare Rückgang von Lesefähigkeit und Mathematikkompetenz, sondern auch fehlende soziale Kompetenzen und Identitätsfindung durch den mangelnden Umgang mit Gleichaltrigen und die Unmöglichkeit, zu reisen sowie einen guten Übergang zwischen Schule und Beruf zu finden.

Bei allen politischen Entscheidungen müsse man daher in Zukunft auch die Lebenslaufperspektive im Blick haben. Kitas und Schulen seien die Grundpfeiler für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und müssten daher bei einer möglichen nächsten Corona-Welle offen bleiben. Dies stelle kein Pandemierisiko dar, wenn Schutz- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden, betont der Deutsche Ärztetag.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  4. Bischof Hansen/Oslo kündigt Diözesansynode an – Keine Abstimmung über die kirchliche Lehre
  5. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  6. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  7. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  10. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  11. Präfekt des Dikasteriums für die Gesetzestexte: Kirchenrecht soll dem Heil der Seelen dienen
  12. Bistum Limburg: Franziskaner verlassen nach mehr als 150 Jahren Kloster Marienthal
  13. Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft
  14. Kardinal Aveline: „Der christliche Glaube hat heute viel mit Widerstand zu tun“
  15. Expertin fordert nach Aufsichtsversäumnissen in den Provinzen nun nationalen Sterbehilfe-Watchdog

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz