Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  6. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  7. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  8. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  9. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  13. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  14. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  15. Der Realismus der Barmherzigkeit

Deutscher Ärztetag: Schulschließungen waren für die meisten Kinder toxisch

14. Juni 2022 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kinderärzte schlagen Alarm: Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen massiv angestiegen, schulische und soziale Kompetenzen zurückgegangenh


Leipzig/Bremen (kath.net/mk) Die Schulschließungen im Rahmen der Corona-Maßnahmen haben Kindern geschadet und dürfen sich nicht wiederholen. Zu diesem Schluss kommt laut IDEA der Leipziger Kinderarzt und Hochschullehrer Prof. Wieland Kiess in einem Interview mit „Welt online“. „Wir beobachteten die Zunahme von Vereinsamung, depressiven Verstimmungen und Verhaltensauffälligkeiten. Das Einzige, was mit den Corona-Maßnahmen angestiegen ist, das ist die Smartphone-Nutzung“, bringt es der Experte auf den Punkt. Kinder und Jugendliche würden weniger Instrumente spielen oder sich engagieren und gingen weniger in Sportvereine, weshalb auch das Übergewicht angestiegen sei. Sein Appell an die Politik ist, Mut zu Entscheidungen abseits vom „Mainstream“ aufzubringen, die nicht nur das eine Ziel haben, Infektionen auszuschließen.


In dasselbe Horn stieß vor kurzem der 126. Deutsche Ärztetag in Bremen. Das Fazit dort: Die Schulschließungen waren für die meisten Kinder toxisch. Die Referenten wiesen zunächst darauf hin, dass COVID-19 bei Heranwachsenden eher mild oder symptomlos verlaufe. Nur selten träten schwerere Verläufe auf, die dann meistens Kinder und Jugendliche mit Vorerkrankungen beträfen. Dennoch seien sie in Deutschland die einzige Bevölkerungsgruppe, die durchgehend anlasslos getestet wurde. Vor allem der zweite, siebenmonatige Lockdown ab Dezember 2020 habe den meisten chronischen Stress verursacht. Zu berücksichtigen sei nicht nur der messbare Rückgang von Lesefähigkeit und Mathematikkompetenz, sondern auch fehlende soziale Kompetenzen und Identitätsfindung durch den mangelnden Umgang mit Gleichaltrigen und die Unmöglichkeit, zu reisen sowie einen guten Übergang zwischen Schule und Beruf zu finden.

Bei allen politischen Entscheidungen müsse man daher in Zukunft auch die Lebenslaufperspektive im Blick haben. Kitas und Schulen seien die Grundpfeiler für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und müssten daher bei einer möglichen nächsten Corona-Welle offen bleiben. Dies stelle kein Pandemierisiko dar, wenn Schutz- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden, betont der Deutsche Ärztetag.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  3. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  4. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
  5. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  6. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  7. Christus ist der Fels, der uns trägt
  8. Ökumenischer "Marsch für Jesus" zieht am 19. September durch Wien
  9. Der Realismus der Barmherzigkeit
  10. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  11. Libertas als Auftrag für Mensch und Frieden
  12. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  13. Babyboom auf einer US-Entbindungsstation: 17 Krankenschwestern erwarten zeitgleich Nachwuchs
  14. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  15. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz