Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

Deutscher Ärztetag: Schulschließungen waren für die meisten Kinder toxisch

14. Juni 2022 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kinderärzte schlagen Alarm: Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen massiv angestiegen, schulische und soziale Kompetenzen zurückgegangenh


Leipzig/Bremen (kath.net/mk) Die Schulschließungen im Rahmen der Corona-Maßnahmen haben Kindern geschadet und dürfen sich nicht wiederholen. Zu diesem Schluss kommt laut IDEA der Leipziger Kinderarzt und Hochschullehrer Prof. Wieland Kiess in einem Interview mit „Welt online“. „Wir beobachteten die Zunahme von Vereinsamung, depressiven Verstimmungen und Verhaltensauffälligkeiten. Das Einzige, was mit den Corona-Maßnahmen angestiegen ist, das ist die Smartphone-Nutzung“, bringt es der Experte auf den Punkt. Kinder und Jugendliche würden weniger Instrumente spielen oder sich engagieren und gingen weniger in Sportvereine, weshalb auch das Übergewicht angestiegen sei. Sein Appell an die Politik ist, Mut zu Entscheidungen abseits vom „Mainstream“ aufzubringen, die nicht nur das eine Ziel haben, Infektionen auszuschließen.


In dasselbe Horn stieß vor kurzem der 126. Deutsche Ärztetag in Bremen. Das Fazit dort: Die Schulschließungen waren für die meisten Kinder toxisch. Die Referenten wiesen zunächst darauf hin, dass COVID-19 bei Heranwachsenden eher mild oder symptomlos verlaufe. Nur selten träten schwerere Verläufe auf, die dann meistens Kinder und Jugendliche mit Vorerkrankungen beträfen. Dennoch seien sie in Deutschland die einzige Bevölkerungsgruppe, die durchgehend anlasslos getestet wurde. Vor allem der zweite, siebenmonatige Lockdown ab Dezember 2020 habe den meisten chronischen Stress verursacht. Zu berücksichtigen sei nicht nur der messbare Rückgang von Lesefähigkeit und Mathematikkompetenz, sondern auch fehlende soziale Kompetenzen und Identitätsfindung durch den mangelnden Umgang mit Gleichaltrigen und die Unmöglichkeit, zu reisen sowie einen guten Übergang zwischen Schule und Beruf zu finden.

Bei allen politischen Entscheidungen müsse man daher in Zukunft auch die Lebenslaufperspektive im Blick haben. Kitas und Schulen seien die Grundpfeiler für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und müssten daher bei einer möglichen nächsten Corona-Welle offen bleiben. Dies stelle kein Pandemierisiko dar, wenn Schutz- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden, betont der Deutsche Ärztetag.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  2. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  3. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  4. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  5. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  6. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  7. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  8. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  9. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  10. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  11. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  12. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  13. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  14. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  15. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz