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Will der Erzbischof von Berlin eine neue ‚Gay-Kirche‘?

20. Mai 2022 in Kommentar, 41 Lesermeinungen
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Ein Kommentar von Roland Noé zu den 35 "Gay-Beauftragten" des Erzbischofs von Berlin und warum Heiner Koch diese Wochenende den zweiten Brief des Hl. Paulus an Timotheus lesen sollte


Linz (kath.net)

Der Berliner Erzbischof Heiner Koch bittet um Vergebung für angebliche Homophobie in Kirche und sprach von einer „unheilvollen Traditionslinie" bei einem „Tag gegen Queerfeindlichkeit“. Wie bitte? Koch ist immerhin der Vorsitzende der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz. Gehört es für einen deutschen Bischof in Berlin schon zum guten Ton, sich bei der Gay-Szene beliebt zu machen? Und was meint Koch denn hier genau? Hat der Erzbischof von Berlin ein Problem damit, die Lehre der Kirche zu dem Thema zu verkünden? Aber Koch geht noch weiter. Er möchte zukünftig in seinen 35 Pfarren auch Beauftragte einsetzen, die sich gegen eine solche „Diskriminierung“ (lat. discriminare', unterscheiden!) engagieren?  Was meint Koch denn damit? Müssen jetzt alle, die sich für Ehe und Familie im biblischen Sinne einsetzen, in der Erzdiözese Berlin mit Problemen rechnen? Auch wenn Koch & Co es nicht hören wollen, die Bibel ist bei dem Thema ganz klar. Man hat fast das Gefühl, dass der Erzbischof eine Art „Gay-Kirche“ möchte, in der die Lehre der Kirche beim Thema „Ehe und Familie“ keinen Platz mehr hat.


Was aber noch eher bedenkenswert ist. Gibt es in den Berliner Pfarren in jeder Pfarre einen Beauftragten für die Mission -wie bringe ich Jesus zu den Menschen? Davon hört man vom Berlin Erzbischof wenig. Gibt es vom Berliner Erzbischof einen Beauftragten für die Pro-Life-Agenda? Angesichts von jährlich 100.000 toten kleinen Kindern im Mutterleib wäre das durchaus eine viel dringendere Sache. Hat er das Datum des diesjährigen Marsches für das Leben schon dick in seinem Terminkalender markiert und seine Teilnahme fix eingeplant? Und vor allem: gibt es in den Berliner Pfarreien eigentlich auch Beauftragte für Ehe und Familie, d.h. Menschen, die hier die Lehre den Menschen erklären und lehren?

Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln“. Herr Bischof, bitte studieren Sie dieses Wochenende den zweiten Brief des Hl. Paulus an Timotheus!


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