SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
- Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
- Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
- Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
- US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
- Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
- Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
- „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
- „Das Ende von Maria 2.0“
- Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
- Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
- Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
- Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
- Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
- 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
| 
Papst dankt Orban für Aufnahme von Ukraine-Flüchtlingen in Ungarn21. April 2022 in Weltkirche, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Papst dankt Orban für Aufnahme von Ukraine-Flüchtlingen in Ungarn
Vatikan (kath.net/KAP) Ministerpräsident Viktor Orban ist am Donnerstag von Papst Franziskus in Privataudienz empfangen worden. Es war der erste offizielle Besuch des ungarischen Regierungschefs und Fidesz-Vorsitzenden bei Franziskus im Vatikan. Das Gespräch dauerte den Angaben zufolge rund 40 Minuten. Auf einem vom Heiligen Stuhl veröffentlichten Video des Treffens wirkt die Stimmung zwischen den beiden offen und freundlich. Dabei macht Franziskus gegenüber Orban seine Anerkennung für die Aufnahme vieler ukrainischer Flüchtlinge in Ungarn deutlich. Ein offizielles Vatikan-Kommunique zu der Begegnung lag zunächst nicht vor.
Er habe mit Franziskus über den Krieg in der Ukraine und die Hunderttausenden von Ungarn aufgenommenen Ukraine-Flüchtlinge gesprochen, sagte Orban im Anschluss der Ungarischen Nachrichtenagentur MTI. Man sei an der "größten humanitären Operation aller Zeiten" beteiligt, und dies finde "auf der ganzen Welt Anerkennung und Respekt", so der ungarische Regierungschef.
Ungarn und den Vatikan verbinde der Blick auf die Familie als "die wichtigste Gemeinschaft unserer Zeit", führte Orban weiter aus. Es gelte, die Familie als wichtigste menschliche Gemeinschaft zu schützen und zu stärken. "Dabei können wir auf den Heiligen Vater zählen", so der Regierungschef.
Papst nach Ungarn eingeladen
Zuletzt hatte bei der Budapestreise von Franziskus im vergangenen September eine Begegnung des Papstes mit Orban stattgefunden. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit traf Franziskus damals mit Orban, Vize-Regierungschef Zsolt Semjen und dem damaligen Staatspräsidenten Janos Ader zu einem Privatgespräch zusammen. Franziskus hatte sich am 12. September zur Feier des Abschlussgottesdienstes des einwöchigen internationalen Eucharistischen Kongresses der katholischen Kirche für einige Stunden in Budapest aufgehalten und war dann in die Slowakei weitergereist.
In den vergangenen Monaten bekräftigte der Papst mehrfach seinen Wunsch nach einem erneuten Ungarn-Besuch. Premier Orban bestätigte laut MTI am Donnerstag auf Nachfrage, dass er Papst Franziskus offiziell zu einem Ungarnbesuch eingeladen und eine "ermutigende positive Antwort" erhalten habe. "Eure Heiligkeit, wir warten auf Sie", sagte Orban dem Papst zuvor bei der Verabschiedung im Apostolischen Palast, wie auf dem vom Vatikan veröffentlichten Videoaufnahmen zu hören ist.
Martinsmedaillon für Orban
Der Papst schenkte Orban nach Angaben des Portals "Vatican News" bei der Begegnung ein Medaillon mit dem Bild des Heiligen Martins, der seinen Mantel teilt, um ihn einem Armen zu geben. Franziskus überreichte dem Politiker zudem mehrere Schreiben aus seinem Pontifikat, darunter seine Botschaft zum diesjährigen Weltfriedenstag und das 2019 in Abu Dhabi gemeinsam mit dem ägyptischen Großimam Ahmad al-Tayyeb unterzeichnete Dokument über die Geschwisterlichkeit aller Menschen.
Orban überreichte dem Papst zwei Bücher über den ungarischen Komponisten Bela Bartok, mehrere CDs mit Opernmusik und einen Band aus dem Jahr 1750 mit dem Stundengebet für die Karwoche.
Viktor Orban ist nach 1998 bis 2002 seit 2010 erneut Ministerpräsident von Ungarn. Der 58-Jährige ist Calvinist, seine Ehefrau Aniko Levai Katholikin. Die vier Töchter des Paares wurden katholisch getauft, der Sohn ist Calvinist wie der Vater. Im Vatikan wurde Orban zuletzt 2010 offiziell empfangen, damals noch von Papst Benedikt XVI.
Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten 
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
- Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
- 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
- Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
- Über das Dämonische
- 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
- Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
- 'Ich habe mich geirrt'
- Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
- Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
- Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
- Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
- Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
- Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
- Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“
|