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Erzbischof Schick:„Wer Kinder missbraucht, dem gehört ein Mühlstein um den Hals - ins Meer versenkt“

30. Jänner 2022 in Deutschland, 31 Lesermeinungen
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Bamberger Erzbischof: „Diese drastische Drohung Jesu gilt heute wie immer“ - Die Sorge um Kinder und Jugendliche, ihre Entwicklung und Bildung sei der Kirche von Jesus selbst aufgetragen.


Forchheim (kath.net/peb) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick warnt davor, die Kirche auf die Rolle der Päpste, Bischöfe, Priester und Hauptamtlichen zu reduzieren. „Wir haben uns zu sehr in den Vordergrund gespielt, das war aber gegen die Intention Jesu“, sagte Schick in seiner Predigt am Sonntag zum Don-Bosco-Fest in Forchheim. Es müsse in der Kirche Ämter und Verantwortlichkeiten geben. „Aber die Kirche ist Gemeinschaft aller Getauften. Jesus will eine Kirche der Gleichberechtigten, vor allem im Einsatz für seine Sache.“


Der heilige Don Bosco habe neben den Priestern und Ordensleuten immer alle Getauften im Blick gehabt: „Sie sollten sich als Christen für die Kinder und Jugendlichen, besonders die benachteiligten und schutzbedürftigen, interessieren und engagieren.“ Die Kirche, die Don Bosco im Blick hatte, sei die wahre Kirche und sie dürfe nicht untergehen, „weil sie für unsere Gesellschaft, Menschheit und Schöpfung so viel Heilsames und Gutes wirkt“. Sie halte den Glauben und das Vertrauen auf den guten Gott aufrecht. Das sei gerade in schwierigen Zeiten des Lebens und der Geschichte wichtig. „Wir erleben es auch jetzt in der Pandemie: Wir brauchen Vertrauen und Hoffnung, damit wir die Krise überwinden können. Die Verkündigung des Evangeliums, die Gottesdienste sowie das seelsorgliche und karitative Wirken der Kirche sind unerlässlich.“

Der Missbrauchsskandal sei ein Tsunami, besonders für die Kirche. Die Sorge um Kinder und Jugendliche, ihre Entwicklung und Bildung sei der Kirche von Jesus selbst aufgetragen. In ihr müssten sie einen sicheren Ort finden, um sich frei zu entfalten, sagte Schick und betonte: „Wer Kinder missbraucht, dem gehört ein Mühlstein um den Hals und im Meer versenkt. Diese drastische Drohung Jesu gilt heute wie immer.“


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Lesermeinungen

 griasdigott 31. Jänner 2022 

Es schmerzt !

Ich denke mal, Erzbischof Schick kennt das Wort Gott sehr genau. Ich würde gerne die ganze Predigt hören, so dass der Zusammenhang klar würde. Es ist immer schwierig, nur einen Satz aus einem Text vorgelegt zu bekommen.

Ich weiß noch gut die Diskussion über die Todesstrafe hier auf kath.net. Es waren über 150 Beiträge so meine Erinnerung. Auf hohem Niveau. Es ermüdet natürlich, immer wieder zum gleichen Thema zu schreiben. Vielleicht könnte kath.net das samt Kommentare nochmal freischalten.

Mir fehlt der Blick auf die Kinder, die Opfer, die Kleinen, die Schwachen! Das schmerzt!

Der eine geht zur Beichte, was erstmal positiv ist. Vielleicht aber bei jemandem , von dem er weiß, der hat Verständnis für mich. Man kennt sich vielleicht. Wie schnell ist der rein gewaschen.

Das Opfer bleibt im Regen stehen.

ThomasR schlägt eine Stelle als Spiritual im Nonnenkloster vor. Ich glaube nicht, dass das für die Nonnen so gut wäre. Wie wäre es denn mit Reinigungsdiesten in einem KKH


3
 
 Winrod 31. Jänner 2022 
 

@ Katze Lisa - Wohlfeil

Ich sehe es auch so.
Das Wort hat mehr von Bischof Schick als von Jesus. Es lässt keine Vergebung mehr zu.


0
 
 Tschuschke 31. Jänner 2022 
 

Genau lesen!

Droht Jesus, der Herr, Missbrauchstätern den Tod durch Versenken im Meer an? Man möge doch einmal die Stellen im Evangelium aufmerksam lesen – Mt 18, 6; Mk 9, 42; Lk 17,2. „… es wäre besser für ihn ...“ Besser, im Meer versenkt werden, als eine so schlimme Tat begehen. Also keine Androhung von Strafe. Dem Täter gilt allerdings das „Wehe“: „Wehe dem Menschen, der sie (die Verführung) verschuldet“ (Mt 18,7). Besser ist es, verstümmelt oder lahm oder einäugig ins Leben zu gelangen, als unverletzt in die Hölle geworfen zu werden (Verse 8 und 9). Damit sagt der Herr nicht, dass wir uns die Hände abhacken und die Augen ausreißen sollen. Ebenso wenig sagt er, dass Missbrauchstäter mit dem Tod bestraft werden sollen.
Wolfgang Tschuschke, Pfr.i.R.


1
 
 griasdigott 31. Jänner 2022 

@Rolando

Da bin ich ganz bei Ihnen. Mir ging es eher darum, dass andere genau wissen zu meinen, dass ein Christ eh vergeben muss. Ob der andere dann überhaupt gläubig ist, ist dann nochmal eine andere Frage.
Irgendwie muss man ja auch leben, manchmal überleben.
Man sollte schon auch die Opfer, gerade Kinder, mehr in den Blick nehmen.
So einfach ist das alles nicht.


2
 
 Rolando 31. Jänner 2022 
 

Vergebung

Jesus koppelt die Vergebung der eigenen Schuld an die Vergebung der Schuld des anderen. Ist auch im Vaterunser ersichtlich. Es ist eine Bitte Gottes zu vergeben. Es ist ein Muß des Sünders, Vergebung zu gewähren, des ewigen Heiles Willen. Wer ist kein Sünder, der nicht vergeben soll, darf, muß? Ja, es mag sehr schwere Situationen geben, da braucht es einfühlsame behutsame Hinführung, gute geistige Begleitung. In der Vergebung liegt das Heil, die Heilung, seinen die Verletzungen noch so groß. Die Vergebung ist der Schlüssel in allen Bereichen, um nach Problemen, Verletzungen, ja auch Todesfällen neu in Frieden anfangen zu können. Ohne Vergebung trägt man auch als unschuldig Verletzter eine schwere Last. Jesus lebte es vor, unschuldige getötet, allen im Angesicht des Todes vergeben, der Hl. Stefanus ahmte Jesus sehr bald nach. Auch sich selbst vergeben ist wichtig, wenn Jesus vergibt, gibt es keinen Grund, sich nicht selbst zu vergeben. Gerade die Kirche ist dazu unverzichtbar.


1
 
 griasdigott 31. Jänner 2022 

@Alecos

Ihrem Kommentar kann ich nur beipflichten. Das Problem ist, dass die Bibel davon spricht, wie ich handeln SOLL und das von anderen oft so verstanden wird, wie ich als Christ handeln MUSS. Das ist ein Missverständnis, aber leider sehr verbreitet.
Für mich selber habe ich das so gelöst, dass ich alles abgebe in die Hände Gottes, Er richtet. Keine Rache, kein ständiges Kreisen um den Täter, was mich selber aufreibt. Gott wird es richten. Aber vergessen ist es nicht. Und ich tu auch nicht so, als ob nichts gewesen wäre. Da muss man wahrhaftig bleiben. Wenn möglich Distanz, wenn das Gespräch draufkommt, ehrlich bleiben, nichts beschönigen, auch wenn schwer und unangenehm, auch für das Opfer.


1
 
 SalvatoreMio 31. Jänner 2022 
 

Der Mühlstein um den Hals

@KatzeLisa: es ist wahr: die Situation sieht dramatisch aus, was das kirchliche Leben betrifft. Jesu-Worte kann ich allerdings nie als "falsch-plaziert" ansehen. Auffällt nur immer krasser, dass sein Wort verdreht und so einseitig erklärt und dann auch verstanden wird, dass es dem Mainstream gefällt. Und das ist in meinen Augen Lüge vor dem Herrn. Allgemein gelten nur noch 3 Begriffe: Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung. Darunter versteht man: "Leb' wie Du willst, Gott hat Dich immer lieb!"


1
 
 Chris2 31. Jänner 2022 
 

Knabenschänder-Homosumpf auf den Punkt gebracht.

Dank an @Hadrianus Antonius (vor allem in "Strategische Katasrophe") und @Christian Leue.
Entweder die Kirche zerschlägt endlich diese Netzwerke, die das Opferverhältnis in der Kirche komplett auf den Kopf gestellt haben (weltweit etwa 80% Buben statt der statistisch zu erwartenden etwa 25%), oder viele innerkirchliche Streitfragen werden sich bald erledigt haben, weil eine große Zahl der Gläubigen der "modernen"* Kirche sowieso den Rücken kehren werden - ganz oder zu den traditionellen oder zumindest glaubenstreuen Priesterbruderschaften, Orden, Gemeinschaften und Pfarreien.
* Betonung wahlweise auf "e" oder "o"


1
 
 Alecos 30. Jänner 2022 
 

Es gibt keine Vergebung ohne Bekenntnis der Schuld, ohne echte Reue, Buße, Wiedergutmachung. Billige Gnade und Vergebung-Automatismus schaden oft dem Opfer und nützt dem Täter. Somit wird das Unrecht zementiert. Aus diesem Vergebungszwang ergibt
sich regelmäßig die moralische Forderung, gefälligst vergeben zu müssen, und der Generalverdacht, dass Menschen, die nicht bereit sind, zu vergeben, zu verzeihen oder sich zu versöhnen, moralisch minderwertig seien. Wer nicht vergibt, sei gnadenlos, rücksichtslos, unfair, nachtragend und rachsüchtig. Das Opfer wird im Namen der christlichen Pflicht zur Vergebung unter Druck gesetzt. Das ist unchristlich. Vergebung ist ausschließlich die freie Entscheidung des Opfers und nichts sollte diese Selbstbestimmung beeinflussen. 


2
 
 KatzeLisa 30. Jänner 2022 
 

wohlfeil

Erzbischof Schicks Zitat erscheint mir ziemlich wohlfeil in der aufgeheizten Situation, die im Mißbrauchsskandal den Kräften Auftrieb gibt, die die katholische Kirche per se bekämpfen.
Was passiert heutzutage im Religionsunterricht, in der Kommunion- und Firmvorbereitung?
Wie engagiert sich die Kirche in der religiösen Bildung der Kinder? Wie positioniert sie sich in der Gender-Ideologie, in der Sexuellen Früherziehung, in der Abtreibungsfrage?
Die katholische Kirche tut mehr im Bereich Klimarettung als im Bereich Seelenrettung.
Die Corona-Krise hat diese Situation massiv verstärkt. Man sieht keine Kinder im Gottesdienst, sämtliche Aktivitäten für Kinder und Jugendliche fallen flach: Sternsinger - Fehlanzeige, Firmkurs - findet nicht statt, Jugendmesse - kein passender Seelsorger.
In diesem Kontext halte ich das Jesus-Zitat für ziemlich unglücklich, weil es nur Öl ins Mainstream-Feuer gießt.


2
 
 Christian Leue 30. Jänner 2022 
 

Bitte präzisieren

Im überwältigend großem Anteil sind die Täter Homosexuelle die über Knaben herfallen. Bitte benennt Roß und Reiter, statt dem politisch korrektem homoknutschenden Zeitgeist entsprechend nur nebulös von Kindesmißbrauch zu reden.


5
 
 Hadrianus Antonius 30. Jänner 2022 
 

Nichts gelernt

Das Dumme ist: die moderne Kirche hat nix gelernt.
Moderne Bischöfe stampfen protegieren immer wieder neue Zentren und Sammelpunkte von rosa Klerikerkandidaten, versenden allzu auffällige Kandidaten für eine Auszeit ins Ausland, betören die letzte einfältige Gläubigen mit einigen spirituellen Brotkrümeln.
Und, wie schon von einem Medienspezialisten hier auf kath.net geschrieben: die Kommunikation ist ubterirdisch, bis zum höchsten Echelon.
Hauptsache: die tridentinische Liturgie und die FSSPX werden kujonniert :-(
stillos und würdelos.


4
 
 Hadrianus Antonius 30. Jänner 2022 
 

Strategische Katasrophe

Ende 1965wurde das VK2 lalsüberkopf beendet, eine gewaltige Sexualisierungswelle rollte in der westlichen Welt und in der Kirche, die Jesuitenzahl ging innerhalb eines Jahres um 33% zurück, die Seminaren liefen leer, sehr viele Priester heirateten. Mit "Humanae vitae" endete jede Führung durch Rom und die Seminaren wurden zu Auffangbecken von Homo und Pädo.
Traurig aber wahr.
Von "Selektion und Qualität" (sic EB Msgr Léonard) keine Spur.
An jenem Schlamassel trägt JosephCard Ratzinger nun wirklich keine Schuld.
Er hat eine akademische Karriere gemacht, wollte mit diesem Schund nichts zu tun haben (typisch: der Pädophile stammte aus Bt. Essen) und hatte mit diesem Problem keine Wrfahrung.
Und "Mühlensteine" und Kapitalstrafen und operative Maßnahmen waren in der süßlichen Gutmenschenmentalität des damaligen Linskatholizismus jetzt wirklich Fremdworte.
Die Modernisten, die Freigeister und Grünen, die Knallrote, die fas komplette Mainstreampresse: die führten damals und wissen jetzt nix


5
 
 Hadrianus Antonius 30. Jänner 2022 
 

Avanti!

EB Schick zitiert Unseren Herrn Jeus Christus in Lk17,2 richtig.
DEr échte Tsunami von Kindersexmißbrauch in Belgien, und wohl unter Danneels (1980- 2007), wurde am Ende tatsächlich erst durch "rubuste Ausschaltung" dieser Banditen beendet.
Die modene Kirche hat sich bis jetzt davon nicht "erholt".
Und man will nichts lernen: die Salesianer versetzten vor 6(sechs) Jahren noch eine solche rezidivistische Coryphäe ins Ausland (Zentralafrik Rep.) wo sie sich wieder vergang- Vertuschung und erbärmliche Salbung und Reue hinterher (Nicht lachen: Kard. Maradiaga total involviert). Seitdem Papstchancen null ...


2
 
 Joachim Heimerl 30. Jänner 2022 
 

Es gibt keine Todesstrafe mehr

Hier gilt es zweierlei zu bedenken:
1. Jesus spricht hier n i c h t davon, dass jemand grausam zu Tode gebracht werden soll, sondern er spricht im Konjunktiv: "Für den wäre(!) es besser" - d.h. aber ganz klar: Es geht hier n i c h t um eine irdische Justiz, sondern um das Gericht Gottes über einen Menschen!
2. Es gibt keine Todesstrafe mehr - nicht im deutschen Strafrecht und auch nach dem Katechismus ist sie abzulehnen; mit anderen Worten: Verbrechen werden - natürlich - bestraft, aber nicht mit "Mühlsteinen" und "Wasser" - und wer das tun will, der kann sich hier gerade n i c h t auf Jesus berufen!


7
 
 ThomasR 30. Jänner 2022 
 

auf jeden Fall Priester mit pädophilen Neigungen gehören

weder in die Pfarrseelesorge noch in den Kinderunterricht sondern in die Therapie und gehören in anderen Bereichen der Kirche eingesetzt zu werden (z.B.Bestattungsdienst oder als Spiritual in einem Frauenkloster)

Im Gutachten von Essen (eigegenagen vor 40 Jahren) steht eindeuti, daß Pfarrer H Religion lediglich in einer Mädchenschule unterrichtet darf.
Für fehlerhaften Einsatz von Pfarrer H in der Pfarrseelesorge ist eindeutig die damalige Personalabteilung des EB München vernatwortlich

Momentan werden weiterhin von Pfarrseelesorge in andere Bereiche der Kirche z.B. Verwaltung diese Priester entlassen, die sich wagen, die alte Messe dem Kirchenvolk anzubieten


4
 
 krak des chevaliers 30. Jänner 2022 
 

Reue und Neuanfang

Das Wort vom Mühlstein um den Hals ist ein hartes Wort.Das klingt nach ewiger Verdammnis. Auch der Mißbrauchstäter ist und bleibt ein Mensch und verdient, wenn er seine Taten ehrlich bereut und um Verzeihung bittet, eine neue Chance. Dafür gibt es das große Sakrament der Beichte. Die schlimmste Form von Gewalt gegen Kinder besteht darin, ihnen das Lebensrecht zu verweigern, sie im Mutterleib zu töten. Leider hört man da von den Bischöfen überhaupt nichts mehr.


9
 
 Rolando 30. Jänner 2022 
 

Es ist ein weitreichendes Thema

Es gibt Verführungen die klar erkennbar sind, Missbrauch eben. Doch es gibt viele Verführungen die raffiniert auftreten, es ist oft schwer sie zu erkennen, die Irrlehren und Ideologien. Raffiniert wurde die Akzeptanz der Homosexualität betrieben, Regenbogenfahnen an Kirchen, die ja die Ursache des Mißbrauchs in der Kirche ist, das ist ja das Paradoxon an sich. Ein klares Beispiel, die Etablierung der Abtreibung wurde raffiniert betrieben,
http://www.pro-leben.de/abtr/taktiken.php
viele ließen sich täuschen, (Zellhaufen, usw.), doch die Kirche hat dazu eine klare Lehre, davon will die Gesellschaft und die Mediale Berichterstattung nichts wissen, (mediales Verschweigen des Marsches für das Leben alljährlich in Berlin), warum wird dazu nichts gesagt es geht um unvorstellbaren Schmerz und Leid im Mutterschoß, (zerreißen bei lebendigem Leib).
Die Zukunft, (ja die Tendenz ist jetzt schon sichtbar), wird zeigen wie die Corona-Situation etabliert wurde, Parallelen zur Akzeptanz der Abtrei


2
 
 modernchrist 30. Jänner 2022 
 

modernchrist

Es ist gut und richtig, dass Bischof Schick dieses Jesuswort zitiert! Aber er muss es richtig zitieren! Die meisten unserer Mitbürger kennen das Evangelium nicht mehr genau; jetzt bekommen sie ein verstörendes Jesuswort vorgesetzt, das scheinbar sogar die Todesstrafe fordert. Jesus sagt: "Es wäre b e s s e r für ihn, man w ü r d e ihn mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer werfen". Jesus hat demnach gravierende Vergehen gegen Kinder vor Augen! Dazu gehört aber auch die Tötung Ungeborener! Auch hier will man die stummen Schreie der Kinder vielfach nicht hören! Radikale Umkehr ist demnach auf vielen Ebenen gefordert! In der Bibel heißt es auch, dass Gott die Sünden verzeiht, wenn man wirklich umkehrt.


4
 
 Richelius 30. Jänner 2022 
 

Es steht in der Bibelstelle „mikron“ (Kleinen) -> Damit sind nicht nur die Kinder gemeint.
„skandaliso“: Das Wort hat eine recht breite Bedeutung: ärgern, verrückt machen, eine Falle stellen, (wohl auch:) in Versuchung führen.
P. S: Ich habe vergessen, wie man aus dem Griechischen richtig transkribiert.


6
 
 Rolando 30. Jänner 2022 
 

Fortsetzung II

Die Lösung ist die Vergebung, Vergebung gewähren, sowie Vergebung im Bußsakrament empfangen, das gilt für alle Bereiche, für alle Verführungen. Nur für den Teufel gilt sie nicht, jedoch für alle, die sich von ihm verführen ließen und lassen. Das alles relativiert in keinster Weise den Mißbrauch, doch es soll ein Hinweis auf das weitreichende Thema sein, auch auf die Unterlassungen.
Man sollte immer im Blick haben, wird mit der Situation, oder dem Umgang mit der Situation die Kirche aufgebaut oder eingerissen?
Wer die kath. Kirche als den mystischen Leib Christi und deren Heiligkeit kennt, versteht es.


1
 
 Rolando 30. Jänner 2022 
 

Fortsetzung

Parallelen zur Akzeptanz der Abtreibung sind klar ersichtlich, mit der daraus resultierenden Impfung deren Folgen nicht absehbar sind,
https://draxler1.wordpress.com/2022/01/04/us-versicherer-meldet-massiven-anstieg-der-todesfalle-40-prozent-bei-den-18-bis-64-jahrigen/
jedoch die negative Tendenz sich bereits zeigt.
Jeder kann sich seinen Mühlstein aussuchen, den er anderen „empfiehlt“,
doch vorher die eigene „Mühlsteinbedürftigkeit“ prüfen.
Der Mensch entscheidet nach den ihm momentan zur Verfügung stehenden Informationen, das kann sehr wenig sein, große Verantwortung haben jene, die wichtige Informationen vorenthalten, Halbwahrheiten und Unwahrheiten verkünden, oder, wie es oft in Redaktionen geschieht, ohne zu sorgfältig zu Recherchieren, einfach abschreiben und veröffentlichen. Erst das Kennen beider Seiten, auch der die Situationen kritisierenden Argumente können erst zu einer ausgewogenen Entscheidung führen.
Die Lösung ist die Vergebung, Vergebung gewähren, sowie Vergebun


1
 
 Rolando 30. Jänner 2022 
 

Ein weitreichendes Thema

Es gibt Verführungen die klar erkennbar sind, Missbrauch eben. Doch es gibt viele Verführungen die raffiniert auftreten, es ist oft schwer sie zu erkennen, die Irrlehren und Ideologien. Raffiniert wurde die Akzeptanz der Homosexualität betrieben, Regenbogenfahnen an Kirchen, die ja die Ursache des Mißbrauchs in der Kirche ist, das ist ja das Paradoxon an sich. Ein klares Beispiel, die Etablierung der Abtreibung wurde raffiniert betrieben,
http://www.pro-leben.de/abtr/taktiken.php
viele ließen sich täuschen, (Zellhaufen, usw.), doch die Kirche hat dazu eine klare Lehre, davon will die Gesellschaft und die Mediale Berichterstattung nichts wissen, (mediales Verschweigen des Marsches für das Leben alljährlich in Berlin), warum wird dazu nichts gesagt es geht um unvorstellbaren Schmerz und Leid im Mutterschoß, (zerreißen bei lebendigem Leib).
Die Zukunft, (ja die Tendenz ist jetzt schon sichtbar), wird zeigen wie die Corona-Situation etabliert wurde, Parallelen zur Akzeptanz der Abtrei


5
 
 Ulrich Motte 30. Jänner 2022 
 

Nach Erzbischof Schicks Zitat von Bibelworten,

die es auch schon 1980 gab, fällt das Verstehen von "Nur-Versetzung" noch schwerer...


2
 
 Stefan Fleischer 30. Jänner 2022 

@ Cosmas

Herzlichen Dank für diesen Hinweis!
Wenn wir das bedenken, so merken wir, dass der Herr auch hier nicht in erster Linie verurteilt, sondern warnt, oder anders ausgedrückt, zur Umkehr aufruft. So aber sind auch wir selbst, jeder von uns betroffen, aufgerufen zu einer Gewissenserforschung. Die Frage ist ja nie, wie ein Anderer vor Gott dasteht. Das kann nur Gott wahr und gerecht beurteilen. Die Frage ist immer, wie wir selbst vor Gott dastehen. Und da bleibt uns meist nur, selbst um Barmherzigkeit zu bitten.


11
 
 Wynfried 30. Jänner 2022 

@ martin fohl

Vollkommen richtig!

Missbrauch ist ein sehr vielfältiges Phänomen.

In der Kirche gibt es auch viele andere Formen geistlichen Missbrauchs, die für München angekündigte "Queer-Messe" mit Kardinal Marx zum Beispiel.

Mir gruselt es.

www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/muenchen-kardinal-marx-feiert-gottesdienst-fuer-homosexuelle-78974476.bild.html


6
 
 Cosmas 30. Jänner 2022 
 

...es steht, ... für den wäre es besser....., nicht, " dem gehört ein Mühlstein um den Hals"!

Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde.


9
 
 Norbert Sch?necker 30. Jänner 2022 

Weiterlesen!

Ja, das ist Lk 17,2. Und im nächsten Vers steht "Und wenn er (dein Bruder, Anm.) unkehrt, vergib ihm!" Und im übernächsten Vers folgt die Bitte der Jünger: "Stärke unseren Glauben!"
Der Glaube befähigt nämlich sowohl zur Umkehr und Reue als auch zur Vergebung.
Ich will heute darüber predigen, dass nicht einmal die Sünde des Kindesmissbrauchs bei Gott unvergebbar ist und dass der Glaube der Schlüssel zur Heilung ist, nicht die (mediale) Verurteilung. Und dazu wiederum passt der heutige Jeremia: "Mögen sie dich bekämpfen, sie werden dich nicht bezwingen; denn ich bin mit dir, um dich zu retten - Spruch des Herrn."


9
 
 martin fohl 30. Jänner 2022 
 

Völlig richtig Herr Bischof,

dazu gehört aber auch, wer Kinder vom rechten Glauben abbringt, sie lehrt, dass es keine Wunder und keine Barmherzigkeit usw gibt!
Von der Moral- und Sexuallehre der Kirche abbringt und dieselbe zerstören will; für die gilt das sicherlich auch …


16
 
 mimamo 30. Jänner 2022 
 

Eine erschreckende Aussage

unseres Herrn und Heilandes, aber daran ist zu erkennen, wie immens wichtig IHM Kinder und Gläubige waren und sind.
Was aber bestimmt ebenso wichtig ist, ist das Gebet für beide. Opfer und Täter.
Für das Opfer um Heilung und vor allem: dass sie nicht schuld sind an ihrem Mißbrauch, dass sie nicht schmutzig oder abstoßend sind und dass der HERR diese Wunden heilt, die bis ins tiefste Innere reichen .. dass sie liebenswert sind, wie jeder von uns.
Für die Täter um brennende Reue und Umkehr, um den Mut, Hilfe zu suchen und denen die gefährdet sind, in echter Hilfsbereitschaft zu begegnen, um zu verhindern, dass die gegebenenfalls bestehenden Netzwerke ihre Macht verlieren. Ich bin sicher, es gibt gefährdete Menschen, die um ihre Versuchlichkeit wissen und diese Gefährdung und sich selber hassen.
Das ist der beste Schutz für die Kinder, und auch andere Opfer.
Für uns selber: dass wir aufmerken und erkennen, wo jemand der Hilfe bedarf ...


9
 
 Stefan Fleischer 30. Jänner 2022 

Alles sehr gut und richtig und wichtig

«Wer Kinder missbraucht, dem gehört ein Mühlstein um den Hals und im Meer versenkt.»
Aber das ganze Missbrauchselend darf uns nicht vergessen machen: «Lasset die Kleinen ZU MIR kommen und hindert es nicht!» Wie viele, auch katholische, Kinder (und natürlich auch Jugendliche und Erwachsene) werden heute durch unser Wort und Beispiel daran gehindert, in Tat und Wahrheit zu Gott, zu unserem Herrn und Erlöser Jesus Christus zu kommen? Der Missionsbefehlt unseres Herrn betrifft einerseits die ganze frohe Botschaft (inkl. z.B. das Kreuz und die Erlösung) und andererseits jeden Einzelnen von uns. Wenn wir einerseits Sünde uns Schuld «bis zum Geht nicht mehr» verharmlosen und andererseits einzelne «ganz besonders schlimme» Taten unbarmherzig breit walzen und eine Jagt auf «die ganz Schlimmen» veranstalten, ist das - wenigstens m.E. – auch nicht wahrhaft christlich.


10
 

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