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Kardinal Marx gibt Statement zum Gutachten – „Ich klebe nicht an meinem Amt“

27. Jänner 2022 in Deutschland, 37 Lesermeinungen
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„Das Angebot des Amtsverzichtes im letzten Jahr war sehr ernst gemeint. Papst Franziskus hat anders entschieden und mich aufgefordert, meinen Dienst verantwortlich weiterzuführen“ - Erklärung zum neuen Gutachten über sexuellen Missbrauch


München (kath.net/pem) Bei einer Pressekonferenz in der Katholischen Akademie Bayern hat der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Donnerstag, 27. Januar, zum externen Gutachten „Sexueller Missbrauch Minderjähriger und erwachsener Schutzbefohlener durch Kleriker sowie hauptamtliche Bedienstete im Bereich der Erzdiözese München und Freising von 1945 bis 2019“ erklärt:

„Das aktuell veröffentlichte Gutachten über sexuellen Missbrauch im Erzbistum München und Freising von 1945 bis 2019 ist ein tiefer Einschnitt für die Kirche hier im Erzbistum und darüber hinaus. Es ist ein tiefer Einschnitt für Betroffene, für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für die Gläubigen, die sich vielfach fragen, wie sie der Kirche und den in ihr Verantwortlichen vertrauen können. Nach der Lektüre bin ich erneut erschüttert und erschrocken über die Fälle sexuellen Missbrauchs, vor allem über das Leid der Betroffenen, aber auch über Täter und Beschuldigte und über das Verhalten von Verantwortlichen.

Missbrauch und Gewalt in all ihren Aspekten, die auch im Gutachten noch einmal deutlich werden, sind eine dunkle Seite und werden fortan auch als Teil der Geschichte unseres Erzbistums sichtbar sein. Wer jetzt noch systemische Ursachen leugnet und einer notwendigen Reform der Kirche in Haltungen und Strukturen entgegentritt, hat die Herausforderung nicht verstanden. Ich habe es den Gläubigen im Erzbistum nach meinem vom Papst abgelehnten Amtsverzicht geschrieben: Die Kirche war offensichtlich für viele Menschen ein Ort des Unheils und nicht des Heils, ein Ort der Angst und nicht des Trostes. Trotz des großen Engagements von Priestern, von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von Ehren- und Hauptamtlichen und von vielen Gläubigen, gab es diese dunkle Seite, die in den letzten Jahren verstärkt ans Licht geholt wird. Auch diese dunkle Seite gehört mit zu einem ehrlichen, realistischen Blick auf die Kirche von heute und auf das, was in der Vergangenheit geschehen ist. Mit dem Gutachten der Kanzlei WSW, das die Erzdiözese selbst beauftragt hat, lassen wir uns als Verantwortliche im Erzbistum einen Spiegel vorhalten und halten dem Stand, was wir sehen und relativieren es nicht.

Das gilt auch für mich persönlich: Mir wird in diesem Gutachten Verantwortung zugeschrieben und ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen. Im letzten Jahr habe ich Papst Franziskus geschrieben und auch zuvor schon an anderer Stelle benannt, dass für mich die größte Schuld darin besteht, die Betroffenen übersehen zu haben. Das ist unverzeihlich. Es gab bei uns kein wirkliches Interesse an ihrem Schicksal, an ihrem Leiden. Das hat nach meiner Auffassung auch systemische Gründe und zugleich trage ich dafür als amtierender Erzbischof moralische Verantwortung.

Deshalb bitte ich als Erstes noch einmal persönlich und auch im Namen des Erzbistums bei Ihnen als Betroffene um Entschuldigung für das, was Sie erlitten haben im Raum der Kirche. Ich bitte auch die Gläubigen in diesem Erzbistum um Entschuldigung, die an der Kirche zweifeln, die den Verantwortlichen nicht mehr vertrauen können und in ihrem Glauben Schaden genommen haben. Auch die Pfarrgemeinden, in denen Täter eingesetzt wurden, haben wir zu lange nicht ausreichend im Blick gehabt und sie einbezogen. Auch bei Ihnen bitte ich um Entschuldigung.

Die Betroffenen in den Mittelpunt zu stellen, begann erst langsam mit dem Jahr 2010; Schritt für Schritt gab es einen Weg zur Veränderung, nicht nur einzelne Maßnahmen zu ergreifen, sondern grundsätzlich anders zu denken, in der Perspektive der Betroffenen. Ist das seitdem konsequent geschehen? Offensichtlich nicht. Auch bei uns nicht. Natürlich gab es Bemühungen, und ich danke jenen in unserem Erzbistum, die in den letzten Jahren in diesem Bereich gearbeitet haben und sich engagieren als unabhängige Ansprechpersonen, Interventionsbeauftragte, Präventionsbeauftrage, in Beraterstäben, in dem von uns mit initiierten und unterstützten Center for Child Protection (CCP), das die Thematik auch auf einer weltkirchlichen Ebene verstärkt hat.


Dankbar bin ich für die Entwicklungen im Erzbistum im vergangenen Jahr mit der Bildung des Betroffenenbeirats und der unabhängigen Aufarbeitungskommission, die uns schon wesentliche Impulse aus ihrer Perspektive gegeben haben. Aber für mich selbst sage ich offen, dass das ein Weg war, der auch für uns und für mich noch nicht zu Ende ist. Die MHG-Studie hat noch einmal einen starken Schub in die Richtung der Orientierung an den Betroffenen gegeben, auch für mich persönlich, auch im direkten Kontakt. Mir ist noch klarer geworden, dass die Fragen und Bedürfnisse der Betroffenen im Mittelpunkt stehen sollten, dass es auch ein seelsorgliches Angebot und eben noch mehr die persönliche Begegnung braucht, sowie ein aktiveres Zugehen auf Betroffene.

Das nun vorgestellte Gutachten ist für die Erzdiözese kein Endpunkt, sondern ein wichtiger Baustein der weiteren Aufarbeitung. Damit ist die Aufarbeitung nicht abgeschlossen, sondern sie muss weitergehen auf unterschiedlichen Feldern. Hier setze ich vor allem auf das Zusammenwirken von Betroffenenbeirat und Aufarbeitungskommission. Beide Gremien sind ja unabhängig und ich werde, so hoffe ich, zeitnah mit ihnen und auch mit dem Diözesanrat und anderen Beratungsgremien über das Gutachten und die Konsequenzen für unser Erzbistum sprechen können.

Ich möchte einen Punkt aufgreifen, der in der Pressekonferenz in der letzten Woche von den Gutachtern benannt wurde: Was immer an neuen Gutachten und Untersuchungen kommen wird, es wird wohl nicht von den grundsätzlichen Einsichten der jetzt vorliegenden Untersuchungen abweichen. Das gilt schon für den ersten Missbrauchsbericht von 2010 mit den entsprechenden Schlussfolgerungen, das gilt für die MHG-Studie und auch andere Untersuchungen. Wir wissen jetzt genug, damit wir hinschauen und jetzt anders handeln können.

Deswegen ist es völlig abwegig, von einem „Missbrauch des Missbrauchs“ zu reden im Sinne einer Verhinderung einer Reform der Kirche. Auch das habe ich in meinem Brief an Papst Franziskus zum Angebot des Amtsverzichts deutlich gemacht: Für mich ist die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs Teil einer umfassenden Erneuerung und Reform, wie das der Synodale Weg aufgegriffen hat. Auch da bleiben wir unterwegs. Wir gehen in der Kirche einen langen und mühsamen Weg, aber wir gehen ihn um der Wahrheit willen und um unseres Auftrags willen, das Evangelium in dieser Zeit und an diesem Ort zu verkünden und zu bezeugen. Es gibt keine Zukunft des Christentums ohne eine erneuerte Kirche!

Das jetzt vorliegende Gutachten ist eine wichtige Diskussionsgrundlage, so haben es die Gutachter ja formuliert. Jeder, der es liest, kann sich eine eigene Meinung bilden. Ich halte nach der ersten Lektüre für mich fest, dass wir mit diesem Gutachten der Wahrheit und der umfassenden Perspektive auf die Kirche ein Stück nähergekommen sind. Wir sehen ein Desaster. Das Gutachten hilft uns, nicht wegzuschauen, sondern hinzuschauen. Darum geht es jetzt: hinschauen und hinhören! Das bin ich, das sind wir nach meinem Empfinden den Betroffenen und allen Gläubigen schuldig.

Es geht in diesem Gutachten vor allem auch um persönliche und institutionelle Verantwortung, besonders im Blick auf die Leitungsebene des Erzbistums. Sicher wird es in der Beurteilung von Bewertungen verschiedene Sichtweisen und auch Kritik geben. Freilich wird man dann begründen müssen, warum bestimmte Bewertungen so nicht akzeptiert werden können. Aber – um das nochmals klar zu sagen: Es geht mir jetzt nicht darum, mich in Einzeldebatten zu begeben oder gar verteidigend zu argumentieren, denn das wäre nach meinem Empfinden unangemessen gegenüber den Betroffenen.

Die konkreten Fälle, mit denen auch ich konfrontiert wurde von den Gutachtern, werde ich zusammen mit Fachleuten nochmals aufarbeiten und genau prüfen. Nicht um mich zu verteidigen, sondern um daraus zu lernen und Veränderungen anzugehen. Ich sehe hier vor allem auch administrative und kommunikative Versäumnisse. Aber ich werfe mir in einem Fall vor, nicht wirklich aktiv auf Betroffene zugegangen zu sein.

Der Umgang mit Missbrauch in der Kirche war und ist für mich Chefsache und steht nicht im Gegensatz zum Verkündigungsauftrag. Ich war und bin nicht gleichgültig. Hätte ich noch mehr und engagierter handeln können? Sicher ja!

Die Thematik des Missbrauchs war immer wieder Gegenstand in den Besprechungen zwischen dem vorherigen Generalvikar und mir. In der Frage des Umgangs mit dem Thema haben der damalige Generalvikar Beer und ich uns gemeinsam engagiert, neue Ideen diskutiert und dann auch gemeinsam in Gang gebracht, sei es im Erzbistum und auch darüber hinaus. Der Generalvikar hat dabei ohne Zweifel eine wichtige Rolle gespielt. Das gemeinsame Ziel war, Prävention, Aufarbeitung und Reform der Kirche voranzubringen.

Generalvikar Klingan, Amtschefin Dr. Herrmann und ich werden kritisch prüfen, welche weiteren Veränderungen wir in Gang setzen können. Wir handeln gemeinsam. Für mich gehört dazu auch der regelmäßigere Austausch mit den Beratungsgremien im Bereich Missbrauch, mit den Interventions- und Präventionsbeauftragten und besonders mit dem Betroffenenbeirat und der unabhängigen Aufarbeitungskommission. Hier will ich stärker präsent sein. Denn der Vorwurf, den ich mir selbst mache, ist die immer noch nicht ausreichende Übernahme der Perspektive der Betroffenen. Das war auch ein Anlass für die Gründung meiner Stiftung „Spes et Salus“, die genau diese Perspektive stärken soll.

Natürlich fragen sich viele: Welche konkreten Konsequenzen hat das Gutachten? Wir werden das genau prüfen und intensiv beraten. Die Vorschläge des Gutachtens nehmen wir ernst. Einiges haben wir ja auch schon vorher auf den Weg gebracht. Gibt es personelle Konsequenzen? Jeder Verantwortungsträger sollte auf die bisherigen Erkenntnisse schauen und sich überlegen: Was habe ich persönlich zu verantworten? Worin besteht mein Versagen? Wo habe ich mich schuldig gemacht? Welche Konsequenzen muss ich ziehen und was kann ich besser machen? Das gilt auch für die Verantwortlichen, die im Gutachten nicht direkt namentlich genannt werden.

Für mich persönlich sage ich noch einmal deutlich: Als Erzbischof trage ich nach meiner moralischen Überzeugung und in meinem Amtsverständnis Verantwortung für das Handeln des Erzbistums. Ich klebe nicht an meinem Amt. Das Angebot des Amtsverzichtes im letzten Jahr war sehr ernst gemeint. Papst Franziskus hat anders entschieden und mich aufgefordert, meinen Dienst verantwortlich weiterzuführen. Ich bin bereit, auch weiterhin, meinen Dienst zu tun, wenn das hilfreich ist für die weiteren Schritte, die für eine verlässlichere Aufarbeitung, eine noch stärkere Zuwendung zu den Betroffenen und für eine Reform der Kirche zu gehen sind. Falls ich den Eindruck gewinnen sollte, ich wäre dabei eher Hindernis als Hilfe, werde ich das Gespräch mit den entsprechenden Beratungsgremien suchen und mich kritisch hinterfragen lassen. In einer synodalen Kirche werde ich diese Entscheidung nicht mehr mit mir allein ausmachen.

Was weitere im Gutachten benannte lebende Verantwortungsträger angeht, so können sich meine Vorgänger im Bischofsamt und die vormaligen Generalvikare selbst äußern und haben das ja auch schon getan. Prälat Wolf, der als Offizial, im Gutachten stark kritisiert wird, habe ich geschrieben. Er hat mir mitgeteilt, dass er alle seine Ämter und Aufgaben ruhen lassen will. Damit bin ich einverstanden. Er will zu gegebener Zeit Stellung nehmen.

Ich will abschließend betonen:  Wir nehmen das Gutachten sehr ernst! Einige haben sich gefragt, warum ich bei der Vorstellung des Gutachtens durch WSW nicht dabei war. Das hat nichts mit mangelndem Respekt vor den Betroffenen zu tun! Bereits im Vorfeld hatte ich – nach reiflicher Überlegung – die Kanzlei WSW darüber informiert, dass die Erzdiözese von Generalvikar und Amtschefin vertreten wird. Beide hatten im Untersuchungszeitraum ihre jetzigen Ämter noch nicht inne. Ich wollte dem Gutachten den gebührenden Raum geben und habe mich deshalb gegen eine Teilnahme entschieden; gleichwohl habe ich die Präsentation verfolgt. Falls ich durch meine Entscheidung Gefühle von Betroffenen verletzt habe, tut mir das leid.

Es ist berechtigt, dass derzeit viele Fragen aufkommen, die sich aus dem Gutachten ergeben, die wir heute aber noch nicht alle beantworten können. Darum gilt es, weitere Gespräche zu führen und die Aufarbeitung konsequent voranzubringen. Ich möchte spätestens in einem Jahr berichten, welche konkreten Veränderungen in Gang gesetzt wurden und diese dann vorstellen zusammen mit dem Generalvikar und der Amtschefin.
 
Die bisherige Erfahrung zeigt uns, dass wir gut daran tun, externen Sachverstand einzubeziehen und auch mit dem Staat und weiteren Gesprächspartnern zusammen zu arbeiten. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir uns als Kirche als lernende Organisation verstehen müssen, die auch externe Expertise aufnimmt.

Es gilt jetzt, die Ausrichtung an den Betroffenen strukturell noch deutlicher zu sichern, aber auch – wie das Gutachten betont – stärker den Blick auf Pfarreien und Institutionen zu richten, in denen Missbrauch stattgefunden hat. Zudem gilt es jetzt, die Reformschritte voranzutreiben, wie sie der Synodale Weg diskutiert und wie sie auch weltkirchlich im synodalen Prozess auf die Tagesordnung kommen werden. Dafür will ich mich weiter engagieren. Denn ohne eine wirklich tiefgehende Erneuerung wird Aufarbeitung letztlich nicht gelingen.

Wir schauen im Erzbistum nach vorne, aber ohne den Blick zurück wird es nicht gehen. Deswegen werden wir auch über ein angemessenes Gedenken und Erinnern an die Betroffenen sexuellen Missbrauchs in der Kirche nachdenken. Dabei hoffe ich auf die Beratung mit dem Betroffenenbeirat und anderen. Beides sollte zum Ausdruck kommen: Die Bereitschaft, die dunkle Seite anzuerkennen, das Signal, daraus zu lernen und in erneuerter Weise eine Kirche zu sein, die für die Menschen da ist, nicht für sich selbst.“

Archivfoto Kardinal Marx (c) Erzbistum München und Freising


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Lesermeinungen

 Peter2021 28. Jänner 2022 
 

@Ulrich Motte: der synodale Weg hat weder Mehrheiten in der kath. Welt, noch die Wahrheit

Ich kenne keinen einzigen katholischen Christen, der jeden Sonntag zur heiligen Messe geht und den synodalen Weg gut findet. In USA gehen 39% (!) der Katholiken einmal pro Woche in die heilige Messe, d.h. 30,7 Mio (!) von 78,75 Mio. In Deutschland waren es im Jahr 2020 lediglich 5.9%, d. h. 1.3 Mio. von 22.2 Mio. Katholiken. Es stimmt einfach nicht, dass das Gedankengut des deutschen synodalen Wegs international irgendeine Mehrheit bzw. Bedeutung hat. Selbst wenn es eine Mehrheit gäbe: Wahrheit definiert sich nicht über Mehrheiten! Jesus sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.“ (Joh 14,6). Die katholische Kirche verwaltet lediglich, was Jesus eingesetzt hat. Papst Franziskus kritisiert bekanntlich auch den deutschen synodalen Weg. Warum sollte auch eine Protestantisierung der katholischen Kirche irgendeinen Vorteil haben? Missbrauch gibt es auch bei den Protestanten und die Anzahl der regelmäßigen Gottesdienstbesuche an Sonntagen liegt bei mageren 0.68 Mio.

www.firstthings.com/web-exclusives/2021/02/what-to-know-about-the-synodal-way


7
 
 bibelfreund 28. Jänner 2022 
 

Der heilige Schein in Person

Dieser Heuchler und Pharisärter ist ein einziges Brechmittel, sorry. Heute titel BILD (leider Kampagne gegen Benedikt) endlich treffend richtig: „Sie sind alle erpreßbar!“ — DAS ist der Hauptgrund für alles.


3
 
 bibelfreund 28. Jänner 2022 
 

Der Heilge schei


0
 
 physicus 28. Jänner 2022 
 

Der Verwalter. Eine Spurensuche

Was treibt Kardinal Marx an, wohin treibt er bzw. lässt sich treiben?
Erinnert sei an die Kinderschutzkonferenz im Vatikan vor drei Jahren, wo er eine Art "Theologie der Verwaltung" propagierte. Zitate (Link):
"Eine solche kirchliche Verwaltung hängt eng mit theologischen Grundannahmen zusammen, ist theologisch-spirituell motiviert und mit dem konkreten Handeln der Kirche eng verknüpft."
"Um alle diese Aufgaben, die sich aus dem Sendungsauftrag der Kirche ergeben, erfüllen zu können – und damit auch den Sendungsauftrag der Kirche –, braucht es eine funktionierende Verwaltung, die sich am Ziel der Kirche orientieren muss und an der Leitlinie der Gerechtigkeit."

Manche Vorschläge mögen OK sein, aber mein Eindruck ist, dass "Verwaltungsdenken" hier einen (zu) wichtigen Platz einnimmt. Die Versuchung ist dann, Herausforderungen als "Verwalter" anzugehen. So eine Grundhaltung mag einen zum Synodalen Weg als Lösung bringen, erreicht aber keine theologisch-spirituelle Tiefe.

www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2019/2019-024a-Kinderschutz-Konferenz-Vatikan-Vortrag-Kard.-Marx.pdf


2
 
 Hadrianus Antonius 28. Jänner 2022 
 

"Ich klebe nicht am meinem Amt"

@girsberg47 : Ja.
Das ist wohl der schlechteste Reklamespruch aller Zeiten für "Pattex" :-) LOL


3
 
 girsberg74 28. Jänner 2022 
 

Es hat hoffentlich nichts zu bedeuten?

Nach einem langen Abend gehe ich nochmals über einige Beiträge, schaue, wie sich Diskussionen weiter entwickelt haben.

Ich bin erschrocken, wie sich bei diesem Beitrag das Portrait zum Beitrag verändert hat; ist aber immer noch eindrucksvoll, nur viel markanter.

Ah, vor dem Absenden sehe ich die Anregung von @edessa. - Verstehe!


1
 
 Manfred Lang 27. Jänner 2022 
 

@winthir: Deine Vorschläge gehen in die richtige Richtung

Du schlugst für den Kardinal vor...
1. Neuevangelisierung in der Münchner Fußgängerzone.
2. Gefängnisseelsorge, damit er auch andere Perspektiven kennenlernt.
Du forderst uns zu weiteren Vorschlägen auf.
Deshalb dieser als meiniger...
3. Kürzung des Erzbischöflichen Gehaltes nebst sonstiger Vergünstigungen, die ich so nicht kenne, die es aber sicherlich gibt. Vielleicht Dienstwagenprivileg, Chauffeur, Haushälterin etc.. Die Kürzung sollte lediglich das absolute Existenzminimum freistellen. Über die Befristung muss man noch nachdenken. Ein Kriterium könnte sein, wie lange und wie schwer der Missbrauch das Leben der Opfer beeinträchtigt hat.
4. Die so eingesparten Gelder sollten den missbrauchten Opfern zugewendet werden. Im Zweifel der Organisation des "eckigen Tisches".

Winthir, ich habe mich über Deine jetzige Klarheit in der Sache gefreut, auch wenn es etwas gedauert hat. Aber Du neigst wohl zu einer besonderen Besonnenheit, auch wenn manchmal die eigentlichen Fakten klar sind.


5
 
 Ulrich Motte 27. Jänner 2022 
 

Peter 2021 / Girsberg 74

Allein schon Kardinäle von Arns (?- gestorben, Brasilen) bis Cupich (USA) zeigen, daß die katholische Kirche dort selbst in den Spitzen weit weniger einheitlich konservativ ist (gewesen ist), als Sie schildern.


0
 
 Peter2021 27. Jänner 2022 
 

@Ulrich Motte: "weltweit dürften gar nicht so wenige denken wie die Anhänger des Synodalen Weges in

Das ist falsch. Allein 0.414 Milliarden Katholiken leben in den folgenden Ländern: Brasilien (137,313,000), Mexiko (106,627,000), Philippinen (90,843,000), USA (78,747,000). Dort gibt es kaum Protagonisten für die Forderungen des deutschen synodalen Wegs. In USA üben viele Bischöfe extrem scharfe Kritik am deutschen synodalen Weg - und zu Recht:

Erzbischof Samuel J. Aquila (Denver):
https://archden.org/wp-content/uploads/2021/05/Archbishop-Aquila-Geman-Translation-of-Response-to-Forum-I-of-the-German-Catholic-Synodal-Path.pdf

Erzbischof Dr. Salvatore Cordileone (SFO):
https://www.irishcatholic.com/us-archbishop-supports-call-for-repentance-for-german-synodal-path/

Raymond Leo Cardinal Burke:
https://www.firstthings.com/web-exclusives/2019/09/a-german-attack-on-christs-lordship

Unsere Liebe Frau vom Allerheiligsten Sakrament, bitte für die katholische Kirche - besonders in Deutschland.


8
 
 girsberg74 27. Jänner 2022 
 

Sie haben alle Grade richtig „durchgezählt“.

@Ulrich Motte „Peter 2021“

Ihre Liste ist der Erfassung nach in Ordnung.

Nur, was wollen Sie damit richten? Hat das einen Bezug zu Ihrer Gemeinschaft als Parallelität, als selbstverständliche Zustimmung oder strikte Ablehnung oder halt „Na-ja“?

Was ist / sagt die wahre Kirche Christi?


2
 
 girsberg74 27. Jänner 2022 
 

War mein kürzestmöglicher Ausdruck. - Bedauere das Missverständnis.

@nomine betreffend @girsberg74 („Ist das wichtig, ...“)

Mein Frage stand für eine Beurteilung von einem, der genug hat von den Darlegungen Seiner Eminenz.

Andere Poster formulierten: „Viele Worte, …“


2
 
 edessa 27. Jänner 2022 
 

Warum ist der Artikel mit einem Foto

und nicht mit der viel treffenderen Karrikatur?


1
 
 KatzeLisa 27. Jänner 2022 
 

Kardinal Marx wie er leibt und lebt

Wer von Kardinal Marx Nachdenklichkeit, echte Betroffenheit und Mitgefühl erwartet hatte, war falsch gewickelt.
Die Entschuldigung des Kardinals ist seltsam dürr und halbherzig, nach dem Motto, nur ja nichts zugeben.

Die Konsequenzen, die Marx aus dem Münchner Gutachten zieht lassen einen schaudern. Er hält weiter daran fest, den Mißbrauch zur Umgestaltung der katholischen Kirche in Richtung Protestantismus zu mißbrauchen.

Als der Kardinal sich mit seinem vorzeitigen Rücktritt aus der Schußlinie nehmen wollte, fand ich die Entscheidung von Papst Franziskus richtig. Jetzt komme ich zu einer anderen Auffassung. Ein Weiterso auf dem Synodalen Weg möge Franziskus uns ersparen und Marx mit einer Aufgabe betrauen, bei der er nicht so viel Unheil anrichten kann. Vielleicht wäre das auch das richtige Zeichen für Bischof Bätzing und seine Anhänger.


9
 
 KatzeLisa 27. Jänner 2022 
 

@ CusanusG

In der Tagespost steht: "Kardinal Marx spricht sich für die Weihe von homosexuell empfindenden Priestern aus."
Soviel zur Homosexualität, die man durchaus im Zusammenhang mit dem Mißbrauch sehen kann, wenn man beachtet, daß die überwiegende Zahl der Kinder Jungen waren.


10
 
 AndreaP 27. Jänner 2022 

Ich finde es problematisch,

dass Kard. Marx die Missbrauchs-Thematik mit dem Synodalen Weg verknüpft.
Die kirchlichen Reformen, die im Synodalen Weg umgesetzt werden sollen, werden das Missbrauchs-Problem nur zum Teil lösen können.
Was mir in seinem Statement gefehlt hat, war der spirituelle Aspekt. Schade.


4
 
 winthir 27. Jänner 2022 

nun, S. Em. Card. Reinhard kann (gemäß kirchlicher Regelung) nicht zurücktreten.

doch könnte er für sich eine neue Aufgabe suchen und finden. Wir könnten ihm dabei doch helfen - oder?

Dazu meine vorläufigen Ideen:

1) Zur Neu-Evangelisierung einladen und aufrufen in der Münchner Fußgängerzone (dazu braucht man zwar eine Genehmigung der Landeshauptstadt München, doch vermute ich, sie würde ihm umgehend erteilt. Meine Empfehlung: Vorher die Presse informieren - dann hat er mindestens eine Titelseite, was der Verbreitung dienlich wäre).

2) Gefängnis-Seelsorger in Stadelheim ("Knast"), auch, damit er andere Perspektiven des Lebens kennenlernen kann.

3) ...

habt Ihr noch Ideen?

p. s. Den Mann können wir noch brauchen. in der Kirche.


2
 
 modernchrist 27. Jänner 2022 
 

modernchrist

Nur er steht im Mittelpunkt, immer nur er und seine persönlichen Empfindungen und synodalen Hirngespinste! Ich habe so dringend in dieser Stellungnahme zum Gutachten einen Hinweis darauf erwartet, dass man in München entsetzt ist über eine mediale Allein-Fokussierung auf die Hinrichtung eines Mannes, der nur 4 Jahre hier Erzbischof war - von untersuchten 75 Jahren! Alle Bischöfe in dieser Zeit haben offensichtlich immer wieder Fälle dieser Art nicht angemessen bewertet und verfolgt. Welche Herzensgröße hätte sich gezeigt, wenn man Ratzinger brüderlich herein in die Reihen der Münchner Bischöfe geholt hätte, anstatt ihn alleine draussen von der Meute zerfleischen zu lassen. Einen Menschen zu verurteilen, weil er sich zitternd vor Gehetztheit, Versagen und Schrecken an eine Sache vor 42 Jahren nicht mehr genau und offensichtlich falsch erinnert - das finde ich pervers, ja unmenschlich. Wie schön wäre es,stünden seine Münchner Brüder ihm zur Seite.


10
 
 chriseeb74 27. Jänner 2022 
 

Ja, Kardinal Marx hat Recht

es gibt eine systemische Krise aber nicht so, wie er sich das denkt:
Die systemische Krise besteht erstens darin, dass sich sehr viele Wölfe unter dem finanziellen Deckmantel der Kirchensteuer eingeschlichen haben und zweitens, dass eben viele zu Priestern geweiht worden sind, die niemals hätten geweiht werden dürfen.
Der zweite Ansatz kommt nicht von mir, als Laie habe ich da keinen Überblick, sondern aus dem Mund eines sehr hochrangigen Klerikers.
Einen Neuanfang kann man aber nicht durch die Protestantisierung der Kath. Kirche erreichen, sondern nur durch die Abschaffung der Kirchensteuer und einen kompletten moralischen Neubeginn durch Gebet, Opfer und Verzicht.
Sonst wird es in Deutschland den Bach runtergehen!!


9
 
 Ulrich Motte 27. Jänner 2022 
 

Peter 2021

Von den 1,34 Milliarden Katholiken weltweit dürften gar nicht so wenige denken wie die Anhänger des Synodalen Weges in Deutschland, vor allem in "westlichen Ländern". Fragen Sie einmal Bischöfe
etwa aus den Niederlandern, Belgien, den USA danach. Einige der Bischöfe dürften sagen: Ich auch... Ähnliches (wie ich) meinte vor Jahren in einem Interview mit den Deutschen Klaus Bölling und Peter Gauweiler der Papst Benedikt XVI...


1
 
 SalvatoreMio 27. Jänner 2022 
 

Auswandern - nach Regensburg?

@Perlinde: das habe ich auch schon erträumt - wenn es nur so einfach ginge ....


4
 
 winthir 27. Jänner 2022 

Also: Die Minimal-Lösung (weniger ging nun wirklich nicht).

Lorenz Wolf wird alle seine Ämter ruhen lassen.

Thomas Schüller (Kirchenrechtler) sagte hinterher im Interview:

"Seine öffentlichen Ämter (=Vorsitzender des Rundfunkrats, Katholisches Büro Bayern) ist er sicher los. Aber um seine kirchlichen Ämter (= Offizial, Domdekan) wird er, so wie ich ihn kenne - und ich kenne ihn sehr gut - kämpfen bis zum Letzten."

Meine Meinung: Mit einem Rauswurf hätte ich sicher gerechnet. So kann man sich täuschen.


1
 
 Lämmchen 27. Jänner 2022 
 

er entschuldigt sich

dass er nicht auf Betroffene zugegangen ist.

War das - gemäß Inhalt des Gutachtens - das einzige Verschulden des Kardinals oder hätte er sich auch dafür entschuldigen müssen, dass er Missbrauch nicht genügend verfolgt und geahndet hat???

Oder überlese ich was?


6
 
 Peter2021 27. Jänner 2022 
 

„Es gibt keine Zukunft des Christentums ohne eine erneuerte Kirche!“

Es ist ganz und gar nicht abwegig vom „Missbrauch des Missbrauchs" zu reden. Wenn sich ein paar Synodale berufen fühlen, 22 Millionen deutschen Katholiken Ansichten aufzudrücken, die den Glaubensüberzeugungen von weltweit 1.34 Milliarden Katholiken entgegenstehen, ist irgend etwas nicht ganz in Ordnung - korrekt? Es kann nicht sein, dass der Heilige Geist den Katholiken in Deutschland etwas anderes sagt, als sonst auf der Welt!

Die Kirche ist der mystische Leib Christi. Dort, wo Jesus Christus im Zentrum steht, wo Er in der heiligen Eucharistie, in der er real anwesend ist, angebetet wird, blüht die Kirche - weltweit!

Fruchtbare Neuevangelisierung gründet in der heiligen Eucharistie und im Gebet - insbesondere im Rosenkranzgebet.

The Holy Spirit's Role in Renewing Our Churches:
https://www.youtube.com/watch?v=lrnWydhBvas

www.youtube.com/watch?v=pYfHJlbZpvs


15
 
 Ebuber 27. Jänner 2022 
 

Frage: Wer hat hier was nicht verstanden?

Kardinal Marx schreibt: "Wer jetzt noch systemische Ursachen leugnet und einer notwendigen Reform der Kirche in Haltungen und Strukturen entgegentritt, hat die Herausforderung nicht verstanden."
Man muss gar nicht den ganzen langen Artikel lesen, um ziemlich schnell zu begreifen, dass das Gutachten dafür Missbraucht wird, um den "Synodalen Weg" zu verteidigen.
Statt zu den Grundfesten unserer kath. Kirche zurückzukehren, Sünde wieder Sünde zu nennen, Gott um Verzeihung zu bitten und die Menschen zu einer echten Bekehrung zu führen, wird hier nur der bisherige Weg als Allheilmittel angepriesen. Wer hat hier also was nicht verstanden? Ich habe verstanden, dass man die "traurigen Realitäten" verteidigt. Bei allem Mitleid mit den Opfern der vergangenen Jahre - das Problem sitzt tiefer.


13
 
 Hilfsbuchhalter 27. Jänner 2022 

Marx' Rücktrittsansuchen muss neu bewertet werden.

Als Kardinal Marx dem Papst den Rücktritt angeboten hatte, war dieses Gutachten, dass den Münchner Kardinal schwer belastet, noch nicht bekannt. Was sagt Papst Franziskus nun, nachdem man ihm schwere Fehler und Versäumnisse nachgewiesen hat?


6
 
 Perlinde 27. Jänner 2022 
 

Ich möchte nach Regensburg auswandern !


10
 
 kleingläubiger 27. Jänner 2022 
 

Die Wölfe sind heute im Bischofsamt und fressen die Gläubigen direkt in der Kirche.


10
 
 CusanusG 27. Jänner 2022 
 

Viele Worte um nichts!

Ein leicht durchschaubarers Schmierentheater des Erzbischofs.

Sein Statement ist ein Statement des „Missbraucsh des Missbrauchs“ in reinster Form: Viele Worte. Kein Inhalt.

Alles einzig auf politische Kirchenreformen abzielend, kein Wort über die homosexuellen Ursachen, kein Wort über die Verrohung der sexuellen Sitten in der Gesellscahft, die auf die Kirche abgefärbt haben.

Kein Wort darüber, dass die sexuellen Normen und Werte der Kirche - wären sie eingehalten worden - den Missbruach verhindert hätten.

Marx sollte seinen Posten für einen gläubigen Nachfolger räumen.


16
 
 Thomasus 27. Jänner 2022 
 

Viele Worte

Die vielen Worte helfen den betroffenen Missbrauchten nicht.


8
 
 Chris2 27. Jänner 2022 
 

(Noch) freiwilliger Rücktritt?

Ja, der Papst hätte den Rücktritt von Kardinal Marx annehmen können oder sogar müssen. Hat er aber nicht. Vorteil: Jetzt muss sich Marx der Öffentlichkeit stellen - und wie immer übernimmt er vor allem großzügig die Nichtverantwortung für die Fehler anderer. Ob er für Rom auch künftig noch tragbar sein wird, wird man sehen. Viele würden sich wohl einen weniger politischen Bischof wünschen, der nicht vor Muslimen das Kreuz verleugnet oder noch vor dem Staat alle öffentlich gefeierten Hl. Messen ohne jeden Unterschied verbietet.


7
 
 Chris2 27. Jänner 2022 
 

OK, also kehren wir zur "alten" Kirche zurück,

die voreheliche sexuelle Beziehungen generell und praktizierte Homosexualität speziell stets als sündhaft bezeichnet hat (gilt natürlich nicht z.B. für die Opfer von Vergewaltigungen). Dann ist auch wieder Schluss mit den Knabenschänderseilschaften. Und nix mehr mit "einvernehmlichem Sex mit Kindern", wie ihn "Grüne" und andere Linke rund um die 1970er legalisieren und "entkriminalisieren" wollten. Damals stand ihnen die pöse und "verklemmte" Kirche noch im Weg. Beim nächsten Versuch, der garantiert kommen wird, wird sie es vermutlich nicht mehr tun...
Und: Ja, der Papst hätte den Rücktritt von Kardinal Marx annehmen können oder sogar sollen. Hat er aber nicht. Jetzt Muss sich Marx öffentlich erklären - und wie immer übernimmt er vor allem großzügig die Nichtverantwortung für die Fehler anderer. Ob er für Rom noch tragbar sein wird, wird man sehen. Viele würden sich wohl einen weniger politischen Bischof wünschen, der nicht das Kreuz verleugnet oder alle öffentl. Hl. Messen verbietet


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 nomine 27. Jänner 2022 
 

Statement Kard. Marx

Danke an kath.net, dass man das Statement hier lesen kann.


2
 
 SalvatoreMio 27. Jänner 2022 
 

Nein, darf man wohl sagen!

@girsberg74: Lieber den Rosenkranz beten!


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 nomine 27. Jänner 2022 
 

@girsberg74

Wenn Sie das so öffentlich fragen, dann erwarten Sie ja vielleicht auch eine Antwort.
Weil Sie auf Ihre Frage von einigen ein 'Ja' bekommen könnten und von anderen ein 'Nein', darf ich vielleicht dazu raten, dass Sie doch selbst entscheiden.


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 girsberg74 27. Jänner 2022 
 

Ist das wichtig,

ich meine: muss man das lesen?


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 ThomasR 27. Jänner 2022 
 

Amtsverzicht von Kard Marx würde ganz wenig bringen

viel wichtiger wäre die Aufteilung des EB München in 3-4 kleinere Bistümer um dadurch wieder viel bessere Effizienz in allen Bereichen der Kirche zu erreichen.
Nur Einsatz von überteuerten und komplizierten EDV Systemen bringt ganz wenig- Kirche ist eine Bürokratie, jedoch kein Konzern


1
 
 Freude an der Kirche 27. Jänner 2022 
 

Reichen Sie Ihren Rücktritt nochmal ein...

... und bitten Sie den Heiligen Vater zugleich um einen der Kirche gehorsamen und sie liebenden Nachfolger. Wir treue Katholiken wollen keine Bischöfe mehr, die eine Kirche ohne Christus und störende Moral gestalten wollen. Es reicht! Wir wollen Bischöfe, die ihr Hirtenamt wieder wahrnehmen und die Herde vor reißenden Wölfen schützen: Diese abwehren, wenn sie von außen kommen; diese rausschmeissen, wenn sie von innen kommen, in der Kirche "beheimatet" sind und dort auch noch Lohn und Brot abkassieren!

Wehrte Exzellenzen!

Falls Sie die Kirche nach rein weltlichen Vorstellungen umbauen wollen, treten Sie zurück und schadden Sie der Kirche nicht mehr. Sofort. Wir werden es Ihnen auf ewig danken!


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