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Rom: Kirche verurteilt rechtsradikalen Zwischenfall bei Beerdigung: "Inakzeptabler Vorfall"

13. Jänner 2022 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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Medienberichten zufolge war am Montagnachmittag der Sarg einer Verstorbenen nach dem Heraustragen aus der Kirche von Umstehenden mit einer Hakenkreuzfahne bedeckt worden.


Rom (kath.net/KAP) Die Diözese Rom hat einen rechtsradikalen Zwischenfall bei einer kirchlichen Beerdigung verurteilt. Medienberichten zufolge war am Montagnachmittag der Sarg einer Verstorbenen nach dem Heraustragen aus der Kirche von Umstehenden mit einer Hakenkreuzfahne bedeckt worden.

Dies sei "ein schwerwiegender, verletzender und inakzeptabler Vorfall", heißt es in einer am Dienstag verbreiteten Erklärung der Diözese. Weder der Pfarrer noch sonst jemand vom Seelsorgeteam der Gemeinde Santa Lucia nahe des Piazzale Clodio habe davon gewusst.


Die Aktion bei der Trauerfeier für eine 44 Jahre alte Anhängerin der rechtsradikalen Splitterpartei Forza Nuova sorgte in sozialen Netzwerken in Rom für teils heftige Reaktionen. Kritisiert wurde auch, dass von den überraschten Umstehenden zunächst niemand die NS-Fahne wieder vom Sarg beseitigt hatte.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Foto: Symbolbild

 

 


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Lesermeinungen

 Franzfreund 15. Jänner 2022 
 

@dubia

Die Kritik an einer Hakenkreuzfahne auf dem Sarg ist für Sie also das Nachkommen von "Reize der Medienwelt, um sich im Gutmenschen-Lob zu suhlen". Wären Sie auch nur ansatzweise katholisch würden Sie angesichts eines Maximilian Kolbe, eines Ruprecht Mayer oder tausender Geistlicher die unter den Herrschern dieser Flagge der Schande ermordet wurden, einen solchen unchristlichen Kommentar nicht veröffentlichen.


0
 
 dubia 14. Jänner 2022 
 

100 Millionen

@Chris2
Wenn die Kirche die weit über 100 Millionen Abtreibungsopfer nur halb so konsequent anklagen würde wie Rechtsradikalismus, wäre das ein Quantensprung. Aber stattdessen reagiert man immer nur reflexartig auf die Reize der Medienwelt, um sich im Gutmenschen-Lob zu suhlen.


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 Chris2 14. Jänner 2022 
 

Manche lernen es nie.

Zusammen weit über 100 Millionen Tote und viele Milliarden geknechtete durch Nationalsozialismus und Sozialismus haben die Menschheit nicht klüger gemacht. Im Gegenteil: Unter Berufung auf den Kampf gegen erstere feiern letztere fröhliche Urständ, wenngleich unter neuen Mäntelchen. Besonders perfide: Ausgerechnet die "Linke", die mehrfach umbenannte SED der D"DR", rühmt sich damit, sich für Flüchtlinge und gegen totalitäres Denken einzusetzen (aber natürlich nur bei anderen) ...


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