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Geduldsprobe mit „freiwillig“ Ungeimpften im Bistum Limburg – aber ohne Solidarität

21. Dezember 2021 in Deutschland, 21 Lesermeinungen
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Wer aus freien Stücken gegen eine Corona-Impfung ist, den kann man laut Diözese offenbar vergessen. Die Impfung wird als „Geschenk Gottes“ bezeichnet.


Limburg (kath.net/mk) Das Bistum Limburg bezeichnet auf seiner Homepage die Corona-Impfung als „Geschenk Gottes“. Es gebe mehrere „gut getestete“ und „sehr sichere“ Impfstoffe. Nach einer liebevollen Bitte um die Inanspruchnahme einer Impfung „aus Nächstenliebe“, „aus Respekt vor der Welt“ oder „als ganz persönliches Hoffnungszeichen vor Weihnachten“ werden jedoch andere Töne angeschlagen: Es würden (nur) diejenigen nicht vergessen werden, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen könnten. „Diese Menschen brauchen unsere Hilfe und unsere Solidarität.“ Jene, die aus freien Stücken gegen eine Impfung seien, „brauchen hingegen unsere Geduld, auch wenn es manchmal schwer fällt“. Die Ankündigung einer Impfaktion im Bartholomäusdom am Vormittag des 24. Dezember rundet die Botschaft ab.



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