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Bischof Thomas Tobin: ‚Ich fürchte, die Kirche hat ihre prophetische Stimme verloren’9. November 2021 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der Bischof von Providence hätte erwartet, dass Papst Franziskus dem US-Präsidenten in der Abtreibungsfrage ebenso energisch entgegen tritt wie Johannes der Täufer dem König Herodes.
Providence (kath.net/jg)
Thomas Tobin, der Bischof von Providence (US-Bundesstaat Rhode Island) zeigte sich von Papst Franziskus enttäuscht, da dieser bei seiner Begegnung mit US-Präsident Joe Biden Ende Oktober in Rom die Abtreibung nicht angesprochen hat. 
„Ich fürchte, die Kirche hat ihre prophetische Stimme verloren“, schrieb er wörtlich auf Twitter und fragte, wo Persönlichkeiten wie Johannes der Täufer seien, „welche den Herodessen unserer Tage entgegentreten?“ fragte er.
Zwei Tage zuvor hatte Tobin Papst Franziskus aufgefordert, die Abtreibungspolitik der US-Regierung bei seinem Treffen mit Biden in Frage zu stellen. Franziskus habe Abtreibung als Mord bezeichnet, schrieb Tobin auf Twitter. Bidens Politik sei für die Kirche eine Blamage und für die Welt ein Skandal, fuhr er in Anspielung auf den katholischen Glauben fort, zu dem sich Biden gerne bekennt.
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Lesermeinungen| | Waldi 9. November 2021 | | | | Wie wahr und schmerzhaft: "...die Kirche hat ihre prophetische Stimme verloren". Dieser Feststellung muss jeder Katholik zustimmen, der alt genug ist und die katholische Kirche noch vor dem 2. Vatikanischen Konzil erlebt hat. Der Verlust der prophetischen Stimme der katholischen Kirche zeigt sich auch darin, dass bei der ERF Sendung "Mensch Gott" die meisten Konvertiten aus dem Islam und aus dem Atheismus zu christlichen Freikirchen konvertieren und nicht zur katholischen Kirche. |  3
| | | | | J. Rückert 9. November 2021 | | | | Falsche Berater? Öfters lese ich in letzter Zeit den Satz, der Papst habe die falschen Berater.
Früher hieß es einmal: Wenn das der Führer wüsste!
Brave Mädchen kommen in den Himmel, Jesuiten überall hin. |  5
| | | | | si enim fallor, sum 9. November 2021 | | | | Propheten und außerdem wie Johannes der Taufer gibt es nicht jeden Tag Darüber hinaus muss gesagt werden, dass es je nach politischer Lage und dem Ergebnis der “midterms” (Ende 2022) gute Aussichten für die Pro-Life-Bewegung in den USA gibt.
Und ja, der Papst hätte Biden klar machen müssen, dass seine Position zur Abtreibung unhaltbar ist.
Tatsächlich hat sich die katholische Kirche in den USA in den letzten Jahren von den Demokraten distanziert und sich den Republikanern angenähert, gerade weil die Demokraten den völlig falschen Weg in Sachen Abtreibung, Euthanasie und Genderismus folgen, da sie in diesen Bereichen sich vom linksradikalen Atheismus leiten Lassen. |  7
| | | | | Diadochus 9. November 2021 | | | | Salz Das Salz ist mit Papst Franziskus fade geworden. |  7
| | | | | Chris2 9. November 2021 | | | | @Herbstlicht Das war auch schon beim Missbrauchsskandal so. Franziskus hat eindeutig die falschen Freunde... |  6
| | | | | Winrod 9. November 2021 | | | | Bischof Tobin hat recht! Die Kirche ist zu sehr "Welt" geworden und arrangiert sich mit den Mächtigen. |  7
| | | | | Chris2 9. November 2021 | | | | Die Kirche wird gerade zerrissen durch einen Papst, der nur durch Intrigen gegen seinen Vorgänger und ebensolche für ihn ("St.-Gallen-Mafia) ins Amt kam, auf den sich "fort-schrittliche" Kreise wie der "Synodale Weg" berufen und der den Glauben, die sakramente und die überlieferte Liturgie der Kirche schon vielfach infragegestellt hat. Mit seinen letzten "Heiligsprechungen" (BLM, FFF, Joe Biden) und vor allem mit TC hat er seine eigene Glaubwürdigkeit endgültig nahezu auf Null gesetzt. Hatte Pius also doch recht? Komm Schöpfer Geist... Herr, Gebiete dem See... |  8
| | | | | Herbstlicht 9. November 2021 | | | | Wenn es konkret werden müsste, dann .... hört man nichts. Papst Franziskus als eindringlicher Mahner gegenüber Biden?
Das ist reines Wunschdenken!
Franziskus hat sich schon mehrere Male gegen die Abtreibung gewandt, das ist anzuerkennen.
Aber wenn es dann konkret wird und er sich einem Präsidenten gegenübersieht, den er als "gut katholisch" ansieht, verflüchtigen sich seine bisherigen mahnenden Worte.
Persönliche Sympathie scheint wichtiger! |  7
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