Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  9. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  10. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  14. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Papst lässt Brief von Missbrauchs-Überlebender veröffentlichen

20. Oktober 2021 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auf Webseite der Päpstlichen Kinderschutzkommission


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat den Brief einer Überlebenden von sexuellem Missbrauch öffentlich gemacht, in dem diese sich an angehende Priester wendet. In dem Schreiben, das auf der Website der Päpstlichen Kinderschutzkommission veröffentlicht wurde, berichtet die Frau von ihren Erfahrungen. Sie fordert unbedingte Aufklärung und appelliert gleichzeitig an Seminaristen, "gute Priester" zu werden.

Mit dem Schreiben wolle "Papst Franziskus die Stimme aller verwundeten Menschen aufnehmen" und allen Priestern "den Weg zu einem authentischen Dienst an Gott zum Wohle aller Schwachen weisen", heißt es in einem einleitenden Kommentar des Kommissionsvorsitzenden, US-Kardinal Sean O'Malley. Der Name der Frau sei aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht genannt, so O'Malley.


Sie selbst sei über "mehrere Jahre" von einem Priester misshandelt worden, den sie "Brüderchen" nennen sollte, so die Frau über ihre eigenen Erfahrung. Den Brief habe sie geschrieben, "auch im Namen der anderen Opfer", denen Priester "ihre Kindheit, Reinheit und Respekt gestohlen haben". Zwar lebten diese Menschen noch physisch. Aber "ihre Seelen sind in kleine blutige Stücke zerlegt".

Sie selber versuche, mit einer "komplexen posttraumatischen Störung" unter großen Schwierigkeiten weiterzuleben, schrieb die Frau. Die Kirche sei ihre Mutter gewesen; heute habe sie Schwierigkeiten sich in der Nähe von Priestern aufzuhalten. Dabei vermisst die Betroffene nach eigener Aussage die Kirche, auch die Feier der Messe.

Am Ende fordert sie die angehenden Priester zu "Demut und Liebe" im Sinne Jesu auf. Als berufene, junge und starke Männer, Mitarbeiter Jesu Christi, trügen sie eine große Verantwortung.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  3. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  4. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  5. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  6. Rom: "Krippe von Bethlehem" zu sehen
  7. Der Heilige und das Tier
  8. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  9. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  10. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  11. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  12. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  13. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  14. Warum der Todestag des Franz von Assisi nicht sein Gedenktag ist
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz