Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  8. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  9. Was auch immer Synodalität sein soll
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. „Warum bin ich Christ“
  12. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  13. Was eine Messe wiegt
  14. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  15. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete

US-Höchstrichter Alito verteidigt Entscheidung zum Abtreibungsverbot in Texas

9. Oktober 2021 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine bestimmte Art von Kritik seitens der Politiker und Medien an der Entscheidung des Obersten Gerichtshofes soll das Höchstgericht einschüchtern und seine Unabhängigkeit einschränken.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Ein Richter des Obersten Gerichtshofes der USA hat Politik und Medien vorgeworfen, das Höchstgericht mit falschen und aggressiven Wortmeldungen unter Druck zu setzen. Samuel Alito und vier seiner Richterkollegen haben Anfang September entschieden, dass das Abtreibungsverbot bei Herzschlag im Bundesstaat Texas in Kraft treten kann. Sie sind seither massiver Kritik ausgesetzt.

Im Gegensatz zu den erhobenen Vorwürfen sei die Entscheidung in ihrer Art weder neu noch undurchsichtig. Es sei schwer vorstellbar, wie die meisten Eilanträge anders entschieden werden sollten, sagte Alito bei einer Rede an der katholischen University of Notre Dame.


Er wirft den Kritikern der Entscheidung vor, sie seien unzufrieden, weil der Oberste Gerichtshof nicht in ihrem Sinn entschieden habe. Das Bild, das sie zeichnen würden, sei dunkel und bedrohlich, aber auch irreführend. Mit der Wahl bestimmter Schlagworte werde der Eindruck erweckt, der Oberste Gerichtshof werde von einer gefährlichen Clique beherrscht, die zu undurchsichtigen Methoden greife, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen, sagte Alito.

Er wies darauf hin, dass die Gegner des Abtreibungsverbotes bei Herzschlag die Eilanträge gestellt hätten und nicht der Oberste Gerichtshof. Das Justizsystem habe viel Macht, aber es habe nicht die Macht, die Welt anzuhalten, bis ein Rechtsstreit ausgefochten ist, sagte Alito.

Er wies den Vorwurf zurück, der Gerichtshof habe die Entscheidung im Geheimen mitten in der Nacht getroffen. An der Behauptung, der Oberste Gerichtshof habe damit die Entscheidung „Roe v. Wade“ aufgehoben, sei ebenfalls nichts Wahres. Mit „Roe v. Wade“ hat das Höchstgericht 1973 die Abtreibung legalisiert. Der Oberste Gerichtshof habe lediglich einen Eilantrag zurückgewiesen, der das Inkrafttreten des Abtreibungsverbots bei Herzschlag verhindern sollte. Er habe damit kein Urteil über die Verfassungsmäßigkeit des texanischen Gesetzes gefällt, betonte Alito.

Er befürchtet, dass diese Art der Kritik den Obersten Gerichtshof einschüchtern und seine Unabhängigkeit einschränken soll.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Fischlein 9. Oktober 2021 
 

Die Wahrheit muss sich stets

verteidigen. So viele wollen sie aus der Welt schaffen. Sie alle wissen wohl nicht, was Jesu Worte bedeuten: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  3. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  4. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  5. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  6. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026
  7. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  8. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  9. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  10. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  11. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  12. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  13. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  14. Bischofstreffen zu Ehe und Familie will Abschlussbericht publizieren
  15. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz