Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  13. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  14. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  15. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn

Papst bittet um Vergebung für Sünden bei Evangelisierung Mexikos

29. September 2021 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischofskonferenz-Vorsitzender verliest öffentliches Schreiben von Franziskus zum 200. Unabhängigkeitstag Mexikos


Mexiko-Stadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat zum 200. Unabhängigkeitstag Mexikos erneut um Vergebung für persönliche und soziale Sünden in Zusammenhang mit der Evangelisierung des Landes gebeten. In der Pressekonferenz von Präsident Andres Manuel Lopez Obrador verlas der Vorsitzende der Mexikanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Rogelio Cabrera Lopez, am Montag (Ortszeit) einen entsprechenden Brief des Papstes. Um die Wurzeln zu stärken, sei es notwendig, über die Vergangenheit nachzudenken. Ein Blick zurück beinhalte aber auch eigene Fehler zu erkennen, die sehr schmerzhaft gewesen seien, hieß es in dem Schreiben.


Präsident Lopez Obrador hatte in der Vergangenheit eine öffentliche Entschuldigung der Kirche für Vergehen in Zusammenhang mit der Kolonialisierung und Evangelisierung gefordert und dafür verschiedene Initiativen gestartet. Zugleich hatten sich auch mexikanische Medien mehrmals mit dem Thema befasst, verwiesen allerdings darauf, dass sich bereits zwei Päpste öffentlich entschuldigt hätten und damit eigentlich die Forderungen schon erfüllt seien. Sie zitierten unter anderem aus einer Rede von Papst Johannes Paul II. (1978-2005), der bei seinem Besuch in Santo Domingo am 12. Oktober 1992 die Völker Amerikas für die Ungerechtigkeiten, die ihre Vorfahren erleiden mussten, um Vergebung bat.

Auch Papst Franziskus sprach das Thema bereits an. Bei einer Rede während seines Bolivien-Besuchs im Juli 2015 bat er um Entschuldigung für die Verbrechen an den Ureinwohnern während der Eroberung Amerikas. Die Zuhörer spendeten dem ersten Papst aus Lateinamerika dafür Beifall.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  4. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  5. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  6. Buenos Aires macht Papstbesuch zum Feiertag
  7. Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar
  8. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  9. Britisches Parlament stoppt Gesetz zur assistierten Sterbehilfe
  10. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  11. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  12. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  13. X ist Nummer 1 unter Europas Nachrichten-Apps
  14. Tantum ergo Sacramentum
  15. Messermann brüllte „Allahu Akbar” in französischer Kirche – Festnahme

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz