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Maria 1.0 begrüßt Verbleib Woelkis im Amt

28. September 2021 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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"Apostolischer Stuhl hat festgestellt, dass Kardinal Woelki die Fälle sexuellen Missbrauchs im Erzbistum Köln entschlossen aufgearbeitet, sich den Betroffenen zugewandt und Prävention gefördert hat, nur Fehler in der Kommunikation"


Köln (kath.net/Maria 1.0) Die katholische Initiative Maria 1.0 begrüßt die Entscheidung des Vatikans, den Erzbischof von Köln im Amt zu belassen. „Wir freuen uns, dass Kardinal Woelki von der Weltkirche das Vertrauen ausgesprochen wurde“, so Clara Steinbrecher, Sprecherin von Maria 1.0.

Der Apostolische Stuhl hat festgestellt, dass Rainer Maria Kardinal Woelki die Fälle sexuellen Missbrauchs im Erzbistum Köln entschlossen aufgearbeitet, sich den Betroffenen zugewandt und Prävention gefördert hat. Fehler attestiert der Heilige Vater Kardinal Woelki jedoch bei dessen Kommunikation. Die unzureichende Kommunikation des Kardinals im Zusammenhang mit der Studie zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle habe zu einer Vertrauenskrise im Erzbistum Köln geführt. „Auch wir hätten uns eine bessere Kommunikationsstrategie der Erzdiözese gewünscht“, so Steinbrecher. Doch entscheidend sei für Maria 1.0 das Ergebnis der zweiten Studie gewesen: Kardinal Woelki hat sich nicht schuldig gemacht, sondern aktiv dafür gekämpft, diese abscheulichen Missbrauchsverbrechen ein für alle Mal aus den Reihen der Kirche zu verbannen. Allen Missbrauchsopfern und allen treuen Katholiken, die in der Zeit der Vertrauenskrise stark gelitten haben, wie auch Kardinal Woelki, Weihbischof Schwaderlapp und Weihbischof Puff wünscht Maria 1.0 Kraft und Gottes Segen. „Wir freuen uns auf die Rückkehr Kardinal Woelkis nach dessen Auszeit“, so Steinbrecher. Denn: „Rainer Maria Kardinal Woelki ist ein wichtiger Arbeiter im Weinberg des Herrn und ein Hirte, der normalen Katholiken Orientierung gibt“.


Die Schongauer Lehrerin Johanna Stöhr hat die Initiative Maria 1.0 im Mai 2019 als Reaktion auf die Bewegung Maria 2.0 ins Leben gerufen, die sich von Münster aus zu einer bundesweiten Protestaktion gegen das gültige Lehramt der katholischen Kirche und für den Zugang von Frauen zu Weiheämtern entwickelt hatte. Stöhr ist der Ansicht, "Maria braucht kein Update". Sie wolle zeigen, "dass es auch Frauen gibt, die treu zur Lehre der Kirche stehen". Seit 01. Mai 2021 ist die Studentin (Gymnasiallehramt Mathematik und Schulpsychologie) Clara Steinbrecher Leiterin der Initiative. Sie hat zuvor bereits länger im Team von Maria 1.0 mitgewirkt.


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