Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  15. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'

Päpstliches Institut: Keine Gewissheit mehr über die Familie?

27. September 2021 in Familie, 23 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Neuer Leiter des von Papst Franziskus neu gegründeten Instituts für Ehe- und Familienwissenschaften, Philippe Bordeyne, hat Problem mit vorgefertigten Antworten über das „Mysterium Familie“ - Fiel in Vergangenheit schon durch zweideutige Aussagen auf


Paris (kath.net/LifeSiteNews/mk) Monsignore Philippe Bordeyne (Archivfoto), der vor wenigen Wochen die Leitung des früheren Päpstlichen Instituts für Ehe und Familie übernahm, äußerte sich in einem Interview mit La Croix, dem inoffiziellen Blatt der französischen Bischofskonferenz, in einer zweideutigen Weise über sein Amtsverständnis: „Wir Theologen müssen damit aufhören, Gewissheiten über die Familie zu behaupten, wenn wir die Veränderungen sehen, die jene heute durchläuft.“ Die Ursache dafür sieht Bordeyne darin, dass wir uns aktuell in einer sich so schnell verändernden Zeit befänden. Die Kirche müsse sich demütiger gegenüber dem „Mysterium der Familie“ verhalten. Dieser Mangel an Demut drücke sich laut dem Theologen in der Versuchung aus, Probleme betreffend die Familie zu sehr zu vereinfachen und vorgefertigte Antworten zu geben.


Bordeyne war zehn Jahre lang Rektor der Pariser katholischen Universität. Sein Spezialgebiet ist die Moraltheologie, weshalb er auch bei der zweiten Familiensynode von Papst Franziskus zum Experten ernannt war. Er hat sich für eine „private Segnung“ homosexueller Paare ausgesprochen und behauptet, dass „die menschliche Sexualität, die letztlich nicht sehr bestimmt ist, atypische Formen und Ausdrucksweisen zulässt“. Außerdem sprach er sich für eine Gewissensentscheidung von Paaren in Bezug auf Verhütungsmittel aus; im Falle einer Verwendung sollte die gegenseitige Liebe verdoppelt werden.

Der heilige Papst Johannes Paul II. gründete 1981 das Päpstliche Institut für Studien zu Ehe und Familie, klar verbunden mit der überlieferten katholischen Lehre über die Ehe, die die Existenz von absolut moralischen Normen anerkennt. Dieses Institut wurde von Papst Franziskus im September 2017 aufgelöst und stattdessen ein Päpstliches Theologisches Institut für Ehe- und Familienwissenschaften errichtet. Alle Professoren des alten Instituts wurden suspendiert, nicht alle kehrten an das neue zurück.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz