Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. „Warum bin ich Christ“
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. Was auch immer Synodalität sein soll
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. Was eine Messe wiegt
  14. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

„Wir brauchen eine Umkehr zur Brüderlichkeit“

8. September 2021 in Kommentar, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Synodaler Weg – Erklärung des Forums Deutscher Katholiken zur Initiative des Bischofs Rudolf Voderholzer


Bonn (kath.net/Forum Deutscher Katholiken) Jeder nachdenkliche katholische Christ weiß, dass nicht nur wegen der Aufdeckung des sexuellen Missbrauchs durch Priester Umkehr und Erneuerung unserer Kirche dringend erforderlich sind.

Dieser Aufgabe wollte sich der synodale Weg annehmen, aber an seinen Methoden, Zielen und Inhalten gibt es zunehmend Kritik.

Vor Beginn der 2. Vollversammlung vom 30. September bis 2. Oktober hat Bischof Dr. Voderholzer eine eigene Homepage eingerichtet, um zu den Foren und Themen des Synodalen Weges alternative Textvorschläge einzubringen. Sie stammen von Mitgliedern der jeweiligen Foren sowie von verschiedenen Instanzen des päpstlichen Lehramtes.

Er hat ja bekanntlich mit wenigen anderen Bischöfen als Mitglied des synodalen Weges von Anfang an versucht, sowohl Bestimmungen der Satzung und Geschäftsordnung als auch die thematischen Inhalte der einzelnen Foren zu verändern, – ohne Erfolg!


Sein zentrales Thema war die Neuevangelisierung, die auch im Mittelpunkt des Briefes von Papst Franziskus “an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland” stand.

Besonders ärgerlich ist nun die erste Reaktion auf solche Alternativ – Texte, die von Mitgliedern des synodalen Weges pauschal ohne Befassung mit den Inhalten zurückgewiesen werden. Das ist kein Zeichen einer guten Dialogkultur! Die sakramentale Struktur der Kirche, die im Bischofsamt einen wesentlichen Ausdruck findet und die wir Katholiken in jeder rechtmäßig gefeierten Eucharistiefeier gemeinsam voll verwirklichen.

Als Forum deutscher Katholiken fordern wir: Liebe synodalen Schwestern und Brüder, bewahrt die Macht in der Kirche als sakrale Macht, damit sie sich nicht zu einer ideologisch verabsolutierten Macht verselbständigt, sondern ihren ultimativen Bezugspunkt immer im erlösenden Geschehen von Kreuz und Auferstehung Jesu Christi behält.

Der Erzbischof von Paris, Mgr. Michel Aupetit, hat in seiner Predigt bei einer Hl. Messe an einer Gedenkstätte in Frankreich Ende August angemahnt: “Wir müssen die Brüderlichkeit wieder neu aufbauen”.

Deshalb sollte sich kein Verfasser von alternativen Stellungnahmen, auch wenn er angegriffen und marginalisiert wird, entmutigen lassen und seine Bemühungen einstellen.

Das “Forum Deutscher Katholiken” versteht die begrüßenswerte Initiative von Bischof Voderholzer nicht als "zugleich eine Hoffnung und eine Illusion” (Peter Winnemöller).

Wir stimmen der Auffassung von Bischof Voderholzer zu, dass ein synodaler Weg “gut und zielführend” nur dann sein kann, wenn er “mit und in der ganzen Kirche gegangen wird.”

Prof. Dr. Hubert Gindert, 1. Vors. des Forums Deutscher Katholiken
Prof. Dr. Werner Münch, Schirmherr der Kongresse „Freude am Glauben“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 8. September 2021 

Aufbauende Redeweise

Lieber@Stefan Fleischer: Und als erlöste Kinder dürfen wir in Frieden die Vorgabe unserer Geschöpflichkeit leben und auch ihr auch in der Sprache Auchtung erweisen. Als geistlicher Schriftsteller mit feinem Gespür für das Wort Gottes und für "Sprache", sowie mit der Unterscheidung der Geister geben Sie ein gutes Beispiel, in dem sie von "Brüdern und Schwestern" sprechen und nicht die verquere Gender-Redeweise anwenden. Danke!


1
 
 claude 8. September 2021 
 

Meine Güte...

... was habt Ihr erwartet? Dass Eure Anregungen und Auführungen freundlich aufgenommen werden?
Seid doch nicht so naiv!!


1
 
 1Pace 8. September 2021 

„DEI VERBUM“ - Synodalität aus der Kirchengeschichte lernen

Das lebendige Wirken des Heiligen Geistes in Kirche (und die Wahrheit des Sprichworts: „Ohne Fleiß kein Preis“) kann man beispielsweise an der Geschichte des Konzilsdokuments „DEI VERBUM“ erkennen. Wegen der Kontoverse zwischen der Gruppe, welche die Auffassung von der Irrtumslosigkeit der Schrift vertrat, und der anderen Gruppe, welche die Auffassung vertrat, dass die Anwendung der historisch-kritischen Methode unverzichtbar sei, drohte eine konsensfähige Abfassung des Papiers fast zu scheitern. Erst nach den Interventionen von Johannes XXIII und später Paul VI., die u. a. zum finalen Wortlaut der Punkte DV 9 bis DV 12 führten, wurde die fünfte Fassung der DOGMATISCHEN KONSTITUTION ÜBER DIE GÖTTLICHE OFFENBARUNG am 18.11.1965 in der letzten Sitzung des Konzils von den Konzilsvätern mehrheitlich angenommen.

www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19651118_dei-verbum_ge.html


1
 
 1Pace 8. September 2021 

„Die absolute Einheit, die keinen Gegensatz hat, …

… ist das absolut Größte – GOTT.“ (Nikolaus von Kues, 1401-1464) und: „Ubi caritas DEUS ibi est.“ Die gegenseitige Liebe (Röm 13,8-10) ist folglich der Königsweg zu Gott, der die ewige Wahrheit ist, während die Methode der Verschärfung der Gegensätze, wie sie unter anderem der dialektische Materialismus als Maxime lehrt, von Gott, und daher der Wahrheit, weg, in die Irre, führt. - „So einfach, und man kann’s sich doch nicht merken!“ (Karl Valentin) ;)


1
 
 1Pace 8. September 2021 

Wundere dich nicht …

„Aus einer Sprache sind viele geworden; wundere dich nicht, das hat der Stolz getan; aus vielen Sprachen wird eine; wundere dich nicht, das hat die Liebe getan. Denn wenn auch der Klang der Sprachen verschieden ist, im Herzen wird ein Gott angerufen, ein Friede bewahrt. Wie also, Teuerste, musste der Heilige Geist, um die Einheit zu bezeichnen, dargestellt werden, wenn nicht durch die Taube, damit zu der in Friede vereinigten Kirche gesagt werden könnte: ‚Eine ist meine Taube‘“ (Hoheslied 6,9)? - Augustinus, Bischof von Hippo (heute Algerien)

bkv.unifr.ch/works/34/compare/46/113140/526


4
 
 martin fohl 8. September 2021 
 

Auch sollten wir nicht vergessen, dass

mit Traditiones Custodes das Schisma noch verstärkt worden ist. Wie soll es zu einer Einigung kommen, wenn von ganz oben der kirchlichen Hierarchie die Tradition und dessen lex orandi im den alten Ritus abgelehnt wird? Der synodale Weg, auch in Rom hat nur Sinn in der Annahme der Hermeneutik der Kontinuität; nicht des Bruches!


4
 
 Stefan Fleischer 8. September 2021 

Apropos Brüderlichkeit

Das ist meines Erachtens ein ziemlich abvgegriffener Begriff. Soicher sollten wir Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben bleiben, bzw. immer mehr werden. Aber entscheidend für eine echgte Reform unserer Kirche ist doch, dass wir uns alle als Kinder unseres Vaters, des Allmächtigen verstehen, welche Christus der Herr durch sein Kreuz erlöst hat.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  3. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  4. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  5. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  6. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  7. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  8. Das Hochzeitsmahl und die Einladung Christi: das Verhältnis zwischen Gott, Christus und der Kirche
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Die Wintersonne der Vernunft
  11. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  12. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  13. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  14. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  15. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz