Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wieder Unmut über Fastentücher in Tirol und Wien
  2. AfD Rheinland-Pfalz suchte Gespräch mit Bischof Ackermann – dieser ging auf Demo gegen ‚rechts’
  3. R.I.P. Alexej Nawalny – ein Kämpfer für die Freiheit
  4. Vatikan bestürzt über Tod Nawalnys
  5. „Bischöfe, macht Euch ehrlich!“
  6. Sie sahen: Das Ende des Synodalen Weges
  7. Bischof Krautwaschl meint: ‚Diskussion zum Thema Frauenweihe nicht beendet’
  8. Wieder ein Brief aus Rom an die deutschen Bischöfe
  9. Israels Botschaft weist Aussagen des päpstlichen Chefdiplomaten Parolin zurück
  10. Kardinal Schönborn an DBK: "Weigerung einzulenken wäre Anzeichen eines Schismas"
  11. Papst Franziskus reist zur Biennale nach Venedig
  12. "Das unpräzise Pontifikat"
  13. "Ihr aber macht daraus eine Räuberhöhle"
  14. Historiker Wolffsohn: ‚Kirche macht sich überflüssig’
  15. Das Oxford Oratorium verzeichnet eine steigende Zahl von Menschen, die katholisch werden

„Wir brauchen eine Umkehr zur Brüderlichkeit“

8. September 2021 in Kommentar, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Synodaler Weg – Erklärung des Forums Deutscher Katholiken zur Initiative des Bischofs Rudolf Voderholzer


Bonn (kath.net/Forum Deutscher Katholiken) Jeder nachdenkliche katholische Christ weiß, dass nicht nur wegen der Aufdeckung des sexuellen Missbrauchs durch Priester Umkehr und Erneuerung unserer Kirche dringend erforderlich sind.

Dieser Aufgabe wollte sich der synodale Weg annehmen, aber an seinen Methoden, Zielen und Inhalten gibt es zunehmend Kritik.

Vor Beginn der 2. Vollversammlung vom 30. September bis 2. Oktober hat Bischof Dr. Voderholzer eine eigene Homepage eingerichtet, um zu den Foren und Themen des Synodalen Weges alternative Textvorschläge einzubringen. Sie stammen von Mitgliedern der jeweiligen Foren sowie von verschiedenen Instanzen des päpstlichen Lehramtes.

Er hat ja bekanntlich mit wenigen anderen Bischöfen als Mitglied des synodalen Weges von Anfang an versucht, sowohl Bestimmungen der Satzung und Geschäftsordnung als auch die thematischen Inhalte der einzelnen Foren zu verändern, – ohne Erfolg!


Sein zentrales Thema war die Neuevangelisierung, die auch im Mittelpunkt des Briefes von Papst Franziskus “an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland” stand.

Besonders ärgerlich ist nun die erste Reaktion auf solche Alternativ – Texte, die von Mitgliedern des synodalen Weges pauschal ohne Befassung mit den Inhalten zurückgewiesen werden. Das ist kein Zeichen einer guten Dialogkultur! Die sakramentale Struktur der Kirche, die im Bischofsamt einen wesentlichen Ausdruck findet und die wir Katholiken in jeder rechtmäßig gefeierten Eucharistiefeier gemeinsam voll verwirklichen.

Als Forum deutscher Katholiken fordern wir: Liebe synodalen Schwestern und Brüder, bewahrt die Macht in der Kirche als sakrale Macht, damit sie sich nicht zu einer ideologisch verabsolutierten Macht verselbständigt, sondern ihren ultimativen Bezugspunkt immer im erlösenden Geschehen von Kreuz und Auferstehung Jesu Christi behält.

Der Erzbischof von Paris, Mgr. Michel Aupetit, hat in seiner Predigt bei einer Hl. Messe an einer Gedenkstätte in Frankreich Ende August angemahnt: “Wir müssen die Brüderlichkeit wieder neu aufbauen”.

Deshalb sollte sich kein Verfasser von alternativen Stellungnahmen, auch wenn er angegriffen und marginalisiert wird, entmutigen lassen und seine Bemühungen einstellen.

Das “Forum Deutscher Katholiken” versteht die begrüßenswerte Initiative von Bischof Voderholzer nicht als "zugleich eine Hoffnung und eine Illusion” (Peter Winnemöller).

Wir stimmen der Auffassung von Bischof Voderholzer zu, dass ein synodaler Weg “gut und zielführend” nur dann sein kann, wenn er “mit und in der ganzen Kirche gegangen wird.”

Prof. Dr. Hubert Gindert, 1. Vors. des Forums Deutscher Katholiken
Prof. Dr. Werner Münch, Schirmherr der Kongresse „Freude am Glauben“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 8. September 2021 

Aufbauende Redeweise

Lieber@Stefan Fleischer: Und als erlöste Kinder dürfen wir in Frieden die Vorgabe unserer Geschöpflichkeit leben und auch ihr auch in der Sprache Auchtung erweisen. Als geistlicher Schriftsteller mit feinem Gespür für das Wort Gottes und für "Sprache", sowie mit der Unterscheidung der Geister geben Sie ein gutes Beispiel, in dem sie von "Brüdern und Schwestern" sprechen und nicht die verquere Gender-Redeweise anwenden. Danke!


1
 
 claude 8. September 2021 
 

Meine Güte...

... was habt Ihr erwartet? Dass Eure Anregungen und Auführungen freundlich aufgenommen werden?
Seid doch nicht so naiv!!


1
 
 1Pace 8. September 2021 

„DEI VERBUM“ - Synodalität aus der Kirchengeschichte lernen

Das lebendige Wirken des Heiligen Geistes in Kirche (und die Wahrheit des Sprichworts: „Ohne Fleiß kein Preis“) kann man beispielsweise an der Geschichte des Konzilsdokuments „DEI VERBUM“ erkennen. Wegen der Kontoverse zwischen der Gruppe, welche die Auffassung von der Irrtumslosigkeit der Schrift vertrat, und der anderen Gruppe, welche die Auffassung vertrat, dass die Anwendung der historisch-kritischen Methode unverzichtbar sei, drohte eine konsensfähige Abfassung des Papiers fast zu scheitern. Erst nach den Interventionen von Johannes XXIII und später Paul VI., die u. a. zum finalen Wortlaut der Punkte DV 9 bis DV 12 führten, wurde die fünfte Fassung der DOGMATISCHEN KONSTITUTION ÜBER DIE GÖTTLICHE OFFENBARUNG am 18.11.1965 in der letzten Sitzung des Konzils von den Konzilsvätern mehrheitlich angenommen.

www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19651118_dei-verbum_ge.html


1
 
 1Pace 8. September 2021 

„Die absolute Einheit, die keinen Gegensatz hat, …

… ist das absolut Größte – GOTT.“ (Nikolaus von Kues, 1401-1464) und: „Ubi caritas DEUS ibi est.“ Die gegenseitige Liebe (Röm 13,8-10) ist folglich der Königsweg zu Gott, der die ewige Wahrheit ist, während die Methode der Verschärfung der Gegensätze, wie sie unter anderem der dialektische Materialismus als Maxime lehrt, von Gott, und daher der Wahrheit, weg, in die Irre, führt. - „So einfach, und man kann’s sich doch nicht merken!“ (Karl Valentin) ;)


1
 
 1Pace 8. September 2021 

Wundere dich nicht …

„Aus einer Sprache sind viele geworden; wundere dich nicht, das hat der Stolz getan; aus vielen Sprachen wird eine; wundere dich nicht, das hat die Liebe getan. Denn wenn auch der Klang der Sprachen verschieden ist, im Herzen wird ein Gott angerufen, ein Friede bewahrt. Wie also, Teuerste, musste der Heilige Geist, um die Einheit zu bezeichnen, dargestellt werden, wenn nicht durch die Taube, damit zu der in Friede vereinigten Kirche gesagt werden könnte: ‚Eine ist meine Taube‘“ (Hoheslied 6,9)? - Augustinus, Bischof von Hippo (heute Algerien)

bkv.unifr.ch/works/34/compare/46/113140/526


4
 
 martin fohl 8. September 2021 
 

Auch sollten wir nicht vergessen, dass

mit Traditiones Custodes das Schisma noch verstärkt worden ist. Wie soll es zu einer Einigung kommen, wenn von ganz oben der kirchlichen Hierarchie die Tradition und dessen lex orandi im den alten Ritus abgelehnt wird? Der synodale Weg, auch in Rom hat nur Sinn in der Annahme der Hermeneutik der Kontinuität; nicht des Bruches!


4
 
 Stefan Fleischer 8. September 2021 

Apropos Brüderlichkeit

Das ist meines Erachtens ein ziemlich abvgegriffener Begriff. Soicher sollten wir Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben bleiben, bzw. immer mehr werden. Aber entscheidend für eine echgte Reform unserer Kirche ist doch, dass wir uns alle als Kinder unseres Vaters, des Allmächtigen verstehen, welche Christus der Herr durch sein Kreuz erlöst hat.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Karwoche und Oktober 2024 mit kath.net in MEDJUGORJE
  2. Kommen Sie mit! - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. Sie sahen: Das Ende des Synodalen Weges
  4. Kardinal Schönborn an DBK: "Weigerung einzulenken wäre Anzeichen eines Schismas"
  5. Christian Geyer in FAZ-Kommentar: „Synodaler Ausschuss - Bischöfe als juristische Deppen?“
  6. Wieder ein Brief aus Rom an die deutschen Bischöfe
  7. "Das unpräzise Pontifikat"
  8. Wieder Unmut über Fastentücher in Tirol und Wien
  9. "Ihr aber macht daraus eine Räuberhöhle"
  10. R.I.P. Alexej Nawalny – ein Kämpfer für die Freiheit
  11. Kardinal Kasper: „Ich stimme Kardinal Schönborns Mahnung an die DBK voll und ganz zu“
  12. „DBK hat keine Vollmacht, ihre Diözesen von Einheit mit Papst und katholischer Kirche wegzureißen“
  13. AfD Rheinland-Pfalz suchte Gespräch mit Bischof Ackermann – dieser ging auf Demo gegen ‚rechts’
  14. Grußwort des Apostolischen Nuntius, Erzbischof Eterović, an die Deutsche Bischofskonferenz
  15. Kardinal Zen/Hongkong mit Grundsatzkritik: „Wie wird die Synode weitergehen und enden?“

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz