Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  10. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  11. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  12. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  13. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  14. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  15. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘

Vatikan verurteilt Breslauer Alterzbischof Golebiewski

23. August 2021 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wegen Versäumnissen im Umgang mit Missbrauchsfällen


Warschau/Rom (kath.net/KAP) Der Vatikan hat den früheren Erzbischof von Wroclaw (Breslau), Marian Golebiewski (83), wegen Versäumnissen im Umgang mit Missbrauchsfällen verurteilt. Wie die Erzdiözese am Samstag auf ihrer Internetseite mitteilte, betrifft dies Fälle sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen durch Priester in Golebiewskis Diözesen Koszalin-Kolobrzeg (Köslin-Kolberg, 1996-2004) und Breslau (2004-2013).

Demnach wurde der Geistliche zu einem "Leben in Buße und Gebet" verurteilt, bei dem ihm die "Teilnahme an allen öffentlichen Feiern, sowohl kirchlichen als auch weltlichen", verboten ist. Zudem soll Golebiewski als Buße "einen angemessenen Betrag aus seinem Privatvermögen" an eine Stiftung zur Prävention und Begleitung von Opfern sexuellen Missbrauchs zahlen.


Die Vorwürfe, über die die vatikanischen Glaubenskongregation nun entschied, waren auch Gegenstand des Dokumentarfilms "Nur sag es niemandem" von 2019. Darin waren Fälle sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Geistliche der katholischen Kirche in Polen dargestellt worden.

Damals hatten die dortigen Bischöfe Versäumnisse beim Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch eingeräumt. "Wir gestehen, dass wir als Hirten der Kirche nicht alles getan haben, um Leid zu verhindern", erklärten sie in einer damals in den Kirchen verlesenen Botschaft. So hatte laut dem Dokumentarfilm Erzbischof Golebiewski für einen Priester gebürgt, der später wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs dreier Jungen verurteilt wurde.

Bereits im März hatte der Vatikan in ähnlichen Fällen Disziplinarstrafen gegen zwei polnische Bischöfe verhängt. Dem früheren Danziger Erzbischof Slawoj Leszek Glodz (75) und dem 2020 von Papst Franziskus suspendierten und später zurückgetretenen Bischof von Kalisz (Kalisch), Edward Janiak (68), wurde die Teilnahme an öffentlichen Gottesdiensten und "weltlichen Zusammenkünften" in ihren früheren Diözesen untersagt.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Archivfoto Erzbischof Gołębiewski © Wikipedia/ Bartosz Senderek / Creative Commons BY-SA-2.5 / Wikimedia Commons/ CC BY-SA 2.5


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  4. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  5. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  6. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  10. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  11. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  12. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  13. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  14. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  15. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz