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Indische katholische Kirche ruft Tag der Trauer über 50 Jahre Legalisierung der Abtreibung aus

10. August 2021 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Gracias, bedauert, dass es seit der Legalisierung der Abtreibung vor 50 Jahren „keinerlei Anzeichen für eine Verlangsamung dieses Anti-Life-Trends“ gebe.


Neu-Delhi (kath.net/pl) Zum 50. Jahrestag der Legalisierung der Abtreibung am heutigen 10. August begeht die indische katholische Kirche einen Tag der Trauer. Dazu hat der Vorsitzende der Indischen katholischen Bischofskonferenz, Kardinal Oswald Gracias (Erzbischof von Mumbai), aufgerufen. Das berichtet „Asia News“. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz bedauert in einem Brief an indische Prälaten, dass es seit der Legalisierung der Abtreibung vor 50 Jahren „keinerlei Anzeichen für eine Verlangsamung dieses Anti-Life-Trends“ gebe. Man wolle deshalb „unser Bedauern über die Tötung ungewollter Babys zum Ausdruck bringen“ und dadurch „eine lebensbejahende [prolife] Denkweise in unserer Gesellschaft fördern“.


Dr. Pascoal Carvalho, Arzt aus Mumbai und Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben, betonte in diesem Zusammenhang, dass „jede medizinische Intervention ausschließlich dem Zweck dienen muss, Leben zu retten“, bemerkte Dr. Pascoal Carvalho, ein Arzt aus Mumbai, Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben. „Abtreibung als ‚eine medizinische Intervention‘ zu bezeichnen, ist eine subtile Möglichkeit, eine schreckliche Handlung gegenüber einer wehrlosen Person zu verschleiern“.


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