Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  11. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  12. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  13. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  14. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  15. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“

Alte Messe: Aufregung um angebliche Erdö-Kritik an Papst-Erlass

22. Juli 2021 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Über soziales Netzwerk "Reddit" verbreitete Nachricht wurde von Erzdiözese Esztergom-Budapest dementiert - Botschafter Ungarns beim Heiligen Stuhl, Habsburg, via Twitter: Erdö zugeschriebener Text ist "zu 100 Prozent Fake"


Ungarn (kath.net/KAP) Aufregung um eine angebliche Kritik des ungarischen Kardinals Peter Erdö am Papst-Erlass über die Alte Messe: Die Erzdiözese Esztergom-Budapest in Ungarn hat klargestellt, dass der Erzbischof die ihm zugeschriebene Erklärung zum Motu proprio "Traditionis Custodes" am 19. Juli nicht abgegeben hat, berichtet das Portal National Catholic Register (NCR) auf seiner Website. "Kardinal Erdö hat zu diesem Thema keinerlei Stellungnahme abgegeben", heißt es in der Klarstellung, die ungarische Hauptstadt-Erzdiözese werde sich vielmehr an die konkreten Vorgaben des päpstlichen Dokuments halten. Anderslautende Behauptungen seien "Fake News" und würden "als böswilligen Versuch, Verwirrung zu stiften", betrachtet.


Eduard Habsburg, Botschafter Ungarns beim Heiligen Stuhl und ehedem Sprecher des früheren St. Pöltner Bischofs Klaus Küng, bestätigte die Darstellung der Erzdiözese Esztergom-Budapest in einem Tweet: "Der im Internet kursierende Text von 'Kardinal Erdö' über ein 'Liturgieprivileg von 1347' ist zu 100% gefälscht!"

Am Montag, 19. Juli, kursierte in den sozialen Medien ein gefälschtes "Dekretum" von Kardinal Erdö. Demnach gehe die katholische Kirche in Ungarn auf Distanz zu den vom Papst verfügten Einschränkungen der traditionellen Messe und halte sich weiter an die Normen von Papst Benedikts Schreiben "Summorum Pontificum" von 2007. Im Text wird behauptet, der Primas von Ungarn berufe sich dabei auf ein nie aufgehobenes Privileg aus dem Jahr 1347, wonach er über liturgische Angelegenheiten innerhalb des Territoriums Ungarns frei entscheiden könne und die Feier der Tridentinischen Liturgie weiterhin wie bisher Praxis bleibe.

Die inzwischen gelöschte Nachricht stammt laut NCR angeblich aus dem sozialen Netzwerk Reddit. Es wurde daraufhin selbst unter prominenten katholischen Twitter-Nutzern massiv retweetet. Botschafter Eduard Habsburg rief via Twitter auf: "Vertrauen Sie keinen Texten, die von Reddit stammen!" Seit Habsburgs Tweet haben mehrere Twitter-Nutzer die Falschaussage gelöscht.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  4. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  7. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  8. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  9. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  10. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  11. Apostolisch und nix anderes
  12. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  13. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  14. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  15. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz