Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  6. Besser keine Laienpredigt
  7. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  8. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  9. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  10. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  11. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  12. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  13. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  14. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  15. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung

Alte Messe: Aufregung um angebliche Erdö-Kritik an Papst-Erlass

22. Juli 2021 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Über soziales Netzwerk "Reddit" verbreitete Nachricht wurde von Erzdiözese Esztergom-Budapest dementiert - Botschafter Ungarns beim Heiligen Stuhl, Habsburg, via Twitter: Erdö zugeschriebener Text ist "zu 100 Prozent Fake"


Ungarn (kath.net/KAP) Aufregung um eine angebliche Kritik des ungarischen Kardinals Peter Erdö am Papst-Erlass über die Alte Messe: Die Erzdiözese Esztergom-Budapest in Ungarn hat klargestellt, dass der Erzbischof die ihm zugeschriebene Erklärung zum Motu proprio "Traditionis Custodes" am 19. Juli nicht abgegeben hat, berichtet das Portal National Catholic Register (NCR) auf seiner Website. "Kardinal Erdö hat zu diesem Thema keinerlei Stellungnahme abgegeben", heißt es in der Klarstellung, die ungarische Hauptstadt-Erzdiözese werde sich vielmehr an die konkreten Vorgaben des päpstlichen Dokuments halten. Anderslautende Behauptungen seien "Fake News" und würden "als böswilligen Versuch, Verwirrung zu stiften", betrachtet.


Eduard Habsburg, Botschafter Ungarns beim Heiligen Stuhl und ehedem Sprecher des früheren St. Pöltner Bischofs Klaus Küng, bestätigte die Darstellung der Erzdiözese Esztergom-Budapest in einem Tweet: "Der im Internet kursierende Text von 'Kardinal Erdö' über ein 'Liturgieprivileg von 1347' ist zu 100% gefälscht!"

Am Montag, 19. Juli, kursierte in den sozialen Medien ein gefälschtes "Dekretum" von Kardinal Erdö. Demnach gehe die katholische Kirche in Ungarn auf Distanz zu den vom Papst verfügten Einschränkungen der traditionellen Messe und halte sich weiter an die Normen von Papst Benedikts Schreiben "Summorum Pontificum" von 2007. Im Text wird behauptet, der Primas von Ungarn berufe sich dabei auf ein nie aufgehobenes Privileg aus dem Jahr 1347, wonach er über liturgische Angelegenheiten innerhalb des Territoriums Ungarns frei entscheiden könne und die Feier der Tridentinischen Liturgie weiterhin wie bisher Praxis bleibe.

Die inzwischen gelöschte Nachricht stammt laut NCR angeblich aus dem sozialen Netzwerk Reddit. Es wurde daraufhin selbst unter prominenten katholischen Twitter-Nutzern massiv retweetet. Botschafter Eduard Habsburg rief via Twitter auf: "Vertrauen Sie keinen Texten, die von Reddit stammen!" Seit Habsburgs Tweet haben mehrere Twitter-Nutzer die Falschaussage gelöscht.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. Besser keine Laienpredigt
  8. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  9. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  10. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  11. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  12. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  13. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  14. Vom Todesurteil zur Hoffnung: 'Irans geistliche Ketten werden brechen'
  15. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz