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Schottische Bischöfe: Papst kommt zum Klimagipfel nach Glasgow

14. Juli 2021 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
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Besuch des Papstes bei 26. Konferenz der Mitgliedsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention von 1. bis 26. November erwartet


Glasgow/Vatikanstadt (kath.net/KAP) Laut einem Sprecher der schottischen Bischofskonferenz wird Papst Franziskus zum Klimagipfel Anfang November nach Glasgow kommen. Das Kirchenoberhaupt werde "nur für eine sehr kurze Zeit in Schottland sein" und dabei die meiste Zeit an der COP26-Konferenz teilnehmen", heißt es auf der Website des Pressebüros der Bischofskonferenz. Von Seiten des Vatikan gibt es bisher keine Aussage zu einem Besuch von Franziskus in Glasgow.


Nach Aussage des Sprechers der schottischen Bischofskonferenz sind wegen des Zeitdrucks bei einem Kurzbesuch des Papstes in Glasgow wünschenswerte "pastorale, ökumenische und interreligiöse Begegnungen" leider nicht möglich. Dennoch hofften Schottlands Bischöfe auf ein Treffen mit dem Kirchenoberhaupt. Dies hätten sie ihm in einem Genesungsschreiben nach seiner Operation mitgeteilt.

Über einen Besuch des Papst bei der 26. Konferenz der Mitgliedsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention, "Conference of the Parties" - kurz COP26 genannt - in Glasgow war wiederholt spekuliert worden. Der US-Klimaschutzbeauftragte John Kerry hatte Mitte Mai nach einem Besuch bei Franziskus gesagt, der Papst wolle teilnehmen. Konkrete Pläne hatte aber auch Kerry nicht bestätigt. Möglich wäre aber auch eine Videobotschaft des Papstes an die Konferenzteilnehmer.

Die bereits für 2020 vorgesehene Konferenz COP26 war pandemiebedingt verschoben worden. Sie ist nun für den 1. bis 12. November geplant.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 14. Juli 2021 
 

Treibhausgase der Sünde, zunehmender Unglaube, Zerfall der Moral -

Ja, liebe @ elisabetta, wie Recht Sie haben, doch die Blindheit der Gesellschaft ist weit fortgeschritten! Als ich heute unserem Priester sagte, wir würden in den Fürbitten um tausende Dinge bitten, doch die Bitte um "Bekehrung" käme nie vor: Schweigen!


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 elisabetta 14. Juli 2021 
 

Diese Worte sollte Papst Franziskus beherzigen,

gesprochen von Kardinal Müller: "Denn die wirkliche Gefahr für die Menschheit von heute besteht in den Treibhausgasen der Sünde und im global warming des Unglaubens und des posthumanistischen Zerfalls der Moral, wenn niemand mehr den Unterschied zwischen Gut und Böse kennt und lehrt. Der beste Umweltschützer und Naturfreund ist der Verkünder des Evangeliums und seiner ewigen Wahrheit, dass es nur mit Gott ein Überleben gibt und zwar nicht nur limitiert und für demnächst, sondern für immer und ewig.


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 Manfred Lang 14. Juli 2021 
 

Papst und Klimawandel in doppeltem Sinne

Unser Papst ist seiner pastoralen Aufgabe in besonderer Weise nachgekommen, indem er trotz Gefahr für sein Leben die durch den IS zerstörten christl. Gemeinden im Irak besuchte. Sein Engagement für die Klimapolitik ist eher fragwürdig. Denn wie soll der Welt-CO2-Eintrag gesenkt werden, wenn mit China einer der größten Emittenten gar nicht daran denkt zu reduzieren. Stattdessen lobt der Papst Greta und ihre Klimaschulschwänzer bei einer Generalaudienz 2019 über den grünen Klee. Dies alles erinnert mich an den Aufruf des damaligen Papstes zu den Kinderkreuzzügen. Aber vielleicht hat der Papst etwas Anderes im Sinn. Mit einer globalen Klimapolitik ließe sich auch ein wirtschaftlicher und finanzieller Ausgleich zwischen armen und reichen Ländern initiieren. Auch das Migrationsproblem bekäme damit ein anderes Gewicht, wegen der Klimaflüchtlinge, denen sich die IL nicht mehr verweigern könnten. Das wäre dann ein Klimawandel in doppeltem Sinne.


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 Chris2 14. Juli 2021 
 

Ist es nicht schön, wenn der Papst

der neuen Ersatzreligion seinen Segen gibt, die (zusammen mit den anderen) den Regierenden ein unwidersprechbares und unerschöpfliches Potential für Steuererhöhungen, Grundrechtseinschränkungen, die Bekämpfung jeglicher Opposition und generell den planwirtschaftlichen Umbau sämtlicher Lebensbereiche liefert?


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 Diadochus 14. Juli 2021 
 

Gipfelerlebnis

Jeder strebt sein persönliches Gipfelerlebnis an, das einen beglückt. Die Mystiker strebten da noch ganz andere Gipfelerlebnisse an. Ob auf dem Klimagipfel auch das Glück gefunden werden kann? Ich denke nicht. Es erschreckt mich zutiefst, wenn Papst Franziskus solche Wege geht. Die Hl. Messe gehört nicht zu seinen Prioritäten. Laut einem Blogbeitrag in Rorate Caeli und eines Artikels in LeFigaro soll die Änderung von Summorum Pontificum bereits unterschrieben und approbiert sein. Diese warte auf die Veröffentlichung, wahrscheinlich am Freitag. Das wäre in der Tat der Gipfel.

rorate-caeli.blogspot.com/


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 Herbstlicht 14. Juli 2021 
 

noch ein Nachtrag

Wenn es um den Glauben in der Welt gut bestellt wäre, hätte ich weniger Probleme, zu akzeptieren, dass ein Papst zum Klimagipfel fährt.

Da dies nach meiner Wahrnehmung aber nicht so ist und GOTT in unserer Gesellschaft immer mehr ins Abseits gerät, tut es mir ausserordentlich weh, zu lesen, dass der geplante Klimagipfel so hohe Priorität bei Franziskus genießt.
Solch eine Versammlung kann doch auch ohne einen Papst stattfinden.
Nun möchte ich allerdings abwarten, ob der Vatikan diese Reise nach Glasgow überhaupt bestätigt.
Auch würde mich interessieren, wie die Teilnahme eines Papstes an einem solchen Treffen begründet wird.


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 Herbstlicht 14. Juli 2021 
 

Klimagipfel gegen Pastoral - da bleibt mir nur große Traurigkeit.

Papst Franziskus wird nach Aussage eines Sprechers der schottischen Bischofskonferenz

"... dabei die meiste Zeit an der COP26-Konferenz teilnehmen."

Umgekehrt sind
wünschenswerte "pastorale, ökumenische und interreligiöse Begegnungen" leider nicht möglich.

Traurigkeit und Bitterkeit steigen angesichts solcher Informationen in mir auf.
Fairerweise muss man natürlich dazu sagen, dass dies vom Vatikan noch nicht bestätigt ist.

Wie anders ist doch die Predigt von Kardinal Müller anlässlich der Priesterweihe von Fr. Jean de Franclieu OSB.
https://www.kath.net/news/75740


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 Stephaninus 14. Juli 2021 
 

Unnötig - hoffentlich tut er es nicht

Dass der Papst wegen einer rein weltlichen Sache nach Glasgow reisen würde, halte ich für unnötig. Ausserdem auch nicht gerade klimaneutral ;-)


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 Winrod 14. Juli 2021 
 

Das lässt vermuten , wo sein Schwerpunkt liegt.


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