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24 US-Bundesstaaten würden Abtreibungen großteils oder ganz verbieten

22. Mai 2021 in Prolife, 3 Lesermeinungen
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Der Oberste Gerichtshof wird ein Gesetz prüfen, das mit der geltenden Abtreibungsregelung in den USA nicht vereinbar ist. Lebensschützer hoffen auf eine Einschränkung oder Aufhebung der im Urteil ‚Roe v. Wade’ festgelegten Bestimmungen.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

24 Bundesstaaten der USA würden Abtreibungen stark einschränken oder ganz verbieten, wenn die Entscheidung „Roe v. Wade“ aufgehoben würde, mit welcher der Oberste Gerichtshof die Abtreibung in allen Bundesstaaten der USA legalisiert hat. Das hat eine Recherche des “Center for Reproductive Rights“ ergeben. Die Organisation setzt sich weltweit für „reproduktive Rechte“ ein, womit auch ein „Recht auf Abtreibung“ gemeint ist.


Die Diskussion über mögliche Folgen einer Aufhebung von „Roe v. Wade“ ist aktuell geworden, seit der Oberste Gerichtshof der USA entschieden hat, ein Gesetz des Bundesstaates Mississippi zu prüfen, das Abtreibungen nach der 15. Schwangerschaftswoche bis auf wenige Ausnahmen verbietet. Die Richter des Höchstgerichts haben entschieden, die Frage zu prüfen, ob alle Einschränkungen von Abtreibungen vor der Überlebensfähigkeit des Ungeborenen außerhalb des Mutterleibs (ungefähr ab der 24. Schwangerschaftswoche) verfassungswidrig sind. Eine Entscheidung wird erst im Mai oder Juni 2022 erwartet. Sollten die Richter zu der Entscheidung kommen, das Gesetz von Mississippi sei rechtens, wäre das nur möglich, wenn die Regelung von „Roe v. Wade“ deutlich eingeschränkt wird, sagt Nancy Northrup, die Präsidentin des Center for Reproductive Rights laut einem Bericht von The Hill.

Eine Studie der Organisation aus dem Jahr 2019 kommt zu dem Ergebnis, dass 24 Bundesstaaten Abtreibungen großteils oder ganz verbieten würden, sollte „Roe v. Wade“ aufgehoben werden. 11 Bundesstaaten hätten bedingte Abtreibungsverbote beschlossen. Diese würden sofort in Kraft treten, wenn die der Oberste Gerichtshof „Roe v. Wade“ aufheben oder einschränken würde, sagte Northrup.

Geoffrey Stone, Professor an der juristischen Fakultät der Universität von Chicago, ist davon überzeugt, dass die Höchstrichter das Gesetz von Mississippi nicht aufheben werden. „Der einzige Grund warum sie den Fall angenommen haben ist der, dass sie ‚Roe’ deutlich einschränken wollen“, sagte er gegenüber The Hill.

 


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