Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  2. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  3. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  7. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  8. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  9. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  10. Leere der kirchlichen Lehre
  11. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  12. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  13. Maria, die Mutter des Friedens
  14. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  15. Gideon Böss: „Warum die Linken wegschauen, wenn Christen verfolgt werden“

24 US-Bundesstaaten würden Abtreibungen großteils oder ganz verbieten

22. Mai 2021 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Oberste Gerichtshof wird ein Gesetz prüfen, das mit der geltenden Abtreibungsregelung in den USA nicht vereinbar ist. Lebensschützer hoffen auf eine Einschränkung oder Aufhebung der im Urteil ‚Roe v. Wade’ festgelegten Bestimmungen.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

24 Bundesstaaten der USA würden Abtreibungen stark einschränken oder ganz verbieten, wenn die Entscheidung „Roe v. Wade“ aufgehoben würde, mit welcher der Oberste Gerichtshof die Abtreibung in allen Bundesstaaten der USA legalisiert hat. Das hat eine Recherche des “Center for Reproductive Rights“ ergeben. Die Organisation setzt sich weltweit für „reproduktive Rechte“ ein, womit auch ein „Recht auf Abtreibung“ gemeint ist.


Die Diskussion über mögliche Folgen einer Aufhebung von „Roe v. Wade“ ist aktuell geworden, seit der Oberste Gerichtshof der USA entschieden hat, ein Gesetz des Bundesstaates Mississippi zu prüfen, das Abtreibungen nach der 15. Schwangerschaftswoche bis auf wenige Ausnahmen verbietet. Die Richter des Höchstgerichts haben entschieden, die Frage zu prüfen, ob alle Einschränkungen von Abtreibungen vor der Überlebensfähigkeit des Ungeborenen außerhalb des Mutterleibs (ungefähr ab der 24. Schwangerschaftswoche) verfassungswidrig sind. Eine Entscheidung wird erst im Mai oder Juni 2022 erwartet. Sollten die Richter zu der Entscheidung kommen, das Gesetz von Mississippi sei rechtens, wäre das nur möglich, wenn die Regelung von „Roe v. Wade“ deutlich eingeschränkt wird, sagt Nancy Northrup, die Präsidentin des Center for Reproductive Rights laut einem Bericht von The Hill.

Eine Studie der Organisation aus dem Jahr 2019 kommt zu dem Ergebnis, dass 24 Bundesstaaten Abtreibungen großteils oder ganz verbieten würden, sollte „Roe v. Wade“ aufgehoben werden. 11 Bundesstaaten hätten bedingte Abtreibungsverbote beschlossen. Diese würden sofort in Kraft treten, wenn die der Oberste Gerichtshof „Roe v. Wade“ aufheben oder einschränken würde, sagte Northrup.

Geoffrey Stone, Professor an der juristischen Fakultät der Universität von Chicago, ist davon überzeugt, dass die Höchstrichter das Gesetz von Mississippi nicht aufheben werden. „Der einzige Grund warum sie den Fall angenommen haben ist der, dass sie ‚Roe’ deutlich einschränken wollen“, sagte er gegenüber The Hill.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 23. Mai 2021 
 

In den USA scheint man viel zu beten.

Und unter der neuen Regierung sollte man das auch. Und bei uns?


1
 
 antony 22. Mai 2021 

In Deutschland werden dafür schonmal Hühnerembryonen gesetzlich geschützt.

Ab 2024 sind diese ab dem 6. Bebrütungstag geschützt, weil der Hühnerembryo dann Schmerz empfindet.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/kuekentoeten-wird-verboten-1841098

Zugleich darf man in Deutschland ungeborene Kinder bei medizinischer Indikation bis unmittelbar vor der Geburt töten. Solch eine Indikation kann bei einer Depression der Mutter vorliegen. Oder bei einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (mein besondererbeim Stichwort "Lippen.Kiefer-Gaumenspalte" mein besonderer Gruß an Abtreibungsbefürworterin Susanne Henning-Wellsow von der Linkspartei, s. Foto im Link).

Tierschutz ist ja eine gute Sache.
Menschenschutz aber auch.

www.faz.net/aktuell/politik/inland/wissler-und-hennig-wellsow-so-wird-das-nichts-16938529.html


3
 
 Chris2 22. Mai 2021 
 

Und die Grünen wollen sie ganz freigeben,

also ungeborene Kinder für vogelfrei erklären

www.kathnews.de/gruene-fordern-kostenlose-abtreibungen


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  2. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  3. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  4. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  5. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘
  6. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  7. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Experte: Bedrohung durch islamistischen Terror ist "ernst"
  3. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Prophetische Theologie Benedikts XVI., gefunden in Paris
  6. Bei Papst Leos Frankreichreise wird die Hl. Tunika Jesu den 80.000 Jugendlichen gezeigt werden
  7. Gideon Böss: „Warum die Linken wegschauen, wenn Christen verfolgt werden“
  8. Theologen: Der hl. John Henry Newman bleibt für Gewissens- und Glaubensfragen aktuell
  9. … und das Leben der kommenden Welt
  10. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  11. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  12. Warum Sie am 17. September in die Kinos gehen sollten!
  13. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  14. Katholische Gebetsinitiative in den USA: ‚Millions of Monicas‘
  15. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz