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"Gott segnet Sünde nicht" - Berliner Katholiken protestieren gegen umstrittene Segensgottesdienste

18. Mai 2021 in Deutschland, 36 Lesermeinungen
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Junge Erwachsene wehren sich mit Gebetsaktionen vor Kirchen gegen "Segensgottesdienste für Homosexuelle" - Am vergangenen Sonntag gab es eine Aktion vor der Jesuitenkirche St. Canisius, davor vor den Berliner Kirchen St. Christophorus und St. Clara


Berlin (kath.net)
Auch in Berlin haben sich Katholiken gegen einen umstrittenen "Segensgottesdienst" für Homosexuelle zur Wehr gesetzt. Am vergangenen Wochenende veranstalteten 15 überwiegend junge Erwachsene  am vergangenen Sonntag vor der Jesuitenkirche St. Canisius in Berlin eine Gebetsaktion außerhalb der Kirche während des umstrittenen Gottesdienstes. Die Gläubigen aus verschiedenen Berliner Pfarreien hatten bereits eine Woche zuvor eine ähnliche Aktion bei zwei anderen Berlinern Kirchen (St. Christophorus und St. Clara) mit zwei kleinen Schildern mit den Worten "Gott segnet die Sünde nicht" und "Roma locuta, causa finita" durchgeführt.

Am vergangenen Sonntag gab es diesmal ein großes Banner der Teilnehmer: "Gott segnet nicht die Sünde". Während in der Kirche die umstrittenen Aktionen stattfanden, beteten die Teilnehmer außerhalb der Kirchen den Rosenkranz, Litaneien und das Gebet zum Heiligen Erzengel Michael. Nach der Messe kam es auch zu Begegnungen mit den Teilnehmern in der Kirche. Eine Frau meinte zynisch zum Plakat, dass es "hochmütig" sei, darüber zu entscheiden, was Sünde sei. Ein Mitstreiter erwiderte, dass Gehorsam gegenüber der Kirche eigentlich ein Zeichen der Demut sei. kath.net sprach mit den Teilnehmer der Aktion über ihre Motivation: "Ich wollte ein Zeichen setzen, dass es ein Irrtum und ein schwerer Fehler ist, den katholischen Glauben nach eigenem Gutdünken neu zu definieren, nur weil er nicht in den modernistischen Zeitgeist passt", erklärt Julius und Marcin meint: "Ich wollte aus Liebe die Gläubigen und Priester daran erinnern, dass Unkeuschheit prinzipiell eine Sünde ist. Man muss sich bekehren, um in das ewige Leben eintreten zu können." Julien erklärt gegenüber kath.net: "Ich war bei der Aktion dabei, um ein Zeichen für den katholischen Glauben und gegen die Anbiederung von Teilen der deutschen Amtskirche an den Zeitgeist zu setzen."


Weitere Stellungnahmen der Teilnehmer der Berliner Aktion:

"Mit der Segnung homosexueller Paare kommen die ausführenden Priester ihrem Auftrag, die ihnen anvertrauten Gläubigen rechtzuleiten, nicht nach. Sie missbrauchen außerdem die Kirche als Bühne, um einem falschen Verständnis von Liebe Vorschub zu leisten und verschleiern damit die eigentliche Botschaft Christi. Der Ungehorsam einiger deutscher Priester ist nicht nur schädlich für das Ansehen der Kirche und das Priestertum, sondern auch schädlich für alle Beteiligten und ein Stich ins Herz jeder Rechtgläubigen. Daher haben wir die Mutter Gottes gebeten, den von uns gesprochenen Psalter als Sühne für das Vergehen und als bitte um Bekehrung der Teilnehmer vor den Thron ihres Sohnes zu tragen." (Hermann)

"Mit Gebet vor Ort war es uns möglich mitzuteilen, dass wir mit dieser Form der Segnungen nicht einverstanden sind. Es war schön mit den Teilnehmern der Veranstaltung persönlich ins Gespräch zu kommen." (Michael)

"Ich bin mit 24 katholisch geworden, essentiell war dabei die christliche Sexualmoral, die uns unseren Körper in seiner ganzen Würde zeigt." (Julian)

"Wenn so offen gegen die Lehre der Kirche verstoßen wird, dürfen gerade wir junge Katholiken nicht tatenlos dabei zusehen, sondern müssen Zeugnis für Christus, den König, ablegen. Es war für mich eine erhebende und ermutigende Erfahrung, mit anderen Katholiken öffentlich für die Wahrheit einzustehen." (Moritz)

"Die Zeiten sind vorbei, in denen wir Katholiken kommentarlos alles über uns ergehen lassen. Insbesondere Sakrilegien und die Verführung vieler unwissender Gläubiger durch Amtsträger der Kirche übersteigen die Akzeptanzgrenze und rufen alle treue Katholiken dazu auf, Sühne zu leisten und öffentlich die Ehre der Kirche sowie unseres Heilands zu verteidigen. Das beste Mittel ist sicher der Rosenkranz, alleine und in Gruppen, privat und öffentlich." (Giovanni)

"Jetzt in dieser Turbulenz dürfen wir real neu erleben, wie die Muttergottes hilft und Ihre Kirche nicht alleine lässt. Großartig war es, gemeinsam den Rosenkranz zu beten. Danke allen, die sich vor St. Canisius eingefunden haben." (Michael)

 

MUST SEE - Film von der Aktion

 

Foto: (c) kath.net/Giovanni


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