Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  5. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  14. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

Das Brüllen des Löwen von Juda

1. Mai 2021 in Jugend, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Lass das Brüllen dieses Löwen nicht in der Leere verhallen. Du stehst in der Erbfolge Christi, du hast einen Anspruch auf sein Brüllen - Die Jugendkolumne von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)

Das Bild des Löwen wird in der Bibel vielfach und auf fast schon paradoxe Art genutzt: Der Löwe ist beispielsweise bezeichnend für den Mut des Helden aber auch für die Aggressivität der Unrechttuenden. Ebenso ist der Löwe zugleich eine Metapher für Gott wie auch für den Teufel.

Als Christen, die auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft wurden, haben wir Christus angezogen. Wir sind in die Erbfolge Christi eingetreten – die damit verbundene Erbschaft beinhaltet viele Gnaden und viele Gaben, doch sie beinhaltet noch mehr: Das Brüllen des Löwen. Das Brüllen jenes Löwen von dem in Offb 5,5 geschrieben steht, dass er dem Stamm Judas entspringt. Indem wir Christus in der Taufe angezogen haben, haben wir die Autorität seines Namens angezogen.

In 1 Petr 5,8 ist es der Teufel, der als brüllender Löwe, der auf Raubzug ist, dargestellt wird. In demselben Vers ist die Aufforderung zu wachen zu lesen und einen Vers weiter, dem Teufel im Glauben zu widerstehen. Das ist das zweite Brüllen des Löwen mit dem die Erbschaft Christi einhergeht: Der Kampf gegen den Teufel. Jener Kampf, der unseren Glauben erfordert.


Wir haben also zweierlei: Das Brüllen des Löwen von Juda, das heißt die Autorität Christi und zugleich die Konfrontation mit jenem brüllenden Löwen, dem Teufel, der darauf erpicht ist, uns als seine nächste Beute zu reißen.

Und ich will Dir heute eines sagen: Beanspruche die Autorität, die Du in der Nachfolge Christi empfangen hast. Beanspruche die Autorität, die Du mit Christus angezogen hast. Lass das Brüllen dieses Löwen nicht in der Leere verhallen. Du stehst in der Erbfolge Christi, du hast einen Anspruch auf sein Brüllen.

Was ist dieses Brüllen des Löwen von Juda? Ich denke in erster Linie ist es sein heiliger Name, der Name Jesus. Ich fordere Dich auf diesen Namen zu Deinem Brüllen zu erklären. Lass den Namen Jesu deinen Schlacht- und Siegesruf sein. Denk an die Worte, die in Ps 41,10 geschrieben stehen: „Ich habe Dich stark gemacht.“

Du hast einen Löwen in Dir. Lass ihn in Deinem Innersten umherziehen, um allen Ängsten, Sorgen und Versuchungen des Teufels zu begegnen. Wenn der eine Löwe Dich niederreißen möchte, dann klammere Dich an den anderen Löwen, den Löwen von Juda – er ist Deine Kraft.  

Ich denke gerade an das wohl berühmteste Werk von C.S. Lewis: Die Chroniken von Narnia. Im Band „Der König von Narnia“ steht folgendes geschrieben: „Da erhob sich Aslan, öffnete weit seinen mächtigen Rachen, ließ seine Stimme hören und der brüllende Donner wurde lauter und lauter. Einen Atemzug lang starrte ihn die Hexe mit offenem Munde an, dann hob sie ihre Röcke hoch und rannte, als ginge es um ihr Leben.“

Von so einem Brüllen spreche ich. Das Brüllen Christi, hier symbolisiert durch das Brüllen Aslans, kann alles Böse in die Flucht schlagen. Nichts ist lauter als der brüllende Donner des Löwen von Juda – wenn wir ihn sich in unserem Herzen erheben lassen. Lassen wir zu, dass der Löwe Judas durch unser Innerstes streift und lassen wir uns von seinem Mut, seinem Willen und seiner Autorität beseelen. Du darfst dieses Brüllen für Dich beanspruchen. Du darfst Dich in die Autorität seines heiligen Namens stellen. Tust Du es?


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wir machen da was mit Medien
  2. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  3. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  4. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  5. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  6. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  7. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  8. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  9. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  12. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  13. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  14. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  15. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz