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Bischof von Limburg: Keine Interzelebration beim Ökumenischen Kirchentag, ABER...

3. März 2021 in Deutschland, 56 Lesermeinungen
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Bätzing schreibt in Brief an Priester allerdings: "Als Seelsorger respektieren wir die Gewissensentscheidung, wenn jemand nach ernster Prüfung und in Übereinstimmung mit dem katholischen Glauben die Heilige Kommunion empfängt"


Limburg (kath.net/pm) Mit Blick auf den 3. Ökumenischen Kirchentag vom 13. bis 16. Mai in Frankfurt kann es keine Interzelebration, die gemeinsame Feier einer Heiligen Messe durch Geistliche verschiedener Konfessionen, kein genereller, konfessionsübergreifender Empfang der Eucharistie (Interkommunion) und keine neuen Formen von eucharistischen Feiern geben. Dies hat der Limbuerg Bischof Georg Bätzing am 1. März in einem Brief an die Priester des Bistums Limburg deutlich gemacht.

Der Kontakt mit anderen Konfessionen könne laut Bätzing "spannend und inspirierend" sein. Daher sei es ihm ein großes Anliegen, die konfessionellen gottesdienstlichen Feiern, die am Samstagabend, 15. Mai stattfinden sollen, zu würdigen und Gläubige zu ermutigen, die unterschiedlichen Traditionen kennenzulernen. Trotz bestehender Unterschiede sei es Christinnen und Christen anderer Konfessionen möglich, an der Liturgie anderer teilzunehmen. „Nichtkatholische Teilnehmende sollen sich als willkommene Gäste erfahren“, so der Bischof von Limburg. Es werde entsprechende Vorschläge für die ökumenisch sensible Gestaltung der Eucharistiefeier geben. Bätzing bittet auch zu überlegen, Gäste aus der multilateralen Ökumene einzuladen und sie entsprechend den geltenden Normen einzubinden. Dies könne durch Gebet, eine Fürbitte, ein Glaubenszeugnis oder ein Grußwort geschehen. Der feiernden Gemeinde soll bewusst werden, dass durch das gemeinsame Gebet der Weg der geistlichen Versöhnung zur Wiedererlangung der Einheit gegangen werde.


In der evangelischen Kirche gebe es die Form der expliziten Einladung zum Empfang des Abendmahls. „Eine solche allgemeine Einladung aller Getauften ist in der Eucharistiefeier aufgrund der nicht verwirklichten vollen Kirchengemeinschaft bislang nicht möglich. Gemäß dem katholischen Messbuch gibt es diese Form der persönlich ausgesprochenen Einladung auch nicht. Es ist daher weder eine allgemeine Einladung noch eine Ausladung auszusprechen“, so der Bischof. Dann behauptete Bätzing in der Aussendung, dass Voraussetzung für einen "würdigen Empfang" der "eucharistischen Gaben"  für "Katholiken wie Nichtkatholiken (!)" die Prüfung des eigenen Gewissens sei. „Als Seelsorger respektieren wir die Gewissensentscheidung, wenn jemand nach ernster Prüfung und in Übereinstimmung mit dem katholischen Glauben die Heilige Kommunion empfängt“, meint der Bischof von Limburg


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