Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  6. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  7. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  8. Realitätsverlust im Bistum Chur
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  11. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  12. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  13. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  14. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  15. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen

„Man kann zwar aus Kirche austreten, geistig-geistlich jedoch ist diese Beziehung nicht auslöschbar“

23. Jänner 2021 in Deutschland, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bamberger Erzbischof Schick ruft auf, das Christsein als Beziehung zu Jesus Christus zu verstehen


Bamberg (kath.net/peb) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick ruft dazu auf, die Kirche nicht als Institution oder Verein zu betrachten, sondern als Gemeinschaft derer, die mit Jesus Christus Beziehung haben. „Gemeinschaft mit Jesus Christus und untereinander haben und entsprechend leben und wirken, das ist Kirche. Und deshalb kann man zwar zivilrechtlich aus der Kirche austreten, geistig-geistlich jedoch ist diese Beziehung nicht auslöschbar“, sagte Schick am Sonntag in seiner Predigt im Bamberger Dom. So wie die Eltern-Kind-Beziehung immer bestehe, auch wenn man den Kontakt total abbricht, so müsse auch die Beziehung zu Jesus Christus verstanden werden.


Die entscheidenden Fragen seien: Wie sind wir Christinnen und Christen geworden? Warum sind wir es? Und was macht unser Christsein aus? „Christsein besteht darin, in der Wohnung Jesu zu Hause zu sein, Lebensgemeinschaft mit ihm zu haben“, betonte der Erzbischof mit Hinweis auf das Evangelium. „Christsein bedeutet, eins mit Jesus Christus zu werden, ein Leib und ein Geist im Reden und Tun. Jeder Christ solle sein Christsein so aktiv verwirklichen: „Ich gehöre zur Kirche, weil ich den Ruf Jesu Christi gehört und geantwortet habe: „Rede, Herr, denn dein Diener hört“, wie es in der Lesung heißt.

Die Kirche solle nicht wie eine Innung oder ein Verein betrachtet werden, wo man mal Mitglied ist und mal nicht. Wenn man Kirche und Christsein als Beziehung betrachte, sei klar: „Aus der Kirche kann man nicht austreten, man kann seine Beziehung zu Jesus Christus ruhen lassen und sein Christsein nicht praktizieren; sie auslöschen oder ungeschehen machen geht nicht. Sie aktiv zu realisieren, gibt dem Leben Sinn und Zufriedenheit“, so der Erzbischof.“

Archivfoto Erzbischof Bamberg (c) Erzbistum Bamberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  12. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  13. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  14. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit
  15. Der stumme Gott unserer Zeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz