Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Oster: 'Katholisch ist das, was das Lehramt sagt'
  2. Rosenkränze für Weltjugendtag 2023 aus Recycling-Material
  3. "Redet miteinander und habt Sex miteinander – Und geht niemals mit Groll zu Bett!"
  4. Ramadan-Wünsche vom Vatikan: Gemeinsam "Zeugen der Hoffnung"
  5. Also gut, Bischof Bätzing, reden wir über Sex
  6. Brandmüller: deutsche Nationalkirche im Eilmarsch „Los von Rom“
  7. DBK-Vorsitzender Bätzing: Debatte um selbstbestimmtes Sterben „sehe ich mit großer Sorge“
  8. "Familienbischof" Glettler weiterhin auf Gay-Linie
  9. Gebetsstätte Wigratzbad bekommt neue Leitung
  10. Kiewer Großerzbischof warnt vor russischer Invasion
  11. Polnische Bischöfe gegen Corona-Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson
  12. Kardinal Müller: „Ich halte Benedikt XVI. für einen Kirchenlehrer der Zukunft“
  13. Covid-Impfpass als Werkzeug für eine globale Gesundheitsdiktatur?
  14. Frankreich: Historische Dorfkirche brennt bis auf die Grundmauern nieder
  15. US-Bundesstaaten wollen ‚Trans-Frauen’ von Sportbewerben der Damen ausschließen

Papst gegen Corona geimpft

13. Jänner 2021 in Aktuelles, 44 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus erhielt laut Medienberichten Vakzin von Biontech/Pfizer - Impfbeginn auch für Vatikan-Mitarbeiter


Vatikanstadt  (kath.net/KAP) Im Vatikan haben am Mittwoch die Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Als einer der ersten erhielt der 84-jährige Papst Franziskus das Vakzin von Biontech/Pfizer, wie die argentinische Zeitung "La Nacion" und die US-Zeitschrift "America" unter Berufung auf interne Quellen meldeten. Das vatikanische Presseamt teilte nur den allgemeinen Impfbeginn mit. Eine Bestätigung über die Immunisierung des Papstes wollte der Vatikan auf Journalistenanfragen nicht geben. Die Verabreichung der zweiten Dosis an Franziskus soll in drei Wochen erfolgen. Aus Gründen der Privatsphäre gebe es keine Fotos, hieß es. Auch der emeritierte Papst Benedikt XVI. (93) sowie dessen Haushalt um Erzbischof Georg Gänswein (64) wollen sich impfen lassen. In einem TV-Interview am Sonntagabend hatte Franziskus gesagt, aus ethischer Sicht sollte jeder den Impfstoff empfangen. Wer es nicht tue, setze nicht nur das eigene, sondern auch das Leben anderer aufs Spiel.


Mitte Dezember hatte der Vatikanstaat seine Bürger und die Angestellten der Kurie einzeln befragt, ob sie eine Corona-Impfung wünschen, und ein entsprechendes Kontingent bestellt. Das Angebot gilt auch für mitversicherte Familienangehörige der Beschäftigten. Laut Medienberichten, die das vatikanische Gesundheitsamt bestätigte, handelt es sich um rund 10.000 Dosen des Impfstoffs vom Mainzer Hersteller Biontech und dessen US-Partner Pfizer. Zum Start der Impfkampagne verbreitete das Presseamt Fotos von einem entsprechend eingerichteten Nebenraum der vatikanischen Audienzhalle, unter anderem mit einem Kühlschrank, in dem die Impfdosen bei der erforderlichen Temperatur von minus 70 Grad gelagert werden.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Steve Acker 17. Jänner 2021 
 

Discipulus - Schutz von Altenheimen

einen allumfassenden Schutz werden sie niemals erreichen. Das Leben ist nunmal voller Risiken.
Wir sollten uns von solchen Absolutheitsansprüchen verabschieden. Ich hör immer wieder Gerede von "virus aussrotten". Das einzige Virus das ausgerottet wurde, sind die Pocken, und das hat 200 Jahre gedauert.

Die Politik hat sich beim Schutz von Altenheimen auf den Impfstoff fixiert, statt gezielte Maßnahmen zu ergreifen.
Der in Windeseile, und mit viel Druck aus dem Boden gestampfte Impfstoff ist mit vielen Fragezeichen behaftet.
Ich finde die Meldung aus Norwegen z.b. ziemlich besorgniserregend.


1

0
 
 discipulus 17. Jänner 2021 
 

@Steve Acke

Nun ja, für mich klingt das eher so, als würde er versuchen, für seine Mitarbeiter "außer der Reihe" einen früheren Impftermin zu bekommen, damit sie nicht ausfallen. Alles Spekulation und ein anschauliches Beispiel dafür, wie Gerüchte und "Fake News" entstehen.


2

2
 
 Steve Acker 17. Jänner 2021 
 

Interview mit Ugur Sahin

Bernhard Joseph

danke fürs Reinkopieren.
für mich klingt das so, dass er Sorge zu haben scheint, dass Mitarbeiter ausfallen könnten, wenn sie sich impfen lassen.


4

1
 
 Bernhard Joseph 17. Jänner 2021 
 

Ausschnitt Interview des SWR mit dem Besitzer von BioNTech Ugur Sahin vom 20.12.2020:

SWR: „Sie selbst haben sich noch nicht geimpft. Wäre das nicht ein starkes Signal an die, die jetzt noch zögern, die noch nicht ganz bereit sind, sich impfen zu lassen, wenn Sie sich selber impfen würden – so nach dem Motto: Schaut her, ich der Entwickler bin bereit, mich selbst zu impfen. Damit könnt ihr alle sehen, wie sehr ich meiner Entwicklung vertraue.“

Sahin: „Ich möchte mich natürlich liebend gerne impfen lassen. Wir müssen einfach sehen, dass wir die rechtlichen Grundlagen dabei befolgen. Es ist für uns als Unternehmen wichtig, unsere Mitarbeiter zu schützen. Wir werden in den nächsten zwölf Monaten über 1,3 Milliarden Impfstoffdosen herstellen müssen. Es ist wichtig, dass da keine Mitarbeiter ausfallen und dementsprechend denken wir darüber nach, dass wir die Möglichkeit finden, die rechtlich uns erlaubt, unsere Mitarbeiter zu schützen. Aber das ist momentan noch in der Abklärung“

Gute Informationen im nachfolgenden Link