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Deutsche Bischofskonferenz: „Katholische Kirche lehnt den Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich ab“

14. Dezember 2020 in Prolife, 9 Lesermeinungen
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Antwort auf kath.net-Anfrage: DBK „sieht keine Veranlassung und keine Möglichkeit, dass sich die katholischen Schwangerschaftsberatungsstellen an der gesetzlichen Beratung beteiligen, die eine Beratungsbescheinigung vorsieht.“ Von Petra Lorleberg


Bonn (kath.net/pl) „Die katholische Kirche lehnt den Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich ab.“ Daran erinnert der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, in seiner Antwort auf eine kath.net-Presseanfrage. Weiter erläutert er: „Gleichzeitig betrachtet die Kirche die Hilfe für Frauen, die sich aufgrund ihrer Schwangerschaft in einer Notlage oder in einer Konfliktsituation befinden, als einen zentralen Teil ihres diakonischen Dienstes. Sie hilft und berät. Die Ablehnung der Abtreibung und das Angebot von konkrete Hilfe für Schwangere in Notsituationen gehören eng zusammen und sind gemeinsam unverzichtbare Aspekte des kirchlichen Eintretens für einen umfassenden Lebensschutz. Die Deutsche Bischofskonferenz sieht keine Veranlassung und keine Möglichkeit, dass sich die katholischen Schwangerschaftsberatungsstellen an der gesetzlichen Beratung beteiligen, die auch eine Beratungsbescheinigung vorsieht.“


Die Presseanfrage bezog sich darauf, dass die Berliner Diözesanvorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), Barbara John, im Interview mit der Würzburger „Tagespost“ dafür ausgesprochen hatte, katholischen Beratungsstellen wieder zu erlauben, schwangeren Frauen den für eine nach deutscher Gesetzgebung straffrei bleibenden Abtreibung notwendigen Beratungsschein auszustellen.

Auf kath.net-Presseanfrage zu diesem Vorschlag der Berliner Diözesanvorsitzenden des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) an das Erzbistum Berlin verwies der Pressesprecher des Erzbistums, Stefan Foerner, zustimmend auf die DBK-Antwort.

 


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