Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  2. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  7. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  8. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  9. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  10. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  11. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  12. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  13. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  14. 'Nicht mehr zeitgemäß': Katholischer Kindergarten aus Österreicht streicht Muttertagsgedichte
  15. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet

Corona: Schönborn nimmt Politiker in Schutz gegen Vorwürfe

27. September 2020 in Österreich, 22 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal in "Heute"-Kolumne: "Kritisieren ist leichter als richtig entscheiden"


Wien (kath.net/KAP) Kardinal Christoph Schönborn hat den politisch Verantwortlichen für ihre Bemühungen in der Corona-Krise gedankt. "Sie stehen unter enormem Druck", wies der Wiener Erzbischof in seiner Freitagskolumne in der Zeitung "Heute" hin und mahnte: "Kritisieren ist leichter als richtig entscheiden." Dankbarkeit gebühre außerdem den Wissenschaftlern, die weltweit an Impfstoffen und Behandlungen forschen.


Schönborn rief trotz der zuletzt angestiegenen Infektionszahlen zur Zuversicht auf. "Es wird der Tag kommen, an dem wir auf diese Pandemie zurückblicken werden wie auf eine hinter uns liegende Naturkatastrophe. Wir wissen immer noch nicht, wann das sein wird." Im Sommer habe es schon ein wenig nach neuer Freiheit ausgesehen. Jetzt herrsche jedoch "Ernüchterung" angesichts steigender Zahlen, Reisewarnungen, Absagen, Kündigungen. "Die Krise bringt viele an die Grenze der Belastbarkeit, seelisch, wirtschaftlich, menschlich, nicht nur bei uns, weltweit", schrieb der Kardinal. Manchmal sei er selbst versucht, daran zu zweifeln, ob wirklich "Licht am Ende des Tunnels" absehbar ist.

Dennoch: das Ende der Pandemie werde kommen. Bis dahin gelte es, mit Geduld, gegenseitiger Rücksichtnahme und Zusammenhalt "alles uns Mögliche zu tun, dass dieser Tag bald kommen kann", appellierte der Kardinal. Er würdigte das Engagement von Wissenschaftlern und Politikern und schloss mit dem Bekenntnis: "Letztlich vertraue ich auf Gott. Er ist die letzte Sicherheit."


Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto Kardinal Schönborn (c) kathpress/Paul Wuthe


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Schisma auf leisen Sohlen
  4. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  5. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  6. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  7. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  8. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  9. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  10. Kardinal Müller: Geld war bei Papstwahl nicht entscheidend
  11. Der blinde Fleck: Wieviel Epstein steckt in uns?
  12. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  13. Erste Enzyklika von Papst Leo XIV. wird Mitte Mai erwartet
  14. Festnahme nach Angriff auf Nonne in Jerusalem
  15. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz