Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  2. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  3. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  8. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  9. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  10. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  11. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  12. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  13. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  14. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  15. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf

Kurienkardinal Pell: Synodenbeschluss wird signifikant missverstanden

26. Oktober 2015 in Aktuelles, 41 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


«Es gibt nirgends in dem Dokument einen Hinweis auf die Kommunion für die Geschiedenen in zweiter Zivilehe. Das ist fundamental.»


Washington (kath.net/KNA/red) Die Beschlüsse der Weltbischofssynode zu wiederverheirateten Geschiedenen sind nach Ansicht des australischen Kurienkardinals George Pell von manchen falsch gedeutet worden. «Der Text wurde sicherlich auf signifikante Weise missverstanden», sagte Pell dem katholischen US-Pressedienst CNS einen Tag nach dem Ende der Synode. Pell ist Präfekt des Wirtschaftssekretariates und gehört als Mitglied des K9-Kardinalsrates zum unmittelbaren Beraterkreis des Papstes.


Pell, der zu den konservativen Wortführern bei der dreiwöchigen Bischofsversammlung zählte, erklärte: «Es gibt nirgends in dem Dokument einen Hinweis auf die Kommunion für die Geschiedenen in zweiter Zivilehe. Das ist fundamental.» Weiter betonte der Kardinal, die «Unterscheidungen», die im Paragraph 85 des Textes vorgeschlagen werden, müssten auf die Basis der «vollständigen Lehre von Papst Johannes Paul II.» gestellt werden. Das «Forum internum» des Gewissens, auf das der Text verweist, könne «nicht verwendet werden, um objektive Wahrheiten zu verneinen».

Auf Nachfrage erklärte Pell, ein Verbot der Kommunion für die in zweiter Zivilehe lebenden sei in dem Synodentext «implizit enthalten». Es sei «wirklich präsent in dem Dokument, aber nicht so ausbuchstabiert, wie manche Synodenväter dies wünschen würden».

Was im Abschlussdokument stehe, "ist nicht häretisch oder falsche Lehre" und befürworte keine "falsche Praxis". Vielmehr "ist der Text in voller Übereinstimmung mit der grundsätzlichen Lehre der Kirche".

Video mit den oben zitierten wichtigen Kernaussagen Kardinal Pells


(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  8. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  9. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  10. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  13. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  14. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  15. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz