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SPD-Politiker: Integration beginnt mit der Bringschuld der Einwanderer

16. Februar 2015 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
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Buschkowsky: „Wenn jemand in meinen Verein will, ändere ich nicht die Satzung“ - Die Aussage „Der Islam gehört zu Deutschland“ bezeichnete Buschkowsky als „so was von falsch“.


Berlin (kath.net/idea) Integration beginnt mit der Bringschuld der Einwanderer. Diese Ansicht vertritt der scheidende Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD). „Wenn jemand in meinen Sportverein eintreten will, kann er das gerne tun. Aber deswegen ändere ich seinetwegen nicht die Vereinssatzung“, erklärte er in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Stern“ (Hamburg). Einwanderung solle der Gesellschaft nutzen: „Das geht aber nur, wenn der Hinzukommende sagt: Ich will ein Teil von euch sein.“ Jeder müsse entscheiden, „ob er mit uns leben kann und will“. Nicht wenige Zuwanderer hätten es auch nach Jahrzehnten in Deutschland nicht geschafft, einen Zugang zur westlichen Welt zu finden. Die Gründe dafür seien unterschiedlich – „eine archaische Familienordnung, tradierte Rituale, Analphabetismus, Überreligiosität, auch Faulheit“. Viele seien zu träge, die deutsche Sprache zu lernen oder ihre Kinder zu fördern. Zwar wollten alle, dass ihre Sprösslinge Ärzte oder Piloten werden, aber sie täten nichts dafür. „Wenn’s dann nicht klappt, sind die Deutschen schuld, die sie diskriminieren“, so der Politiker.


Der Islam hat keinen Beitrag zu den Werteordnungen in Deutschland geleistet

Die Aussage „Der Islam gehört zu Deutschland“ bezeichnete Buschkowsky als „so was von falsch“. Wenn der Satz dem Islam einen Beitrag zur Entstehung der Werteordnungen in Deutschland bescheinigen solle, sei er „Blödsinn“: „Der Beitrag des Islam zu Reformation, Aufklärung und zum Humanismus ist mir nicht präsent.“ Vielmehr beobachte er einen wachsenden Druck von Seiten der Islamisten. So verteilten sie etwa morgens vor Berliner Schulen Flugblätter, auf denen die Mädchen aufgefordert würden, sich muslimisch zu kleiden. Es entstünden Fahrschulen für muslimische Frauen ohne männliche Fahrlehrer. Auch würden Disziplinarverfahren gegen Schulhausmeister eingeleitet, die während des Sportunterrichts von Mädchen in der Turnhalle Arbeiten verrichteten. Buschkowsky: „Aber warum ducken wir uns vor denen, die uns um Jahrhunderte zurückbeamen wollen?“

Drohungen kommen nicht von Migranten, sondern von Linksradikalen

Dafür, dass er solche Missstände benennt, sei er bereits als Rassist, Neonazi, Ausländerfeind und islamophob beschimpft worden, sagte Buschkowsky. Man habe versucht, sein Haus abzubrennen und das seines Schwiegervaters mit Farbbeuteln beworfen. Allerdings kämen diese Angriffe nicht von Migranten: „Mir hat in Neukölln noch kein Einwanderer etwas getan oder mich auch nur bedroht.“ Seine Gegner stammten aus der militanten Linksradikalen-Szene.


Foto Buschkowsky © Wikipedia/Christliches Medienmagazin pro. This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.


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