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Frieden und Toleranz

19. Jänner 2019 in Chronik, 3 Lesermeinungen
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Christen und Muslime erinnern an die Begegnung des heiligen Franz von Assisi mit dem Sultan von Ägypten vor 800 Jahren.


Lahore (kath.net/ Fides)
Im Gedenken an das historische Treffen des Heiligen Franziskus mit dem Sultan von Ägypten, AL-Kamil, im Jahre 1219 soll im Kontext des Pakistan die universelle Botschaft der Toleranz, der Freundschaft, des Dialogs und Friedens verbreitet werden. Dazu veranstaltet die Kommission für interreligiösen Dialog und Ökumenismus der katholischen Bischöfe von Pakistan ein Treffen zur Eröffnung der Jubiläumsfeiern, die 2019 im Zeichen des islamisch-christlichen Dialogs an die Begegnung vor 800 Jahren erinnern sollen.

Erzbischof Sebastian Shaw (ofm) von Lahore, der die bischöfliche Kommission leitet, zelebrierte am 12. Januar in Lahore den Eröffnungsgottesdienst zusammen mit Pater Francis Nadeem, Kustos der Franziskaner in Pakistan und Sekretär der Kommission. Zahlreiche Ordensleute, Priester und Laien und angesehene muslimische Gelehrte waren zu diesem Anlass auch aus Sialkot, Gujranwala und Islamabad in Lahore zusammengekommen.


Die beiden großen Religionsvertreter, Franziskus und Al-kamil, standen für Frieden und Toleranz in einer Zeit der Kriege und Konflikte am Rande der Kreuzzüge. Sie waren Vorbild für interreligiösen Dialog und gegenseitiges Verständnis", so Pater Nadeem.

Zu Beginn der Feier wurde ein Gemälde enthüllt, das die Begegnung zwischen dem heiligen Franz von Assisi und Al-Kamil darstellt und Tauben freigelassen, die die Hoffnung symbolisieren sollten, dass die Friedensbotschaft in Pakistan auch dort verbreitet wird, wo es religiöse und politische Konflikte gibt.

Pater Shahzad Khokher OFM Cap erläuterte sodann den Hintergrund, den historischen Kontext und sowie die Bedeutung der historischen Begegnung, während Erzbischof Shaw alle Anwesenden ermutigte, "Botschafter des Friedens zu sein, inspiriert vom Beispiel dieser großen Religionsvertreter“. "Ich bewundere die Leidenschaft und den Mut des Franz von Assisi, der mitten im Krieg zum Sultan gehen wollte", sagte er, "Dieses Ereignis drängt uns alle dazu, in Frieden, Harmonie, Toleranz und Solidarität zu leben".

Pater Nadeem kündigte an, dass das Jubiläum 2019 in ganz Pakistan mit verschiedenen Aktivitäten gefeiert werden wird: Seminare für Kinder, Jugendliche und Studenten, zu denen Christen und Muslime eingeladen sind. "Wir möchten auch auf die 30% jener muslimischen religiösen Führer zugehen und dabei wie der hl. Franziskus mit der Hilfe von Muslimen, die auf unserer Seite stehen, furchtlos auftreten, damit Frieden und Harmonie in Pakistan gefördert wird" sagte er.

Maulana Muhammad Asim Makhdoom, ein bekannter muslimischer Gelehrter stimmte dem zu: "Wir werden gemeinsam die Mission des heiligen Franziskus und des Sultans fortführen und andere Menschen davon zu überzeugen, sich dieser Bewegung anzuschließen, die den interreligiösen Dialog, den Frieden und die soziale Harmonie fördert, während wir die 800 Jahre dieses historischen Treffens feiern“.


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Lesermeinungen

 Herbert Klupp 20. Jänner 2019 
 

Soweit ich weiß

mußte damals schon der Hl. Franziskus um sein Leben fürchten, als er sich bis zum Führer des Muslimheeres vorgewagt hatte. Gott hat ihn beschützt. Aber die prinzipille Todesgefahr bei Nichtannahme des Islam war und ist immer.


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 Lennard 20. Jänner 2019 
 

Aufgewacht!

Auch mit weichgespülter Toleranz wird der essentiell religiöse, d. h. die Erlösung betreffende unvereinbae Ansatz der beiden Religionen niemals überwunden.


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 Laus Deo 19. Jänner 2019 

Illusion!

Der Heilige Franziskus ging über das Feuer um die Wahrheit des Dreifaltigen Gottes zu bezeugen, während die Muslime das nicht wagten. In keinem Christlichen Land werden Muslime verfolgt, praktisch in jedem Muslischen Land dieChristen. Frieden herrscht erst dann, wenn der Koran nicht mehr Wortwörtlich genommen wird, und dass wird nie der Fall sein. Aber wir sollen beten für die Bekehrung der Muslime den ALLEIN IN CHRISTUS GIBT ES FRIEDEN


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