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Kardinalstaatssekretär möchte mit Papst-Kritikern einen Dialog führen

30. September 2017 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
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Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin möchte mit den innerkirchlichen Kritikern von Papst Franziskus einen Dialog führen.


Rom (kath.net)
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin möchte mit den innerkirchlichen Kritikern von Papst Franziskus einen Dialog führen. Dies berichtet die italienische Nachrichtenagentur INSA. "Es sei wichtig, auch innerhalb der Kirch einen Dialog zu führen." stellte Parolin am Rande einer Tagung in Rom nach der vor wenigen Tagen veröffentlichten Schreiben "Correctio filialis de haeresibus propagatis" fest.


"Menschen, die nicht übereinstimmen, drücken ihren Dissens aus. Aber über diese Sachen muss man argumentativ reden und versuchen, sich gegenseitig zu verstehen." Das Schreiben wirft Papst Franziskus Häresien bei gewissen Fragen wie Ehe und Sakramentenempfang vor.


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Lesermeinungen

 Federico R. 2. Oktober 2017 
 

Völlig offen bleibt nach wie vor die Kernfrage, ...

... ob es dem Hl. Vater um Klarheit in der Sache geht und ob in absichtsvoll gesetzten Unklarheiten sogar System steckt. Ganz sicher ist mittlerweile davon auszugehen, dass der Papst den nationalen Bischofskonferenzen freie Hand geben will in der Anwendung von AL (und wohl auch in anderen Angelegenheiten). Das führt dann dazu, dass die päpstliche Exhortation z.B. in Polen im Sinne der vom hl. Johannes Paul bekräftigten bisherigen Lehre gelesen wird, hundert Meter weiter westlich aber ganz anders, liberalistisch eben. Das birgt in sich die Gefahr von Spannungen innerhalb der Weltkirche, innert der Bischofskonferenzen, des Klerus‘, des Gottesvolks, und es führt letztlich, wenn es ganz schlimm kommt, zum Verlust der innerkirchlichen Einheit und damit wie bei einem Erdbeben zum Crash. Den Satan wird‘s freuen. Den Papst auch? Daher ist es geboten, für ihn um Erleuchtung zu beten – am besten täglich den schmerzhaften Rosenkranz.


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 Stanley 2. Oktober 2017 
 

Kein Dialog ohne vorherige Annulierung von Amoris Laetitia

Ich wiederhole hier nocheinmal, was ich an anderer Stelle geschrieben habe.

Als zweite Bedingung müssten die Unterzeichner der 'Kindlichen Zurechtweisung' die Teilnahme von Papst Franziskus an den Klärungsgesprächen fordern.

Die dritte Forderung wäre: Alle Bischöfe, welche die Zulassung von zivil Wiederverheirateten eingeführt haben, müssen hart bestraft werden, falls diese Praxis vom Papst nicht ausdrücklich mit AL angestrebt wurde.

Wird nur eine dieser Bedingungen nicht erfüllt, dann sollten sich die Unterzeichner nicht auf Dialog-Angebote vonseiten des Vatikans einlassen.


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 Federico R. 2. Oktober 2017 
 

So schafft man Chaos

Immerhin – der zweite Mann im Staat hat nun schon mal zum innerkirchlichen Dialog aufgerufen. Das kann man auch als Rüge für Franziskus sehen, denn er, der Papst, verweigert ja beharrlich jeden Dialog, wohl wissend, dass er damit schwerwiegende Zerwürfnissen in der Kirche erzeugt. Immer nur auf jene zu verweisen, die AL richtig lesen würden, während andere aufgrund diverser Fußnoten berechtigte Zweifel formulieren, zeugt eher von Führungsschwäche denn -stärke und verwirrt. Wenn jetzt wieder mal bekannt wurde, dass man sich die nach päpstlicher Meinung richtige Auslegung bei Kardinal Schönborn einholen solle, den er mit dem Aquinater gar auf eine Stufe stellt, drängt sich die Frage auf: Wer hat nun „Amoris laetitia“ verfasst – der Papst oder der Wiener Kardinal. Übrigens: auch Kardinal Müller zählt zu den großen Theologen der Gegenwart. Als Glaubenspräfekt war er sogar qua Amt zuständig für genau diese Fragen – und der Papst hat ihn weggeschickt. So schafft man Chaos statt Klarheit.


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 Aquae 30. September 2017 

Hoffentlich kommt nun Bewegung in diese Angelegenheit

Aussitzen scheint nun doch nicht mehr die Devise zu sein, weil es zu viele und zu hartnäckige Fragensteller gibt. Dass es so weit kommen musste, ist aber äusserst bedauerlich. Hätte man die Dubia ernst genommen und den Dialog intern mit den vier Kardinälen gesucht, hätte viel Schaden vermieden werden können. Jetzt stehen wir vor einem veritablen Scherbenhaufen, 'verbeulte Kirche' dürfte eine starke Untertreibung sein. Beten wir für den heiligen Vater, dass er einen guten Ausweg aus dieser Krise finden kann.


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 2.TIM. 3,1-5 30. September 2017 
 

" Das Schreiben wirft Papst Franziskus Häresien bei gewissen Fragen wie Ehe und Sakramentenempfang v

"Das Schreiben wirft Papst Franziskus Häresien bei gewissen Fragen wie Ehe und Sakramentenempfang vor."
Warum wir der Dialog nicht von Papst Franziskus selbst geführt. Warum spricht er nicht ein Machtwort! Es melden sich immer nur Handlanger.


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 Norbert Langenfeld 30. September 2017 

Späte Einsicht

Gut, daß es im Vatikan erste Zeichen der Dialogbereitschaft gibt. Aber wer verweigert seit Monaten den Dialog zu den "Dubia" der vier Kardinäle und zur "Correctio Filialis"?


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