Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  6. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  7. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  8. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  9. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  13. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  14. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  15. Der Realismus der Barmherzigkeit

Ahmad Mansour: „Integration ist eine Bringschuld der Migranten“

3. November 2018 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Silke Mertin in der „Neuen Zürcher Zeitung“: Die Anliegen des Psychologen, Islamismusexperten und nichtpraktizierenden Muslims Ahmad Mansour „hört man in Deutschland nicht besonders gern“.


Berlin (kath.net) Die Anliegen des Psychologen und IslamismusexpertenAhmad Mansour „hört man in Deutschland nicht besonders gern“. Das stellt Silke Mertins, Berlin-Korrespondentin der „Neue Zürcher Zeitung“, in ihrer NZZ-Rezension zum neusten Buch Mansurs, „Klartext zur Integration“, fest. Denn es gehöre in Deutschland zum gesellschaftlichen Mainstream, „die multikulturelle Gesellschaft gut zu finden, andere Kulturen und Religionen nicht nur zu achten, sondern auch als gleichwertig anzusehen.“ Dabei störe aber Mansour mit seinen Zwischenrufen. Er frage „mit geradezu missionarischem Eifer: Wollt ihr wirklich patriarchale Familienstrukturen akzeptieren? Gewalt gegen Kinder, die nicht beten wollen? Ehrenmorde? Kopftuchzwang? Grundschüler, die umkippen, weil sie gedrängt werden zu fasten? Mädchen, die nicht schwimmen lernen dürfen?“


Mansour mache damit allerdings „das schöne Bild des friedlichen Miteinanders kaputt“, und viele nähmen ihm das übel, konstatierte Mertins und zählte auf:
- So seien die Linken „sauer, weil das Modell der offenen Gesellschaft und der Kampf gegen Diskriminierung zu ihrer politischen DNA“ gehöre.
- Die Islamverbände seien empört“, weil nach ihrer Lesart keinerlei Zusammenhang zwischen Islam und Islamismus bestehe und Mansour Islamophobie schüre“.
- „Die Kirchen mögen nicht, dass Mansour ihnen vorwirft, mit dem konservativen Islam zu paktieren und damit ein «schmutziges Spiel» zu betreiben.“
- Die Vertreter der Volksparteien schätzen Mansours Vorwurf der kompletten Planlosigkeit in der Integrationspolitik nicht.
- Und für die Rechten sei „seine Definition von Deutschsein zu sehr an die Verfassung und zu wenig ans Volk geknüpft“.

In einem ARD-Interview erläuterte Mansour, der selbst in der Prävention aktiv ist sowie bereits Straffällige betreut, vor wenigen Tagen, dass es unter den Flüchtlingen auch Menschen gebe, „die mit einem ganz anderen Frauenbild“ zu uns kommen, unter diesen sei wiederum eine kleine Gruppe auch zu Vergewaltigungen bereit.

Mansour war in einer israelisch-palästinenischen Familie aufgewachsen, seine Eltern waren nichtpraktizierende Muslime. Als Jugendlicher wurde er beinahe selbst zum Islamisten, erst durch sein Psychologiestudium konnte er sich davon lösen. Er ist seit 2017 deutscher Staatsbürge. Zur Gewährleistung seiner Sicherheit benötigt er häufig Personenschutz.

Link zum Beitrag in der NZZ: Streitschrift von Ahmad Mansour - Warum Integration manchmal scheitert

ARD Morgenmagazin (MOMA) - Psychologe und Islamismusexperte Ahmad Mansour zur Gruppenvergewaltigung in Freiburg


Foto Mansour (c) Wikipedia/ Ahmad Mansour/CC BY-SA 3.0 de


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Integration

  1. „Überwiegend migrantische Jugendliche, Heranwachsende, Erwachsene“
  2. Schäuble: „Wir – also Muslime und Nichtmuslime“
  3. „Das, was jetzt aus Berlin zu hören war, hat mich besonders verärgert“
  4. „Bisherige Islamverbände vertreten nur eine Minderheit der Muslime“
  5. Integration in Wien gescheitert
  6. Handschlag verweigert – Schweiz lehnt Einbürgerung von Muslim-Paar ab
  7. Ismail Tipi: „Verdammt nochmal, was kommt als nächstes?“
  8. Islam-Vorsitzender: Integration nicht nur auf Flüchtlinge abwälzen
  9. Ramadan: Muslimische Kinder verweigern Schul-Prüfungen
  10. „Völlig gehirngewaschen aus umliegenden Moscheen in den Unterricht“






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  3. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  4. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
  5. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  6. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  7. Christus ist der Fels, der uns trägt
  8. Ökumenischer "Marsch für Jesus" zieht am 19. September durch Wien
  9. Der Realismus der Barmherzigkeit
  10. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  11. Libertas als Auftrag für Mensch und Frieden
  12. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  13. Babyboom auf einer US-Entbindungsstation: 17 Krankenschwestern erwarten zeitgleich Nachwuchs
  14. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  15. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz