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Ismail Tipi: Verdammt nochmal, was kommt als nächstes?26. Juni 2018 in Deutschland, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Hessischer CDU-Landtagsabgeordneter: Burkinis haben bei uns nichts zu suchen und sie sollten erst recht nicht von den Schulen angeschafft werden, denn sie vermitteln ein ganz falsches Bild der Rolle der Frau. Das ist falschverstandene Toleranz.
Wiesbaden (kath.net) Ich kann diese Haltung nicht verstehen. Schon die Entscheidung des Gymnasiums in Nordrhein-Westfalen war für mich falsch. Und auch hier sehe ich klar einen Fehler in der Diskussion. Denn es geht dabei nicht primär um das Schwimmen lernen, sondern um die Toleranz von Verhüllungsmaßnahmen, die nicht zu unserem gesellschaftlichen Bild und der Gleichberechtigung von Mann und Frau gehören. Burkinis haben bei uns nichts zu suchen und sie sollten erst recht nicht von den Schulen angeschafft werden, denn sie vermitteln ein ganz falsches Bild der Rolle der Frau. Das ist falschverstandene Toleranz, sagte der hessische Landtagsabgeordnete der CDU-Fraktion Ismail Tipi gemäß Presseaussendung. Er reagierte damit auf die Befürwortung von Burkinis im Schwimmunterricht durch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD), für sie steht der Bildungsauftrag und damit das Erlernen von Schwimmen im Vordergrund. Tipi ist Integrationsexperte der hessischen CDU. 
Es kann doch nicht sein, dass wir den Eltern so weit entgegenkommen, dass wir ihnen sogar die Burkinis kaufen, damit sie ihre Kinder in den Schwimmunterricht lassen, stellte Tipi weiter fest. Was kommt da als nächstes, frage ich mich. Was machen wir, wenn die Eltern sich weigern, ihr Kind mit auf Klassenfahrt zu schicken? Was machen wir, wenn Schüler den Handschlag gegenüber Lehrern verweigern? Was machen wir, wenn Schüler sich weigern, ein Plus-Zeichen im Mathematikunterricht zu machen, da es an ein Kreuz erinnert? Es ist schon fünf nach zwölf, wenn Kinder als Berufswunsch Dschihadist angeben. All das sind Fälle, die bereits vorgekommen sind in den Schulen, und sie häufen sich. Was heute in unseren Schulen vorgeht, ist daher das Problem unserer gemeinsamen Zukunft. Wir lösen das Problem nicht, in dem wir auf die Eltern zu gehen und sie in diesen Verweigerungen gegenüber unseren Traditionen und Regeln sogar auch noch bestätigen. Im Gegenteil wir müssen unsere Haltung klar ausdrücken und für uns, unsere Werte, unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat einstehen, denn sonst wird unsere Gesellschaft in unlösbare Probleme stürzen. Der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und Integrationsexperte Ismail Tipi

Foto MdL Tipi (c) Ismail Tipi
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Lesermeinungen| | Einsiedlerin 26. Juni 2018 | | | | Gedankenspiel zur Bademode @Kleine Maus: das sehe ich auch so! Was ist der Unterschied, ob man im Bikini vor fremden Leuten steht, oder in Höschen und BH? Nur die Farbe und der Stoff des Kleidungsstücks, aber ansonsten ist man praktisch gleich nackt. |  5
| | | | | Bebe 26. Juni 2018 | | | | @Kleine Maus das denke ich auch. Und ich frage mich oft: was gibt mir das? |  5
| | | | | Kleine Maus 26. Juni 2018 | | | | Gemach, gemach.... also, ich bade auch nicht im Burkini. Aber manchmal frage ich mich schon, ob der superknappe Bikini das Bild der Frau vermittelt, dem ich zustimmen möchte oder mehr noch... das ich als vom Christentum geprägt empfinde. |  8
| | | | | Stanley 26. Juni 2018 | | | | Frage: Wer legt in Deutschland die Bademode fest? Wird das "von oben" befohlen oder ist das die individuelle Entscheidung des Badenden / Schwimmenden?
Ich habe schon mal von Sinti- und Romafamilien gehört, die in Hemd und Hose baden bzw. schwimmen, weil sie sich nicht halb oder ganz nackt präsentieren wollen.
Soll man ihnen das etwa verbieten? |  7
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