SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
- Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
- Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
- „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
- „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
- Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
- Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
- „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
- Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
- Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
- Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
- Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
- Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
- Wir machen da was mit Medien
- Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
| 
Özdemir: Integrationsprobleme offen und ehrlich benennen29. Jänner 2018 in Deutschland, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Scheidender grüner Parteivorsitzender: Menschen, die als Flüchtlinge kommen, brächten mitunter auch Dinge mit, die für Gesellschaft belastend sein können: eigene Gewalterfahrungen, problematisches Frauenbild, gelegentlich Antisemitismus
Berlin (kath.net) Man müsse aussprechen, dass Menschen, die als Flüchtlinge kommen, mitunter eben auch Dinge mitbringen, die für eine Gesellschaft belastend sein können. Von den eigenen Gewalterfahrungen, die man ja nicht an der Garderobe abgeben kann, über ein oft problematisches Frauenbild bis zu einem gelegentlich eingeimpften Antisemitismus. Darüber müsse mehr geredet werden. Das forderte der scheidende Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir im Interview mit der Welt. Auch könne eine Gesellschaft sicher nicht jedes Jahr so viele Menschen aufnehmen und integrieren Dabei mahnte er auch an, dass die öffentlichen Einrichtungen in dieser Frage wohl zu wenig unterstützten. Denn wenn Bundesländer bei Vergleichstests in der Bildungspolitik zurückfielen und das auch mit dem gestiegenen Anteil von Flüchtlingskindern erklärt wird, nehme er das ernst. Da werde möglicherweise sogar der eine oder andere Refugees Welcome-Rufer skeptisch. Özdemir forderte, dass die Probleme offen und ehrlich benannt und um Lösungen gesucht werden sollten. 
In einem anderen Interview mit der Zeit hatte Özdemir erläutert, dass es ihm nach der Armenierresolution des Deutschen Bundestages auch selbst zeitweise nicht mehr möglich gewesen war, in Berlin ungefährdet Taxi zu fahren. Es gebe, sagte er auch im Hinblick auf die fast alle durch Erdogan gleichgeschalteten Medien in der Türkei viel Hetze. Auf die Frage, ob es möglicherweise viel mehr Repressionen und Bedrohungen gebe, als die Öffentlichkeit wahrnehme, antwortete Özdemir wörtlich: Absolut. Den größten Teil bekommt die deutsche Öffentlichkeit gar nicht mit. Cem Özdemir war neun Jahre lang Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. Auf dem jüngsten Bundesparteitag kandidierte er nicht wieder, da er sich keine Mehrheiten mehr für sich ausrechnete. Cem Özdemir: ´Armenien - Es war Völkermord´ - Bemerkenswerte Rede des Parteivorsitzenden der Grünen im Deutschen Bundestag im Juni 2016

© Fraktion Bündnis 90/Die Grünen / Stefan Kaminiski
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Bruder Konrad 31. Jänner 2018 | | | | @ Baumeister Bitte helfen Sie mir auf die Sprünge:
Aus welchem Brief/Kontext "zitieren" Sie? |  0
| | | | | wandersmann 29. Jänner 2018 | | | | Wenn ich so etwas schon höre ... "Man müsse aussprechen, „dass Menschen, die als Flüchtlinge kommen, mitunter eben auch Dinge mitbringen, die für eine Gesellschaft belastend sein können."
Was für eine Verharmlosung.
Die Flüchtlinge sind alle gut, nur haben die eben manchmal etwas schlechtes im Gepäck, dafür können die aber nichts. Und mit den Menschen selbst hat das gar nichts zu tun. Die haben eben ihre Erziehung und Vergangenheit mit im Gepäck, aber dafür kann man sie nicht verantwortlich machen, denn schließlich hat jeder ja seine Vergangenheit.
Wenn er über AfD Wähler auch so reden würde, dann wäre er vielleicht glaubhaft.
So ist das eine einzige Verharmlosung.
Wir Deutschen Staatsbürger haben eben auch etwas im Gepäck - wofür wir auch nichts können- und das kann für Flüchtlinge sehr belastend sein. |  6
| | | | | Chris2 29. Jänner 2018 | | | | @myschkin Cem Özdemir hat sich in die zweite Reihe zurückgezogen, weil seine, kurz vor der Wahl teils recht vernünftig klingenden, Vorschläge bei den Grünen nicht mehrheitsfähig sind. Offenbar war das Ganze also nicht nur Wahlkampfgetöse. Schade drum. |  3
| | | | | myschkin 29. Jänner 2018 | | | | Ein Mann der Vernunft und des Augenmaßes: In Deutschland dürfen Syrer, wie jüngst aus der Stadt Pinneberg bekannt wurde, jetzt auch noch ihre Kebsen nachholen. Gegen diesen bigamistischen Sittenverfall vorzugehen, wäre ein Projekt, das der Grünen Partei und Herrn Özdemir in Deutschland Glaubwürdigkeit und Respekt verschaffen würde.
Was sagen eigentlich die deutschen Bischöfe dazu, dass sich auf diese Weise polygame Zuchtlosigkeit breitmacht. |  11
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuIntegration- ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
- „Überwiegend migrantische Jugendliche, Heranwachsende, Erwachsene“
- Schäuble: Wir also Muslime und Nichtmuslime
- Das, was jetzt aus Berlin zu hören war, hat mich besonders verärgert
- Bisherige Islamverbände vertreten nur eine Minderheit der Muslime
- Ahmad Mansour: Integration ist eine Bringschuld der Migranten
- Integration in Wien gescheitert
- Handschlag verweigert Schweiz lehnt Einbürgerung von Muslim-Paar ab
- Ismail Tipi: Verdammt nochmal, was kommt als nächstes?
- Islam-Vorsitzender: Integration nicht nur auf Flüchtlinge abwälzen
| 






Top-15meist-gelesen- „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
- Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
- Fatima-Tag in Berlin
- Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
- Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
- Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
- Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
- Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
- Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
- Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
- Im Licht der Liebe
- Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
- Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
- Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
- Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
|