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Özdemir: Integrationsprobleme offen und ehrlich benennen29. Jänner 2018 in Deutschland, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Scheidender grüner Parteivorsitzender: Menschen, die als Flüchtlinge kommen, brächten mitunter auch Dinge mit, die für Gesellschaft belastend sein können: eigene Gewalterfahrungen, problematisches Frauenbild, gelegentlich Antisemitismus
Berlin (kath.net) Man müsse aussprechen, dass Menschen, die als Flüchtlinge kommen, mitunter eben auch Dinge mitbringen, die für eine Gesellschaft belastend sein können. Von den eigenen Gewalterfahrungen, die man ja nicht an der Garderobe abgeben kann, über ein oft problematisches Frauenbild bis zu einem gelegentlich eingeimpften Antisemitismus. Darüber müsse mehr geredet werden. Das forderte der scheidende Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir im Interview mit der Welt. Auch könne eine Gesellschaft sicher nicht jedes Jahr so viele Menschen aufnehmen und integrieren Dabei mahnte er auch an, dass die öffentlichen Einrichtungen in dieser Frage wohl zu wenig unterstützten. Denn wenn Bundesländer bei Vergleichstests in der Bildungspolitik zurückfielen und das auch mit dem gestiegenen Anteil von Flüchtlingskindern erklärt wird, nehme er das ernst. Da werde möglicherweise sogar der eine oder andere Refugees Welcome-Rufer skeptisch. Özdemir forderte, dass die Probleme offen und ehrlich benannt und um Lösungen gesucht werden sollten. 
In einem anderen Interview mit der Zeit hatte Özdemir erläutert, dass es ihm nach der Armenierresolution des Deutschen Bundestages auch selbst zeitweise nicht mehr möglich gewesen war, in Berlin ungefährdet Taxi zu fahren. Es gebe, sagte er auch im Hinblick auf die fast alle durch Erdogan gleichgeschalteten Medien in der Türkei viel Hetze. Auf die Frage, ob es möglicherweise viel mehr Repressionen und Bedrohungen gebe, als die Öffentlichkeit wahrnehme, antwortete Özdemir wörtlich: Absolut. Den größten Teil bekommt die deutsche Öffentlichkeit gar nicht mit. Cem Özdemir war neun Jahre lang Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. Auf dem jüngsten Bundesparteitag kandidierte er nicht wieder, da er sich keine Mehrheiten mehr für sich ausrechnete. Cem Özdemir: ´Armenien - Es war Völkermord´ - Bemerkenswerte Rede des Parteivorsitzenden der Grünen im Deutschen Bundestag im Juni 2016

© Fraktion Bündnis 90/Die Grünen / Stefan Kaminiski
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Lesermeinungen| | Bruder Konrad 31. Jänner 2018 | | | | @ Baumeister Bitte helfen Sie mir auf die Sprünge:
Aus welchem Brief/Kontext "zitieren" Sie? |  0
| | | | | wandersmann 29. Jänner 2018 | | | | Wenn ich so etwas schon höre ... "Man müsse aussprechen, „dass Menschen, die als Flüchtlinge kommen, mitunter eben auch Dinge mitbringen, die für eine Gesellschaft belastend sein können."
Was für eine Verharmlosung.
Die Flüchtlinge sind alle gut, nur haben die eben manchmal etwas schlechtes im Gepäck, dafür können die aber nichts. Und mit den Menschen selbst hat das gar nichts zu tun. Die haben eben ihre Erziehung und Vergangenheit mit im Gepäck, aber dafür kann man sie nicht verantwortlich machen, denn schließlich hat jeder ja seine Vergangenheit.
Wenn er über AfD Wähler auch so reden würde, dann wäre er vielleicht glaubhaft.
So ist das eine einzige Verharmlosung.
Wir Deutschen Staatsbürger haben eben auch etwas im Gepäck - wofür wir auch nichts können- und das kann für Flüchtlinge sehr belastend sein. |  6
| | | | | Chris2 29. Jänner 2018 | | | | @myschkin Cem Özdemir hat sich in die zweite Reihe zurückgezogen, weil seine, kurz vor der Wahl teils recht vernünftig klingenden, Vorschläge bei den Grünen nicht mehrheitsfähig sind. Offenbar war das Ganze also nicht nur Wahlkampfgetöse. Schade drum. |  3
| | | | | myschkin 29. Jänner 2018 | | | | Ein Mann der Vernunft und des Augenmaßes: In Deutschland dürfen Syrer, wie jüngst aus der Stadt Pinneberg bekannt wurde, jetzt auch noch ihre Kebsen nachholen. Gegen diesen bigamistischen Sittenverfall vorzugehen, wäre ein Projekt, das der Grünen Partei und Herrn Özdemir in Deutschland Glaubwürdigkeit und Respekt verschaffen würde.
Was sagen eigentlich die deutschen Bischöfe dazu, dass sich auf diese Weise polygame Zuchtlosigkeit breitmacht. |  11
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