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Klöckner: „Ignoranz“ - Wozu Feministinnen schweigen

29. Jänner 2018 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
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CDU-Vizevorsitzende Julia Klöckner fordert Konsequenzen für Migranten, die die Gleichberechtigung nicht anerkennen.


Berlin (kath.net) Scharfe Kritik an „rot-grünen Feministinnen“ äußerte die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner: Diese kämpften für gendergerechte Sprache, aber sie schwiegen, wenn es um die Rolle der Frau in arabisch-patriarchalischen Familien in Deutschland gehe, sagte sie in einem Interview mit der „Funke Mediengruppe“. Es sei „keine Toleranz, das ist Ignoranz“, wenn akzeptiert würde, dass Mädchen weniger gelten als Jungs und wenn Lehrerinnen nicht als Autoritätspersonen anerkannt werden. Dasselbe gelte, wenn Mädchen nur im Schwimmburkini in den schulischen Sportunterricht oder Frauen nur verhüllt auf die Straße dürften.


Klöckner vertrat ausdrücklich, dass auch von muslimischen Männern der „Mindeststandard in unserer aufgeklärten Gesellschaft, die Wert auf Gleichberechtigung legt“, eingefordert werden müsse. Es gehe dabei nicht um „banale Höflichkeitsformen, sondern um Grundlegendes“, man könne das lernen.

Klöckner forderte Sanktionen für jene, die sich in der Frage der Gleichberechtigung verweigerten. Wer Hilfe in Deutschland bekomme, bekomme sie immerhin auch durch Frauen. Man könne deshalb auch erwarten, dass er sich in der Frage der Gleichberechtigung anpasse, falls nicht, sollte dies auch Auswirkungen auf den Aufenthaltsstatus haben.

Foto (c) CDU


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