Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  8. Bätzing gegen Papst Leo
  9. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  10. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  11. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  12. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  13. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  14. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  15. „Wir werden erwartet“

'Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns'

3. Mai 2017 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gedanken des Hl. Hilarius (um 315-367), Bischof von Poitiers und Kirchenlehrer, aus dem Buch Die Dreifaltigkeit VII, 41"


Rom (kath.net)
„Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist“. Was heißt also: „Glaubt mir“? Gewiss steht dieses Wort im Zusammenhang mit dem Wort: „Zeig uns den Vater“. Christus heißt seine Apostel an ihn zu glauben, um ihren Glauben zu stärken, den Glauben, der verlangt hatte, den Vater zu sehen. Denn der Herr hatte sich nicht damit begnügt zu sagen: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ […] Der Herr will, dass wir an ihn glauben, damit unsere tiefste Glaubensüberzeugung nicht Gefahr läuft, ins Wanken zu geraten […] Lasst uns wenigstens angesichts des Zeugnisses seiner Werke glauben, daß Gott in Gott und Gott aus Gott, und daß beide eines seien; denn in der Vollkommenheit des Wesens ist jeder in sich selbst, und keiner ist ohne den anderen. Übrigens verzichtet der Vater, nur weil er im Sohn ist, auf nichts, was sein ist; der Sohn hingegen empfängt vom Vater alles, was ihn zum Sohn macht.


Wechselseitig im anderen zu sein und vollkommene Einheit der Wesensart zu besitzen, so dass der einzige und ewige Sohn nicht zu trennen ist von der wahren göttlichen Natur des Vaters: eine solche Seinsweise ist unvereinbar mit jeglicher materieller Wesenheit. Es handelt sich da vielmehr um einen Wesenszug, der Gott eigen ist, dem einzigen Sohn […], dass eine Person der anderen einwohnt, das macht seine Existenz aus. Denn beide existieren dadurch, dass die eine Person nicht ohne die andere ist, da die Natur des existierenden Wesens ein und dieselbe ist: sowohl die Natur dessen, der zeugt, wie auch die Natur dessen, der geboren wird.

Das ist der Sinn der Textstellen: „Ich und der Vater sind eins“ (Joh 10,30), „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“, und „der Vater ist in mir und ich bin im Vater“ (vgl. Joh 10,38). Der Sohn unterscheidet sich nicht vom Vater, noch ist er niedrigeren Ranges […]; der Sohn Gottes, in Gott geboren, besitzt in sich das Wesen Gottes, der ihn zeugt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Dreifaltigkeit

  1. Wer darf sich dem dreifaltigen Gott nahen?
  2. 'Schönheit ist im letzten wie die Liebe ein Geheimnis'
  3. 'Genitori Genitoque…'
  4. Pater Wallner kritisiert Trinitätsvergessenheit
  5. ‚Glaube an Dreifaltigkeit ist das Alleinstellungsmerkmal des Christen'
  6. 'Die Dreifaltigkeit Gottes ist Liebe pur'
  7. Papst bekräftigt Lehre von der Dreifaltigkeit
  8. Papst: ‚Mit Kreuzzeichen bekennen wir die Dreifaltigkeit’
  9. Gott ist kein ‚Macher’







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  3. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  4. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  5. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  6. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  7. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  8. Erzbischof von Vilnius als CCEE-Präsident wiedergewählt
  9. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  10. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  11. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  12. 'Junge Menschen sehnen sich danach, mit etwas Zeitlosem verbunden zu sein'
  13. Jesus begegnen im Stift Kremsmünster
  14. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  15. „Die Kirche sieht Medjugorje heute aus geistlicher und aus pastoraler Sicht positiv“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz