Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  6. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  9. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  10. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  11. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  12. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  13. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  14. Viel Lärm um nichts?
  15. Papst betont in Algier Gemeinsamkeit von Christen und Muslimen

'Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns'

3. Mai 2017 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gedanken des Hl. Hilarius (um 315-367), Bischof von Poitiers und Kirchenlehrer, aus dem Buch Die Dreifaltigkeit VII, 41"


Rom (kath.net)
„Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist“. Was heißt also: „Glaubt mir“? Gewiss steht dieses Wort im Zusammenhang mit dem Wort: „Zeig uns den Vater“. Christus heißt seine Apostel an ihn zu glauben, um ihren Glauben zu stärken, den Glauben, der verlangt hatte, den Vater zu sehen. Denn der Herr hatte sich nicht damit begnügt zu sagen: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ […] Der Herr will, dass wir an ihn glauben, damit unsere tiefste Glaubensüberzeugung nicht Gefahr läuft, ins Wanken zu geraten […] Lasst uns wenigstens angesichts des Zeugnisses seiner Werke glauben, daß Gott in Gott und Gott aus Gott, und daß beide eines seien; denn in der Vollkommenheit des Wesens ist jeder in sich selbst, und keiner ist ohne den anderen. Übrigens verzichtet der Vater, nur weil er im Sohn ist, auf nichts, was sein ist; der Sohn hingegen empfängt vom Vater alles, was ihn zum Sohn macht.


Wechselseitig im anderen zu sein und vollkommene Einheit der Wesensart zu besitzen, so dass der einzige und ewige Sohn nicht zu trennen ist von der wahren göttlichen Natur des Vaters: eine solche Seinsweise ist unvereinbar mit jeglicher materieller Wesenheit. Es handelt sich da vielmehr um einen Wesenszug, der Gott eigen ist, dem einzigen Sohn […], dass eine Person der anderen einwohnt, das macht seine Existenz aus. Denn beide existieren dadurch, dass die eine Person nicht ohne die andere ist, da die Natur des existierenden Wesens ein und dieselbe ist: sowohl die Natur dessen, der zeugt, wie auch die Natur dessen, der geboren wird.

Das ist der Sinn der Textstellen: „Ich und der Vater sind eins“ (Joh 10,30), „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“, und „der Vater ist in mir und ich bin im Vater“ (vgl. Joh 10,38). Der Sohn unterscheidet sich nicht vom Vater, noch ist er niedrigeren Ranges […]; der Sohn Gottes, in Gott geboren, besitzt in sich das Wesen Gottes, der ihn zeugt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Dreifaltigkeit

  1. Wer darf sich dem dreifaltigen Gott nahen?
  2. 'Schönheit ist im letzten wie die Liebe ein Geheimnis'
  3. 'Genitori Genitoque…'
  4. Pater Wallner kritisiert Trinitätsvergessenheit
  5. ‚Glaube an Dreifaltigkeit ist das Alleinstellungsmerkmal des Christen'
  6. 'Die Dreifaltigkeit Gottes ist Liebe pur'
  7. Papst bekräftigt Lehre von der Dreifaltigkeit
  8. Papst: ‚Mit Kreuzzeichen bekennen wir die Dreifaltigkeit’
  9. Gott ist kein ‚Macher’







Top-15

meist-gelesen

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  4. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  5. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. "Derselbe Polarstern"
  8. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  11. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  12. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  13. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  14. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  15. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz