Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. Der Bischof und der Denunziant
  6. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  9. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  10. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  11. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  12. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  13. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  14. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  15. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt

'Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns'

3. Mai 2017 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gedanken des Hl. Hilarius (um 315-367), Bischof von Poitiers und Kirchenlehrer, aus dem Buch Die Dreifaltigkeit VII, 41"


Rom (kath.net)
„Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist“. Was heißt also: „Glaubt mir“? Gewiss steht dieses Wort im Zusammenhang mit dem Wort: „Zeig uns den Vater“. Christus heißt seine Apostel an ihn zu glauben, um ihren Glauben zu stärken, den Glauben, der verlangt hatte, den Vater zu sehen. Denn der Herr hatte sich nicht damit begnügt zu sagen: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ […] Der Herr will, dass wir an ihn glauben, damit unsere tiefste Glaubensüberzeugung nicht Gefahr läuft, ins Wanken zu geraten […] Lasst uns wenigstens angesichts des Zeugnisses seiner Werke glauben, daß Gott in Gott und Gott aus Gott, und daß beide eines seien; denn in der Vollkommenheit des Wesens ist jeder in sich selbst, und keiner ist ohne den anderen. Übrigens verzichtet der Vater, nur weil er im Sohn ist, auf nichts, was sein ist; der Sohn hingegen empfängt vom Vater alles, was ihn zum Sohn macht.


Wechselseitig im anderen zu sein und vollkommene Einheit der Wesensart zu besitzen, so dass der einzige und ewige Sohn nicht zu trennen ist von der wahren göttlichen Natur des Vaters: eine solche Seinsweise ist unvereinbar mit jeglicher materieller Wesenheit. Es handelt sich da vielmehr um einen Wesenszug, der Gott eigen ist, dem einzigen Sohn […], dass eine Person der anderen einwohnt, das macht seine Existenz aus. Denn beide existieren dadurch, dass die eine Person nicht ohne die andere ist, da die Natur des existierenden Wesens ein und dieselbe ist: sowohl die Natur dessen, der zeugt, wie auch die Natur dessen, der geboren wird.

Das ist der Sinn der Textstellen: „Ich und der Vater sind eins“ (Joh 10,30), „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“, und „der Vater ist in mir und ich bin im Vater“ (vgl. Joh 10,38). Der Sohn unterscheidet sich nicht vom Vater, noch ist er niedrigeren Ranges […]; der Sohn Gottes, in Gott geboren, besitzt in sich das Wesen Gottes, der ihn zeugt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Dreifaltigkeit

  1. Wer darf sich dem dreifaltigen Gott nahen?
  2. 'Schönheit ist im letzten wie die Liebe ein Geheimnis'
  3. 'Genitori Genitoque…'
  4. Pater Wallner kritisiert Trinitätsvergessenheit
  5. ‚Glaube an Dreifaltigkeit ist das Alleinstellungsmerkmal des Christen'
  6. 'Die Dreifaltigkeit Gottes ist Liebe pur'
  7. Papst bekräftigt Lehre von der Dreifaltigkeit
  8. Papst: ‚Mit Kreuzzeichen bekennen wir die Dreifaltigkeit’
  9. Gott ist kein ‚Macher’






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  5. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  6. Katholisches College erwirbt Freimaurertempel
  7. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“
  8. „Habt keine Angst – Noch sind die Glocken nicht verstummt“
  9. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  10. Sechste Staffel von „The Chosen“ angekündigt: Fokus auf die Passion Christi
  11. Orthodoxe bereiten sich mit Fasten auf "Mariä Entschlafung" vor
  12. „Das menschliche Leben muss von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod geschützt werden“
  13. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  14. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  15. "Es wird Europa zerstören, für immer!"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz