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Gestohlenes Borghorster Stiftskreuz nach drei Jahren wieder da

17. Februar 2017 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
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Bisher ist ungekannt, wie das Kreuz wieder aufgefunden wurde - Das Goldkreuz aus dem 11. Jahrhundert ist kunsthistorisch äußerst wertvoll - UPDATE: Reaktion von Bischof Genn: Er habe täglich für Rückkehr dieses Kreuzes gebetet


Steinfurt-Borghorst (kath.net) „Es ist ein kleines Wunder.“ Das schreiben die „Westfälischen Nachrichten“ in ihrem Bericht, dass das Borghorster Stiftskreuz wieder aufgetaucht ist. Der wertvolle Kunstgegenstand – eine der bedeutendsten Goldschmiedearbeiten aus dem 11. Jahrhundert – war vor drei Jahren aus der Nikodemeskirche in Steinfurt-Borghorst gestohlen worden. Zwar konnte die Polizei die Täter ausfindig machen und die drei Männer aus einer in Bremen wohnenden libanesischen Großfamilie wurden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Doch das Kreuz blieb verschwunden. Der mutmaßliche Auftraggeber des Diebstahls, ein Verwandter der Täter, konnte aber vor einigen Monaten verhaftet werden.


Das ottonische Kreuzreliquar hat einen Versicherungswert von mehreren Millionen Euro, so die „Westfälischen Nachrichten“. Der kunsthistorisch einzigartige Kirchenschatz war bereits weltweit in Ausstellungen gezeigt worden.

UPDATE 17.2., 12 Uhr
(Aus einer Pressemeldung des Bistums Münster:)
Erleichtert zeigte sich Bischof Dr. Felix Genn: "Der Verlust dieses wunderbaren, einzigartigen und weithin bekannten Kreuzes hat mir persönlich, aber auch vielen anderen Gläubigen und Kunstfreunden, sehr weh getan. Umso mehr freue ich mich jetzt, dass das Kreuz wieder dahin zurückkehren kann, wo es hingehört. Mein Dank gilt besonders der Polizei, den Ermittlungsbehörden und allen, die sich mit großem Engagement und sehr viel detektivischer Feinarbeit, die wir uns als Laien kaum vorstellen können, für die Wiederbeschaffung des Kreuzes eingesetzt haben." Für die Pfarrei, aber auch für das Bistum, betonte der Bischof, sei die Rückkehr des wertvollen Reliquiars eine große Freude. Er selbst habe täglich dafür gebetet: "Himmel und Erde haben hier zusammengewirkt."

Foto oben (Ausschnitt): Borghorster Stifskreuz (c)Wikipedia/MarkusC63/This file is licensed under the Creative Commons Attribution 3.0 Unported license.


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Lesermeinungen

  17. Februar 2017 
 

Wenn das einem nicht die Augen öffnet

Wieso sind diese libanesischen Großfamilien noch unter uns und wurden nicht in deren Heimat abgeschoben? Diese sind nun wirklich keine Bereicherung - allenfalls eine für die Kriminalitätsstatistik.


0
 
 jaeger 17. Februar 2017 
 

Versicherung?

Nach dieser (Nicht-)Erklärung in der Pressemitteilung des Bischofs und angesichts des Versicherungswerts ist davon auszugehen, dass im Libanon - bei der libanesischen Hisbollah? - kürzlich eine erkleckliche Summe eingegangen ist.


1
 
 christine.mm 17. Februar 2017 
 

Rückkehr

Wenn doch die Kraft solch täglicher Gebete auch die Rückkehr Ausgetretener nach sich zöge.....


4
 

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