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Die 'Amoris laetitia'-Kontroverse wird Folgen für die Kirche haben

19. Jänner 2017 in Weltkirche, 52 Lesermeinungen
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Die unterschiedlichen Ansätze zur Interpretation von ‚Amoris laetitia’ können auch auf andere theologische Fragen angewendet werden und zu gegensätzlichen Ergebnissen führen, befürchtet der katholische Kolumnist Ross Douthat.


Vatikan /New York City (kath.net/jg)
Die moraltheologischen Fragen, die der Debatte um die Interpretation von „Amoris laetitia“, insbesondere hinsichtlich des Kommunionempfangs für zivilrechtlich wiederverheiratete Geschiedene, werden bei einer Reihe weiterer kontroversieller Themen eine Rolle spielen, befürchtet der katholische amerikanische Kolumnist Ross Douthat in einem Beitrag für die New York Times.

Douthat bezieht sich auf die Auslegung von „Amoris laetitia“, der zufolge zivilrechtlich wiederverheiratete Geschiedene unter bestimmten Umständen zur Kommunion zugelassen werden können, auch wenn sie nicht enthaltsam leben.

Damit seien nicht nur Fragen der Sexualmoral gemeint, fährt Douthat fort. Hier könnten Homosexuelle, Polygamisten und unverheiratete heterosexuelle Paare behaupten, dass eine liberale Interpretation von „Amoris laetitia“ auch auf ihre Situation passend anzuwenden sei. Diese Personen könnten analog zu den wiederverheirateten Geschiedenen verlangen, unter bestimmten Fällen zur Kommunion zugelassen zu werden, schreibt Douthat.

Das angesprochene Argumentationsmuster wirke bis in die Diskussion um die katholisch-protestantische Interkommunion hinein. Walter Kardinal Kasper sei dabei, Argumente in diese Richtung vorzubringen. kath.net hat hier berichtet: Kardinal Kasper hofft auf Fortschritte in Abendmahlsfrage.

Unter den katholischen Bischöfen Kanadas gebe es unterschiedliche Positionen zur Sakramentenspendung für Personen, die einen assistierten Selbstmord planen. Die Diskussion verlaufe parallel zur Diskussion um „Amoris laetitia“. Die Bischöfe der westlichen Provinzen Kanadas lehnen die Sakramentenspendung an diese Personen ab, weil diese planen, eine schwere Sünde zu begehen. Die Bischöfe der östlichen Territorien hingegen berufen sich auf Papst Franziskus und lassen die Frage der Sakramentenspendung offen. Diese solle in der pastoralen Begleitung der suizidwilligen Person durch den Priester geklärt werden, fährt Douthat fort. kath.net hat hier berichtet: Kanada: Bischöfe für Sakramente für Selbstmörder?

Die Verwerfung, die bei den Synoden, bei der Interpretation von „Amoris laetitia“ und den anderen angesprochenen Fragen zu Tage getreten sei, werde die Kirche noch über das Pontifikat von Franziskus hinaus beschäftigen. Douthat sieht darin einen Konflikt, der die Dimension historischer theologischer Kontroversen annehmen kann, ähnlich der Auseinandersetzung zwischen Jesuiten und Jansenisten, vielleicht sogar ähnlich jener zwischen Athanasius und den Arianern.


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Lesermeinungen

 scheinfrager 25. Jänner 2017 
 

@laudetur

Und da versagt der Blick der Gläubigen und der "Gläubigen".

Denn der, der die höchsten moralischen Ansprüche einfordert, so sehr, dass er ohne Not sein eigenes Leben opfert, "treibt" "es" "selber" gerade NICHT "am heftigsten" bzw. hat dies nicht getan.

(Weshalb auch viele, die die "Modernisierung" so sehr wollen die Idee am Köcheln halten, da wäre was mit Maria Magdalena gewesen)

Und das sein Bodenpersonal öfters mal jämmerlich versagt, hat er bezüglich dem, den er den "Fels" genannt hat, selber vorausgesagt und dieser "Fels" hat im Wissen um diese Voraussage trotzdem die Todsünde der Lüge begangen (die er aber bereut hat, womit ihm wohl verziehen wurde).

Wenn der "Fels" so jämmerlich versagen konnte, sollte es den Gläubigen heute nicht wirklich weiter überraschen, wenn das Bodenpersonal immer noch jämmerlich versagen kann.

(Einzig Futter für Atheisten wäre hier der Punkt, dass selbst Gottes Allmacht nicht um die Regel nicht rumkommt, dass gutes Personal wirklich rar ist)


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 laudetur 25. Jänner 2017 
 

Das Problem ist nicht das Konzil

Das Problem ist, daß mittlerweile auch dem letzten Gutgläubigen bekannt ist, daß die, die die höchsten moralischen Ansprüche in Bezug auf Moral, Sitte, Demut, Armut und Sex einfordern, es selber am heftigsten treiben. Zum Glauben gehören glaubwürdige Vertreter des Glaubens.
In Zeiten vor der elektronischen Kommunikation gab es diese Mißstände sicher auch, nur wussten weniger Menschen weniger darüber. Wer meinte, etwas zu wissen, wurde erfolgreich verbal platt gemacht


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 scheinfrager 24. Jänner 2017 
 

@Trierer

Die Nichtbeantwortung der Dubia hat leider dazu geführt, dass vollkommen offen ist, inwieweit die Argumente hinsichtlich der Sünde des möglichen Ehebruchs bei WvG auf andere Sünden übertragbar sind.

Denn Dubbium 2 fragt explizit ob es irgendwelche intrinsich bösen Handlungen gäbe. Die mögliche Antwort würde auch Abtreibung betreffen.

Und durch die Nichtbeantwortung wird eben offen gelassen,

ob genauso wie es bei WvG wohl Situationen geben soll, in denen es eine unbarmherzige Einforderung eines unerfüllbaren Ideals sein könnte, seitens des Beichtvaters auf Sexverzicht zu drängen,

könnte es auch Schwangerschaftskonflikte geben, bei denen es ein Mangel an Barmhezigkeit wäre, vor der Absolution von der gerade im Schwangerschaftskonflikt befindlichen Beichtenden zu verlangen, dass sie sich doch vornehmen soll, nicht abzutreiben.


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 Trierer 24. Jänner 2017 

Sünde = Sünde?

Die Vermischung der Themen "Abtreibung" und "Kommunionempfang" für WVG halte ich für nicht wirklich zielführend. Selbstverständlich lehne ich als Katholik Abtreibung kompromisslos ab! Hier geht um die schändliche Vernichtung menschlichen Lebens, der um jeden Preis widersprochen werden muss! Auch viele Nichtkatholiken (leider nicht genug) stehen da ja an unserer Seite. Beim Kommunionempfang hingegen geht es um ein hochwichtiges, aber rein innerkatholisches Anliegen aus dem Sakramentenverständnis unseres Glaubens
heraus, und wir sollten der Versuchung nicht erliegen, von einer diesbzgl. liberalen Haltung auf eine eben solche in Fragen von "Leben und Tod" rück zu schließen. Selbstredend betrachte ich Ehebruch als eine schwere Sünde, ob sie aber wirklich von gleicher Wertigkeit ist, wie das Töten der noch nicht geborenen Kinder, überlasse ich dem Herrgott. Vorzustellen vermag ich es mir nicht! Wenn eine solche Sünde zur ewigen Verdammnis führt, wo bitte sind denn dann Hitler und Stalin?


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 Elija-Paul 20. Jänner 2017 
 

Ganz einfach!

@ Einfacher Geist
Es geht nicht darum, daß Jesus barmherzig zu den Sündern ist und wir das ebenfalls sein sollen. Das ist selbstverständlich und man kann die Barmherzigkeit Gottes nie zu hoch einschätzen. Es geht jedoch darum, ob mit AL und den Folgen ein Irrtum in die Spitze der Kirche eingezogen ist, der sich nun metastasisch ausbreitet. Das muß geklärt werden, denn ein Irrtum täuscht und verwirrt auch und gerade dann, wenn er im Gewand einer vermeintlichen Barmherzigkeit auftritt! Katholiken, die an die Gültigkeit der Gebote und auf die bisherige übereinstimmende kirchlichen Praxis aufmerksam machen, sind die nicht die "hartherzigen Pharisäer" des NT, sondern einfach Gläubige, die sich unter das Wort Gottes und die Lehre der Kirche stellen. Das bezeichnet man besser als demütig, als anders. Natürlich wird die Kirche nicht untergehen, weil Jesus für sie gebetet hat! Doch sie ist in einer schweren Krise! Der Herr weiß, wohin es gehen wird! Deshalb Vertrauen und Wachsamkeit!


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 Steve Acker 19. Jänner 2017 
 

Thema WvG nicht so wichtig?

Ich bin nicht der Meinung dass das Thema
weniger wichtig ist, wie weiter unten gepostet.

Wenn eine Ehe auseinndergeht entsteht sehr viel leid.
Die Kirche hat bisher durch ihre Haltung verdeutlicht, dass sie es nicht akzeptiert seinen Ehepartner zu verlassen und einen neuen zu suchen.
Und ich bin sicher dass es schon viele Christen davon abgehalten hat, dies zu tun, besonders dann wenn man Schwierigkeiten in der Ehe hat und der verlockende, nette attraktive neue dasteht.
Leider wird diese Haltung der Kirche immer mehr aufgeweicht, was dann zur Folge haben wird, dass Trennung und Wiederheirat auch für Christen ein gangbarer Weg wird, denn es besteht ja
der Eindruck: "Die Kirche akzeptiert es"-.


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 SCHLEGL 19. Jänner 2017 
 

@QuintusNSachs

Der Satz vom "Löwen auf der Kanzel und vom Lamm im Beichtstuhl" Gott mit ziemlicher Sicherheit NICHT vom heiligen Pfarrer von Ars, sondern von den Jesuiten!Msgr. Franz Schlegl


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 EinfacherGeist 19. Jänner 2017 
 

@ Elliver

Zu den Hirten, den Gerbern, und den Zöllnern hat er das nicht gesagt! Zu den Dirnen vielleicht, zu der Ehebrecherin bestimmt. Aber zuerst hat er alle in das Gottesverhältnis aufgenommen, nur weil sie geglaubt haben!


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 EinfacherGeist 19. Jänner 2017 
 

Warum sind so viele hier so kleingläubig?

Es ist schade, dass bei Meinungsverschiedenheit gleich verteufelt wird.
Menschen sind nach Gen 1,26 Gottes Ebenbilder, auch wenn wir ihr Verhalten nicht billigen. Wir sind getauft auf Jesus Christus und damit christusförmig geworden, ein unauslöschliches Merkmal,
dessen wir auch dann nicht verlustig gehen, wenn wir irren oder einem irrigen Gewissen folgen.
Gefragt sind Toleranz und gegenseitige Achtung, was dann schwierig wird, wenn wir das Anderssein des Andern aushalten müssen. Doch da führt kein Weg dran vorbei. Wir müssen uns auch vorstellen, einen, den wir ablehnen, auch ob seiner vermeintlichen Sündhaftigkeit, setzt Gott beim himmlischen Hochzeitsmahl an unsere Seite. Ein heilsamer Gedanke, wie ich in meiner Einfachheit denke.


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 Elliver 19. Jänner 2017 
 

@BenjaminJ

Sehr geehrter BenjaminJ,
danke für Ihr Zeugnis und Ihr Beispiel.

LG & Gottes Segen
Elliver


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 Elliver 19. Jänner 2017 
 

@EinfacherGeist

„Jesus hat auch die Sünder in seine Gottesbeziehung hineingenommen und sie nicht im Regen stehen lassen. Es waren nicht die WvG, sondern die Hirten, Gerber, Huren, Zöllner, denen nach Vorstellung von Jesu Zeitgenossen eine Umkehr verwehrt war.“
Ja, das war/ist auch gut so. Allerdings hat Jesus auch gesagt: „Geh und sündige nicht mehr!“

LG & Gottes Segen


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 Elliver 19. Jänner 2017 
 

Sakramente als Therapie

Für jede Therapie gilt das Vorhandensein eines Therapiewillens. Liegt dieser nicht vor, werden Therapien ausgesetzt. Wenn Menschen also nicht umkehren möchten (=mangelnder Therapiewille), sollten unsere Hirten dann wohl kein Sakrament spenden (Medikament).
Die Diskussion über die Menschen, die Jesu Tod begünstigt/durchgeführt haben, finde ich seltsam, da das Lamm für uns ohnehin geopfert werden musste. Das ist keine Rehabilitation!
LG & Gottes Segen
Elliver


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 QuintusNSachs 19. Jänner 2017 
 

Hmmm... 2

Wenn jeder jetzt seine "universelle Priesterschaft" dienen würde mit dem Satz des hl. Pfarrers von Ars "Sei ein Löwe auf der Kanzel, doch ein Lamm im Beichtstuhl", wären wir vielleicht nicht mit AL aufgesattelt geworden. Jeder bekommt was er verdient - wir bekommen einen Papst Franziskus und "A Mortis Laetitia".


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 QuintusNSachs 19. Jänner 2017 
 

Hmmm...

Interessant, wie bestimmte Leute eine Diskussion versuchen umzulenken mit "es gibt wichtigere Diskussionen". Na, dann geh doch dorthin!

Auch ich hatte eine lange Zeit, nach Trennung kam Zusammenleben, kam Annulierung, insgesamt viele Jahre ohne meinen Herren. Es ist möglich, sich daran zu halten. Die Regeln sind da - sie abzuschwächen ist wie den Kindern zu erlauben, die Süßigkeiten zu essen ohne Einschränkung, denn "nein!"-sagen wäre unbarmherzig, nicht therapeutisch, und was für einen Stuß auch!

Sobald alle katholiken ab frühester Kindheit wieder katholischer Religionsunterricht bekommen (und nicht dieses Weicheiergelaber) kann die katholische Sexuallehre gut implementiert werden.

Heutemittag hatte ich ein Gespräch mit zwei muslimische ehemalige Schülerinnen. Die kommen mich öfters besuchen. Der Grund? Ich nenne die katholische Moral ganz offen.


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 Paddel 19. Jänner 2017 

Für wen gilt das Gesetz?

Kann mir das jemand sagen? Wer darf nicht untreu werden? Wer darf nicht zur Hl. Kommunion? Wer?


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 Michmas 19. Jänner 2017 
 

speri

Einfach tragisch.
Vielleicht bringt Kath.net diesen Artikel
Oekumene um jeden noch so billigen Preis.


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 hortensius 19. Jänner 2017 
 

Hat Franziskus kenntnisse in Theologie?

Die Spaltung, die sich jetzt abzeichnet ist nicht mehr gutzumachen. Nicht nur die Kirche von Malta und Kasachstan haben gegenteilige Standpunkte. Die Folgen werden schlimm sein.


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 Michmas 19. Jänner 2017 
 

AL

setzt auch Sprichwörter aus Kraft.
"Drum prüfe wer sich bindet, ob er nicht doch was besseres findet."!


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 EinfacherGeist 19. Jänner 2017 
 

Wenn ich sage, Jesus wurde durch Gesetzestreue und Moralapostel verurteilt

dann ist das so.
Vergessen wir nicht den Hohen Rat und dessen Angehörige.
im Übrigen wollen wir alle mental abrüsten: Jesus ist für unsere Sünden gestorben und nicht für unsere Wohlanständigkeit. Dieses ist ein großer Trost und auch Hiinweis für unser Leben, auch mit vermeintlich sündigen Zeitgenossen. Jesus hat auch die Sünder in seine Gottesbeziehung hineingenommen und sie nicht im Regen stehen lassen. Es waren nicht die WvG, sondern die Hirten, Gerber, Huren, Zöllner, denen nach Vorstellung von Jesu Zeitgenossen eine Umkehr verwehrt war. Folgen wir Jesus nach und seinem
in diesen Tagen Gott sei Dank vom Hl. Geist eingesetzten Stellvertreter Franziskus nach, dann sind wir auf einem guten Weg.


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 lesa 19. Jänner 2017 

Christentum hat therapeutisch zu sein.

EINFACHER GEIST: Stimmt, die Moral steht nicht am Anfang, aber das Handeln gemäß demjenigen, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, ist die Heil, die Therapie schlechthin - die Person Christi, die uns erlöst hat, die das heilende Wort selber IST. Diese Therapie stammt von unserem Schöpfer und Erlöser, der uns tiefer kennt und liebt als der beste Psychotherapeut. Nur ER kann das Herz neu schaffen. "Gott sehnt sich nach dem Heil eines Jeden. Immer ist er uns nahe und schlägt sein Herz für uns", sagte Benedikt XVI.Die Umkehr zu seinem Wort, zu ihm selber kann er uns nicht ersparen, weil er uns die Freiheit lässt. Ein anderer Großer der Kirche, der Jahrzehnte hindurch tagtäglich für Tausende von Jugendlichen da war sagte: "Das Kleid innersten Erbarmens setzt die Umkehr voraus."


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 christine.mm 19. Jänner 2017 
 

ffff

Und Maria von Magdala. Wer ist diese?
Jedenfalls eine bis zum bitteren Kreuzestod Jesu ausharrende Frau. Und:
Joh. 20, 1-18 , die Erste die das leere Grab entdeckt und vom Auferstandenen den Auftrag erhält zu den Brüdern zu gehen und zu verkünden.

Ich bin vielleicht vom Thema Sakrament, Moral, Therapie für manche abgeschweift. Für mich gehört das alles zeichenhaft zusammen, denn diese Menschen bilden mit Jesus, dem Christus als Haupt, Seinen wahrhaft mit IHM verbundenen Leib, die Kirche. Seine Kirche. Und die ist heilig.


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 christine.mm 19. Jänner 2017 
 

fff

Joh. 19, 25-27
Bei dem Kreuz standen Seine Mutter und die Schwester Seiner Mutter, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. Als Jesus Seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den Er liebte, sagte Er zu Seiner Mutter: Frau, siehe, Dein Sohn! Dann sagte Er zu dem Jünger: Siehe, Deine Mutter ! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.
Die allzeit Treuen:
Die Mutter des Herrn mit dem durch das Schwert der Schmerzen durchbohrten Herzen. Sie ist mit ihrem Sohn, unserem Herrn DIE Fürbitterin bei IHM der durch Sein Kreuzesopfer unseren Schuldschein vor dem Vater zerreißt um uns zu retten.
Der Jünger, den Jesus liebte : Johannes, der bei der Einsetzung der Eucharistischen Gestalten ganz am Herzen Jesu lag,
Die Schwester der Mutter, Maria die Frau des Klopas. Ist diese vielleicht der veheimnisvoll nicht näher benannte zweite Jünger, der mit Kleopas (=Klopas?) nach dem Tode Jesu nach Emmaus gehen wollte ??(Lukas 24,13ff).
Verkünder der ersten Eucharistiefeier nach der Auferstehung


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 Waldi 19. Jänner 2017 
 

Verehrte(r) @hape,

Zitat: "Dem gegenüber behaupte ich: das Christentum ist therapeutisch, weil es moralisch ist". Diese Ihre Behauptung ist absolut einleuchtend und korrekt. Ohne Moral könnte das Christentum niemals in positivem Sinne therapeutisch sein!


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 Michmas 19. Jänner 2017 
 

AL, Papst und Gal3,15

WENN alles was die Kirche bis jetzt gelehrt hatte durch einen Zusatz hinfällig geworden ist,oder nach Gutdünken auslegbar ist dann braucht man auch keine Kirche mehr. Falls keine Karheit in AL geschaffen wird werde ich aus der KATH.Kirche austreten.
Gal3,15: Brüder, ich spreche nach menschlicher Überlegung. Schon eines Menschen rechtskräftig gewordenes Testament setzt niemand außer Kraft oder versieht es mit ZUSÄTZEN.


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 Fides Mariae 19. Jänner 2017 
 

Synode hat von Anfang an die Richtung verfehlt...

... wäre es nicht schön gewesen, wenn die Synode über folgende wirksame Neuerungen nachgedacht hätte:
1. In der ganzen Weltkirche immer in allen heiligen Messen ausdrückliche Einladung an ALLE, nach vorne zu kommen und sich mit überkreuzten Armen den Segen zu holen, sodass endlich dass soziale Stigma des Nicht-Kommunion-empfangs beseitigt und alle Gewissen geschärft würden
2. Einführung der Möglichkeit, bewährten christlichen Familien das heiligste Sakrament zur Aufbewahrung anzuvertrauen, wenn sie eine gewisse festzulegende tägliche Anbetungszeit versprechen
3. Herausarbeitung einer klaren und treffenden Katechese, WARUM geschiedene Wiederverheiratete enthaltsam leben sollen, was Todsünde ist etc.

- dann wäre die Synode Teil der Lösung für die Probleme der Familie von heute und nicht Teil des Problems gewesen.

Beten wir für Papst Franziskus...die kasachischen Bischöfe haben mit ihrer Klarstellung und ihrem Gebetsaufruf bis jetzt das vernünfigste Wort zu dem ganzen Desaster gesagt.


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 christine.mm 19. Jänner 2017 
 

ff

Weihe : Priesterweihe, Bischofsweihe
Abbild Christi mit Vollmacht das Allerheiligste Messopfer zu vollziehen, das Sakrament der Sündenvergebung dem reuigen und bekennenden, in Sünde gefallenen Menschen zu spenden und ihn dadurch zu befähigen sich wiederum in voller Übereinstimmung mit Christus im Heiligen Geist und auch körperlich zu vereinigen. So muß auch der Leib geheiligt sein. Paulus: euer Leib ist Tempel des Heiligen Geistes.
Vereinigen wir uns mit Christus ohne Übereinstimmung im Heiligen Geist und in körperlicher Untreue zur ersten, noch bestehenden Ehe, werden wir zu kranken Gliedern am Leib Christi und entstellen IHN bis hin zur Unkenntlichkeit.
Wir werden wandelnde Lüge, wenn wir als Teil Seines Leibes IHN entstellen. Wir sind das Kreuzesholz an dem Jesus der Gottmensch stirbt mit der Bitte an den Vater um Vergebung, wir sind die Nägel die IHN durchbohren, wir sind die Lanze, die Sein Herz durchbohrt um ganz sicher zu sein, daß es IHN nicht mehr gibt ......


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 christine.mm 19. Jänner 2017 
 

Sakrament = Moral + Therapie

Ich möchte mit Hilfe der Medizin, zur Gesundung des Leibes, die oben gemachte Gleichung betrachten.
Moral = Die Unterscheidung von krank und gesund in der Medizin mit Beschreibung des krank machenden Übels.
Therapie = Anweisungen des Arztes was zu unterlassen und was zukünftig zu tun ist. In schweren Fällen von entstandenen Geschwüren bis hin zu Krebs radikale Operationen u.ä.
Taufe: Trennung vom ererbten Zustand der Gottesferne wieder hinein in die ursprüngliche Gnadenfülle der Gotteskindschaft. Die Schwächen hin zum Sündigen bleiben und damit die Gefahr der neuerlichen Trennung.
Firmung: Stärkung durch Gott Heiliger Geist .
Eucharistie: Totale Vereinigung geistiger und körperlicher Art mit Jesus dem Christus. Auch die geistige Kommunion kann nur in völliger Übereinstimmung mit Christus erfolgen !!!!
Ehe: Treue Christi zu Seiner Kirche bis hin zum Kreuzestod um diese heilig zu erhalten. Fruchtbarkeit : das Gotteskind in Christusähnlichkeit.
Beichte :Verlassen der Sünde, Vergebung


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 Smaragdos 19. Jänner 2017 
 

Athanasius s

Der Vergleich mit der Situation im 4. Jh. zwischen Athanasius und den Arianern gefällt mir, er ist wohl ziemlich treffend. Und wir haben ja schon einen neuen Athanasius: Bischof Athanasius Schneider aus Kasachstan!


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 hape 19. Jänner 2017 

Sind die Gebot Jesu heute unmodern geworden?

@ Einfacher Geist
Ein paar kurze Gedanken zu Ihrer Aussage: "Das Christentum hat therapeutisch zu sein und nicht vordergründig moralisch."

Dem gegenüber behaupte ich: das Christentum ist therapeutisch, weil es moralisch ist. Schließlich wurde uns die christliche Moral von Jesus Christus selbst zu unserer Heiligung anvertraut. Was immer Jesus gesagt und getan hat ist absolut wahr. – Wäre dem nicht so, welchen Wert hätte dann unser Glauben?
Wer wollte ernsthaft behaupten, die Gebote Jesu seien unbarmherzig und deshalb für die moderne Seelsorge veraltet?
Die Diskussion um Amoris Laetitia dreht sich aber gerade um diese fundamentale Frage, nämlich ob der Pastoraltheologie erstmals ein Vorrang gegenüber der Moraltheologie gebührt.
Die Befürworter von AL haben sicher ernst zu nehmende Argumente. Aber sie überzeugen mich nicht. Deshalb vertraue ich auf Bischof Athanasius Schneider und die vier Dubia-Kardinäle, die die Problematik sehr gut dargestellt haben.


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 Paddel 19. Jänner 2017 

Sakramente sind therapeutisch!

Das Ehesakrament auch! Ist es das nicht, dann sollte man schauen, an was das liegt, vielleicht gibt es Einflüsse, die der Therapie entgegenwirken und vor der der Therapeut eindeutig warnt. Wenn aber die Warnung des Therapeuten z.B. "nicht die Ehe brechen" ignoriert wird, wie soll dann sein Mittel (Sakrament, egal welches) therapieren können?


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 Waldi 19. Jänner 2017 
 

Eine kleine Fußnote...

bei 'Amoris laetitia' - und schon entsteht ein regelrechter Dammbruch, der das ganze Kirchengebäude zu überfluten droht! Der Klerus ist nur noch damit beschäftigt seine Probleme zu verwalten, die er sich selbst auferlegt und in Szene gesetzt hat! Die große Masse der Gläubigen steht nur noch orientierungslos in einem Irrgarten von wechselnden Glaubens-Beliebigkeiten. Morgen kann alles wieder ganz anders sein. Die Beliebigkeiten der Glaubensvermittlung, falls überhaupt noch vorhanden, haben mit dem Zweiten Vatikanum ihren Anfang genommen und sind kaum noch zu bändigen!


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 scheinfrager 19. Jänner 2017 
 

@Ischi

Ich dachte es sei klar, dass ich Pilatus ebenfalls zu den Gesetzesbrechern zähle; wäre er Gesetzestreu gewesen, hätte er nicht das Todesurteil gefällt und hätte dem Mob klargemacht, dass auf Aufstände und Randale die Todesstrafe steht (jedenfalls vermute ich das, dass das nach römischen Recht so war).

Das sein Urteil unrecht war, ändert aber nichts daran, dass er mutmasslich bei der (mehr oder minder) korrekt durchgeführten Untersuchung zu dem Ergebnis der Unschuld kam und das ein Gesetzestreuer das eben hätte respektieren müssen.

Habe heute zufälligerweise ein paar Stellen aus dem AT gelesen, bei denen es um den Umgang mit Gotteslästerung ging; da wurde sehr deutlich gesagt, dass man sorgfältig ermitteln soll und nur dann das Urteil vollstreckt werden soll, wenn die Tat wirklich nachgewiesen wurde.

Ein gesetzestreuer Pharisäer hätte also gegen Jesu Verurteilung eintreten müssen, denn die Untersuchung ergab gerade keine eindeutig Schuld (auch nicht bezüglich jüdischer Gesetze).


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 Ottaviani 19. Jänner 2017 

Ich darf daran erinnern

Daß niemand vor dem II Vatikanum eine ähnlich Revolutionäre Änderung beim Thema Ökumene für möglich gehalten hätte
also warum die Panik?


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 Magdalena77 19. Jänner 2017 

@Einfacher Geist

Sie haben recht: Die Unkeuschheit steht nicht an erster Stelle der Hauptsünden, vielmehr ist es der Stolz. Und genau dieser springt mir ins Auge, wenn ich bedenke, dass manche "Hirten" sich für barmherziger halten als Jesus Christus selbst, der gesagt hat: "Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch. Ebenso begeht..." etc.

Ebenso erkenne ich diesen Stolz, die Wurzel jeder Sünde, bei denen, die trotz ausdrücklicher Aussagen der Bibel meinen, sie selbst stellten eine Ausnahme dieser für alle geltenden Regeln dar.


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 speri17 19. Jänner 2017 
 

Interkomunion bereits möglich.

Lt. einer Pressekonferenz von Kardinal Schönborn ist diese "Tür2 bereits eine Spalt offen.
Hier der Link unter besonderer Beachtung von Absatz 4 :https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/53496.html
Anscheinend auch ohne Beichte und "Erstkommunionsvorbereitung" möglich.
Macht mich sehr traurig und auch ein klein wenig wütend wie momentan die Sakramente Inflationär, oft rein therapeutisch und ohne Achtung "verwendet" werden.


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 Chris2 19. Jänner 2017 
 

Der Glaube wurde uns durch den Sohn Gottes

geoffenbart. Nur auf dieser Basis kann, darf und muss die Kirche "therapeutisch" sein. Wir können uns nicht nur das heraussuchen, was uns passt oder die Kirche gar zu einem Wellnesclub umgestalten, der womöglich sogar schwerste Sünden absegnet (z.B. schwer schuldhafter Ehebruch)...


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 Chris2 19. Jänner 2017 
 

Das Christentum ist eine Offembarungsre


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 speri17 19. Jänner 2017 
 

Ein zu "einfacher" Geist

@einfacher Geist:
Die 10 Gebote und die damit verbundenen Moralischen Gesichtspunkte kommen von Gott höchst persönlich.
Jeder der ein Gebot bricht beleidigt nicht nur Gott, sondern auch am Mitmenschen weil auch das zusammenleben Schaden erleidet. Um nur ein Beispiel zu nennen: Die sogenannten "Scheidungskinder".
Wir haben ein klares Ziel: Die Ewigkeit bei Gott.
Wir haben einen klaren Weg: Jesus (mit all seinen klaren Aussagen auch zum Thema Ehe) und seine Braut die hl. Kirche die momentan zugegebenermaßen etwas wankt.
Nicht zu vergessen ist auch die Hilfe der Muttergottes die klar sagt: "was er euch sagt das tut".


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 Paddel 19. Jänner 2017 

Für wen ist das Gesetz?

Gut, wir diskutieren über Ausnahmen. Mich würde interessieren, wer die Menschen sind, für die das Gesetz greift?
Kann mir da jemand weiterhelfen?


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 Michmas 19. Jänner 2017 
 

Niemand ist Heilig ausser GOTT

und doch sprach der Herr seid heilig wie Euer Vater im Himmel sonst ..... das würde bei den WvG nicht zutreffen oder?
Pastoral hin oder her.


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 Bernhard Joseph 19. Jänner 2017 
 

@Ischi

Eine Therapie, die nicht auf Wahrheit sondern Unwahrheit beruht, ist keine wirksame sondern kann schnell zur tödlichen "Therapie" werden.

Ein Arzt, der einem schwer kranken Patienten lediglich sagt, es sei alles gut, er könne ruhig so weiter leben wie bisher und solle sich um Gottes Willen keine Sorgen machen, der trägt nicht zur Gesundung des Patienten bei sondern verschlimmert nur den Zustand des Patienten.

Oft ist eine Therapie, wenn sie heilen soll, auch sehr schmerzhaft.

Nicht jeder Patient sieht das ein, es gibt nicht wenige, die lieber zu einem schlechten Arzt laufen, weil der ihnen weniger aufbürdet und am Ende die schlimmsten Folgen tragen müssen.

Wäre der Mensch immer vernünftig, die Welt sähe anders aus. Darum ist es so wichtig, dass der "Arzt" die Vernunft behält und nicht auch noch glaubt, man könne Heilen ohne Schmerz und Mühsal. Vor allem muss ein guter Arzt in der Lage sein, Gut von Böse zu unterscheiden, also gesund und krank.


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 Ischi 19. Jänner 2017 
 

scheinfrager

@Beleg: Dann sagen Sie doch bitte auch der vollständigkeit halber, wer denn dann letztendlich doch das Todesurteil durchgesetzt hat!


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 la gioia 19. Jänner 2017 
 

Für mich wird es immer deutlicher, welch ungeheuere Sprengkraft diese Bombe AL in sich birgt!


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 scheinfrager 19. Jänner 2017 
 

@EinfacherGeist:

"Es gibt wahrlich wichtigere Themen als die WVG! Wie steht es um andere Moralfelder?"

Klar gibt es die, nur wird die Problematik eben gerade dadurch noch größer. Das sieht man auch an den Dubia. Dubium Nummer 2 ist überhaupt nicht auf WvG beschränkt, sondern fragt allgemein danach, ob es noch intrinsich böse Handlungen gibt, die ohne Ausnahme untersagt sind. Das diese Frage ohne Antwort im Raum steht, stört mich viel, viel, viel mehr als alles was zu den WvG gesagt wird. Denn das betrifft gerade "wichtigere" "Moralfelder".

Ferner, meine Erfahrung mit dem Thema Abtreibung ist, das ein bestimmter "Denk-" bzw. "Argumentationsstil" mit einer "laxen" Haltung gegenüber Abtreibung korreliert ist; also dass wenn jemand auf eine bestimmte Art und Weise zu anderen ethischen Themen argumentiert, er wahrscheinlich entweder eine "laxe" Einstellung zu Abtreibung hat oder zumindest in Zukunft entwickeln wird.

Und da gruselt es mich, wenn ich mir die Argumentationsmuster von manchen anschaue.


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 BenjaminJ 19. Jänner 2017 

"Der Rauch Satans ist in unsere Kirche eingedrungen" (Paul VI.)

Unter dem Deckmantel der Barmherzigkeit Gottes, werden Seine Gebote ausgehöhlt und verdreht.
Ich lebe als 31 jähriger, nicht verheirater Mann in der Welt- und lebe meiner Bekehrung vor einigen Jahren in absoluter Enthalsamkeit (so wie es der KKK für unverheiratete lehrt). Das erfordert Kampf, aber ich liebe den Herrn, habe ihn in meiner Jugend sehr betrübt, aber er hat meine kranke Seele wieder gesund gemacht und da ist es das mindeste was ich tun kann, Seine Gebote zu halten, auch wenn es nicht immer leicht ist. Wer Gott liebt, hält auch Seine Gebote. Unsere Kirchenfürsten und auch die Gläubigen sollten sich fragen, wem sie dienen wollen, Gott, den Menschen, sich selbst oder dem Satan, der die Welt beherrscht.


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 Ischi 19. Jänner 2017 
 

EinfacherGeist - Auf den Punkt gebracht!

Mit dem Satz "Das Christentum hat therapeutisch zu sein und nicht vordergründig moralisch." haben Sie die Sache auf den Punkt gebracht.
Schließe mich Ihnen voll an. Vielen Dank!


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 Bernhard Joseph 19. Jänner 2017 
 

@EinfacherGeist

"Diese und andere sind Gedanken eines einfachen tief gläubigen Geistes."

Kennen Sie das Johannes Evangelium?

Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. (Joh 14,21)

Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. (Joh 14,24)

Die Worte Jesus:
Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. (Mt 19,6)

Mittlerweile gibt sich jeder als katholisch aus, der meint, die Gebote Jesu Christi nach Belieben ignorieren zu können.

Sicher werden die Pforte der Hölle die Kirche nicht überwältigen, darum gab es aber sehr wohl eine Reformation und damit den Zerfall des Glaubens in weiten Gebieten der Welt.


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 scheinfrager 19. Jänner 2017 
 

Tschuldigung, Widerspruch:

"Jesus wurde im Übrigen nicht von Schurken und Gesetezsbrechern ans Kreuz gebracht, sondern von Gesetzestreuen und Moralaposteln."

"Moralapostel" ok, vielleicht; aber "Gesetzestreue" haben Jesus nicht ans Kreuz gebracht.

Beleg:
https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/einheitsuebersetzung/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/230001/239999/
" Ihr habt mir diesen Menschen hergebracht und behauptet, er wiegle das Volk auf. Ich selbst habe ihn in eurer Gegenwart verhört und habe keine der Anklagen, die ihr gegen diesen Menschen vorgebracht habt, bestätigt gefunden, auch Herodes nicht, denn er hat ihn zu uns zurückgeschickt. Ihr seht also: Er hat nichts getan, worauf die Todesstrafe steht."

Vor dem nach den lokalen Gesetzen formal zuständigem "Gericht" konnte dem Angeklagten keine Schuld im Sinne der Anklage nachgewiesen werden. Die, die für seine Hinrichtung waren, waren somit keine Gesetzestreue, denn Gesetzestreue sind gegen die Hinrichtung von Angeklagten ohne Schuldnachweis.


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 EinfacherGeist 19. Jänner 2017 
 

Was ich noch sagen wollte...

bei mir handelt es sich nicht um einen der angeführten Betroffenen -Gott sei Dank-. Doch ich weiß um die Nöte der Menschen. Es gibt wahrlich wichtigere Themen als die WVG! Wie steht es um andere Moralfelder? Unter den Hauptsünden steht die Unkeuschheit nicht an erster Stelle- mit Recht"


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 Michmas 19. Jänner 2017 
 

Einfacher Geist.

ABER ein (1) SCHURKE hat in verkauft


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 EinfacherGeist 19. Jänner 2017 
 

Fürchtet Euch nicht!

Seid nicht so kleingläubig! Die Pforten der Hölle werden unsere Kirche nicht überwältigen.
Es werden nur wenige WvG zur Kommunion gehen, weil sie andere Wege gehen. Die, die Wert darauf legen, werden in ihrem Gewissen Weisung erhalten.
Jesus wurde im Übrigen nicht von Schurken und Gesetezsbrechern ans Kreuz gebracht, sondern von Gesetzestreuen und Moralaposteln. Dies müsste immer wieder Anlass zum Nachdenken geben. Das Christentum hat therapeutisch zu sein und nicht vordergründig moralisch.
Diese und andere sind Gedanken eines einfachen tief gläubigen Geistes.


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 hape 19. Jänner 2017 

Amoris Laetitia ist ein Türöffner

Das war leider zu erwarten. Der Mann hat recht.


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