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Papst bekräftigt Lehre von "Amoris laetitia" zu Geschiedenen

7. Dezember 2019 in Chronik, 69 Lesermeinungen
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Zeitschrift "Civilta cattolica" veröffentlicht Gespräch von Franziskus mit Jesuiten in Bangkok.


Rom (kath.net/ KAP)
Papst Franziskus hat noch einmal betont, die Kirche müsse auch an der Seite von Geschiedenen und Wiederverheirateten stehen. Seelsorger sollten die Menschen begleiten und ihnen helfen, gute Entscheidungen zu treffen, erklärte der Papst vor zwei Wochen bei einem Treffen mit Jesuiten während seines Thailand-Besuchs in Bangkok. Den Inhalt des Gesprächs, in dem Franziskus auf Fragen antwortete, veröffentlichte jetzt die Jesuiten-Zeitschrift "Civilta cattolica".


Dabei verwies der Papst ausdrücklich auf sein Schreiben "Amoris laetitia" über Ehe und Familie von 2016, namentlich das achte Kapitel. Dort wird in einer Fußnote geschiedenen Personen, die wieder geheiratet haben, in Ausnahmefällen die Teilnahme an der Kommunion erlaubt. In dem Schreiben fasst Franziskus die Ergebnisse zweier Bischofssynoden zusammen, deren Ziel es war, die katholische Ehe- und Familienpastoral zu erneuern.

Auf die Frage, wie katholische Seelsorger mit wiederverheirateten Geschiedenen umgehen sollten, antwortete Franziskus: "Ich könnte auf zwei Weisen antworten: auf kasuistische Weise, die nicht christlich ist, auch wenn sie kirchlich sein kann. Oder gemäß dem Lehramt der Kirche, wie es im achten Kapitel von 'Amoris laetitia' geschrieben ist", so der Papst. Dort gehe es darum, einen Weg der Begleitung zu gehen, um "in geistlichen Entscheidungen Lösungen zu finden".

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Elija-Paul 11. Dezember 2019 
 

innere Spaltung der Kirche

Die Abweichungen vom Lehramt, die nicht zu übersehen sind und die manifestiert werden, sind der Grund für diese Spaltung. Objektiv kann A.L. die Lehre nicht ändern, aber praktisch wird es getan und besonders in pastoralen Wirrungen. Es ist eine Irreführung von höchster Stelle - nicht nur AL. Aber AL ist die Gretchenfrage, wer diesem Irrtum folgt ist in der Gefahr auch den weiteren Irrtümern zu folgen oder ihnen nichts entgegenzusetzen.Manche sind im "Papst-Tabu" gefangen, andere haben die vergifteten Speisen schon länger zu sich genommen und sich an sie gewöhnt, andere sind im innerkirchlichen Relativismus gefangen und füchten sich rigide zu sein, andere folgen der Verblendung als wäre es der Heilige Geist.
Wohin es führt?
Der Herr wird es nutzen Finsternis vom Licht zu trennen und die zerstörerischen
Werke des Teufels als Reinigungsprozesse einzubeziehen. Hoffen wir , daß dann die katholische Kirche ein klares Licht ist
und nicht weiter zu einem antichristlichen Gebilde herabsinkt.


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 Kirchental 11. Dezember 2019 

Lieber Zeitzeuge!

Danke für diese Klarstellung. Ja, das kann ich natürlich nachvollziehen und teile Ihre Meinung vollumfänglich.

Trotzdem versucht es der Papst.

Die Folgen haben Sie ja sehr elegant und vorsichtig angedeutet. Daran muss ich eben jetzt kauen.

Die volle Tragweite mag ich im Moment noch nicht abschätzen.


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 Zeitzeuge 11. Dezember 2019 
 

Liebe Kirchental!

Die Lehre kann nicht rechtsgültig geändert werden, da sie auf der
Heiligen Schrift und der verbindlichen
Lehrtradition beruht, auch nicht vom
Papst, der oberster Diener aber nicht
Herr der kath. Glaubens- und Sittenlehre ist!


Wenn er das trotzdem versucht hat,
ist das ein Irrtum, vornehm formuliert.

Diejenigen die meinen, ihm darin folgen
zu müssen, natürlich meine ich jetzt
nicht Sie persönlich, irren ebenfalls
im Glauben, vornehm ausgedrückt.

Im Vorfeld der Synode erschien das im
Link angegebene Buch, darin auch genauere Ausführungen über die
theologische Begründung.

Ich gehe davon aus, daß Sie meine
Präzisierung nachvollziehen können und
verbleibe

treukatholisch
Ihr

Zeitzeuge

kath.net/news/47769


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 Diasporakatholik 11. Dezember 2019 
 

Die Hunde bellen - die "Karawane" zieht selbstherrlich weiter...


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 Kirchental 11. Dezember 2019 

@Hadrianus Antonius

Eigentlich wollte ich mich zu AL nicht mehr äußern. Eigentlich ist alles schon gesagt.

Aber Sie haben mir die Augen geöffnet.

Ja, das ist die Antwort auf die Dubia.

Eine echte Antwort von Papst Franziskus. Die Änderung der Lehre wird versteckt in einer Fußnote; die Antwort auf die Dubia wird in einem Interview versteckt.

Man kann eher einen Pudding an die Wand nageln, als von Franziskus klare theologische Aussagen zu bekommen. Wer das will, muss ich wahrsten Sinne zwischen den Zeilen lesen.

Aber jetzt haben wir die Antwort. Die Lehre ist geändert. Daran muss ich jetzt erst einmal kauen.


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 lesa 10. Dezember 2019 

Allen Winden ausgeliefert

@In dubio: "Der Rahmen der Gewissensentscheidung ist ja die Begleitung durch einen Seelsorger."
Sie haben recht ideale Vorstellungen. Die Realität ist anders. Da kann es jemandem passieren, dass er auf keinen grünen Zweig kommt, weil verschiedene "Seelsorger" sehr unterschiedliche Ratschläge geben. geben. Da kann jemand von Pontius zu Pilatus rennen, wenn er wirklich klar kommen will - und jeder sagt etwas anders.
Eine so wichtige Angelegenheit gehört klar geregelt. Sonst stürzt man Menschen mitunter in große Unsicherheiten - oder aber in vorschnelles Übertünchen dessen, was nicht gut ist. Welche Hilfe ist es, von der Kirche klar das Wort Gottes zu hören, der jedem hilft, der ihm folgen will.


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 Zeitzeuge 10. Dezember 2019 
 

in dubio! Niemand kann die Sünde des Eucharistiemissbrauchs gestatten!

Falls Sie ernsthaft an diesem Themenkomplex interessiert sind,
empfehle ich, die Nr. 84 des Apostolischen Rundschreibens
Papst Johannes-Paul II.
"Familiaris Consortio" aufmerksam
zu studieren, dazu dann die theologisch
korrekten Ausführungen von Kardinal
Bergolgio von 2004, die ich weiter
unten publiziert habe, desweiteren
dann den großen Aufsatz von Prof.Dr.
Josef Seifert "Die Freude der Liebe",
den ich ebenfalls weiter unten verlinkt
habe.

Kein kath. Seelsorger kann "Ausnahmen"
von der vorgegebenen Norm "gestatten",
denn diese Personen sind ja gar nicht
sakramental (kirchenrechtl.) gültig verheiratet,
nur die in Ziff. 84 von FC genannte
Regelung ist katholisch, dieses kann
kein Papst, kein Bischof, kein Priester
und kein Laie ändern!
Die Einzelgewissen haben sich der Norm
unterzuordnen und nicht etwa die Norm
den Gewissen, f.d. subjektive Sittennorm ist die objektive (kath. Sittenlehre)maßgebend(kathpedia) und zwar ausnahmslos, alles andere ist
unkatholischer Relativismus!


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 in dubio 10. Dezember 2019 
 

@zeitzeuge

"Diese moraltheologischen Grundnormen, vgl. auch die fünf Dubia, sind eine
irreformable, von niemandem jemals
rechtmäßig mehr revidierbare kath.
Sittenlehre."

Selbstredend. Aber weshalb dann die ganze Aufregung? Der Rahmen der Gewissensentscheidung ist ja die Begleitung durch einen Seelsorger. Sollte das nicht Garant genug für eine gute Entscheidung sein. Niemand spricht von einem Automatismus.


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 Hadrianus Antonius 10. Dezember 2019 
 

Das ist die Antwort auf die 5 Dubia

Unbeachtet von den geehrten Foristen hier: PFranziskus hat damit die 5 Dubia der 4 Kardinäle beantwortet.
Damit leider total contra die katholische Tradition und das (bisherige) Lehramt.
@Tonika, wa betrifft das "ja-ja, nein-nein" von Unserem Herrn Jesus Christus:
denken sie an die Antwort von PF an die (prä)protestantische Waldenserpastorin betr. die Kommunionausreichung an Protestanten: "Ja...nein...ja...nein...ach, tut was Ihr wollt!".
Daß"ein nicht großer Theologe" (sic) Ähnliches dann in einer Fußnote versteckt, sehr lange dann um den heißen Brei herumredet, eine zusätzliche Erklärung als Antwort auf einen Brief der agentinischen Bischöfe schickt (alles von Modernisten ud @Sebi1983 angezweifelt) und 7 Monate später dann "hählingens" publiziert auf den Internetmitteilungen der Texten des Heiligen Stuhls: das ist natürlich nicht seriös- aber das war der Peronismus noch nie :-(


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 Diasporakatholik 9. Dezember 2019 
 

@myschkin - Man kann nicht so einfach einen Verschwundenen für tot erklären

Dazu braucht es handfeste Anhaltspunkte, die bei vermissten Soldaten im Krieg viel eher gegeben sind als bei jemand Verschwundenem in Friedenszeiten.

Meine Frau hat dürfen in ihrer Nachbarschaft des öfteren die Dramen erlebt, die vorkommen, als nach dem 2. Weltkrieg für tot erklärte Soldaten wieder heimkehren und ihre Frauen inzwischen mit anderen Männern zusammenlebten und z.T. bereits neu geheiratet hatten.


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 hape 9. Dezember 2019 

@myschkin

Wenn die verlassene Frau und der Witwer wie Bruder und Schwester zusammen leben, ist doch alles ok. Die Liebe Gottes sollte das auch in Südamerika möglich machen.

Alles andere wäre Ausnutzen der misslichen Lage der Frau. Seitens der Frau wäre alles andere Ehebruch und stünde der gegenseitigen Heiligung der Ehegatten im Wege.

Glaube, Hoffnung und Liebe sind göttliche Tugenden, die der Mensch auch in Anspruch nehmen muss. Sonst würde er nicht nur diese Geschenke Gottes, sondern auch Gott selbst von sich weisen.


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 Zeitzeuge 9. Dezember 2019 
 

Liebe lesa,

danke für Ihre Replik!

Theologische Fragen, also auch moraltheologische, lassen sich nur lösen
mit Rückgriff auf die in der Hl. Schrift
und der Lehrtradition verankerte, verbindliche Lehre der kath. Kirche.

Das Vortragen "besonderer Einzelfälle"
ist beliebt, um die schon längst verurteilte "Situationsethik" zu "rechtfertigen", ich könnte für jedes
der Zehn Gebote "besondere Einzelflälle"
konstruieren, das wäre aber dann nicht
mehr katholische Sittenlehre, vgl. die
damals korrekten Ausführungen von Kard.
Bergoglio!

Im Link füge ich nochmals die Verurteilung der "Situationsethik"
d.d. Vatikan v. 2.2.1956 bei.

Bei Interesse bitte selbst in der
kathpedia die grundlegenden Artikel
"Ewiges Gesetz" und "Sittliches Gesetz"
abfragen, den großen, AL-kritischen
Aufsatz von Prof. Seifert habe ich ja
weiter unten schon verlinkt.

Daß ein Papst versucht,teilw. in Fußnoten,
die auch für ihn selbst verbindliche
kath. Sittenlehre zu ändern, ist sicher
einmalig in der gesamten Papstgeschichte!

www.kathpedia.com/index.php?title=Contra_doctrinam


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 Labrador 9. Dezember 2019 
 

Lieber myschkin - und was machen diese als tot erklärten Macho-Männer

Sie knicken das Herz der nächsten Frau, und der übernächsten usw, usf, bis sie von der nächsten Generation an Macho Männern abgelöst werden.

Lesa hat darauf hingewiesen, dass das nicht biblisch ist, aber in meinen Augen ist Ihr Konzepte schon auf rein menschlicher Ebene zum Scheitern verurteilt:
- es planzt sich fort und zieht die Gesellschaft nieder und baut sie nicht auf
- für die Kinder erhöht sich die Gefahr des Missbrauchs auf ca. das Zehnfache; den Müttern fehlte schon bei der Wahl des Vaters jede Menschenkenntnis, woher sollten sie jetzt klüger sein und einen paedophilen “Witwer” vermeiden.
- kleine Mädchen werden früher geschlechtsreif, wenn fremde männliche Pheromone in der Familienluft sind, wohingegen die Pheromone vom leiblichen Vater und von älteren Brüdern verzögernd wirken. Die Reproduktionsstrategie passt sich also an Katastrophe (Vater fehlt, zB Krieg) oder Sicherheit (Vater da) an


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 myschkin 9. Dezember 2019 
 

Eine Möglichkeit wäre,

dass diese gewissenlose Macho-Männer, die ihre Familien und Ehefrauen auf Nimmerwiedersehen haben einfach sitzenlassen, nach einem gewissen Zeitraum von Kirche oder Staat für tot erklärt werden. So wie das bei verschollenen Soldaten nach dem 2. WK in Europa üblich war. Dann ist der Weg für ein neues Familien- und Eheleben wieder frei.


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 lesa 9. Dezember 2019 

Der einzige Garant ist das Wort Gottes

@myschkin: Ihre Argumentation stammt nicht vom Evangelium. Denn so hat es mit Ausnahmen kein Ende mehr. Sie werden doch das Halten der Gebote nicht als Paragraphenreiterei erklären wollen! Das Wort Gottes ist der beste, ja der einzige Garant für den Segen. Selbsterdachte Lösungen, damit es jemandem besser gehen soll außerhalb des Gebotes sind, was sie sind: Daneben.
Hingegen: Wer sein Kreuz auf sich nimmt und Jesus nachfolgt, hat das Licht des Lebens. Gott kann helfen, er hat Möglichkeiten. Eine selbst oder von anderen gewählte Lösung kann unter Umständen noch Schlimmeres mit sich bringen. Genau das ist das Problem dieser Debatte. Man traut Gott nicht zu, dass ER am besten weiß, wie die Menschen zum Leben kommen, sondern meint, es gegebenenfalls besser zu wissen, was aber ein Irrtum ist.
Lieber @Zeitzeuge: Danke für die interessante Information, was frühere Äußerungen von Papst Franziskus betrifft. Wie trefflich er das gesagt hatte! Beten wir dass er zurückkehrt zur Wahrheit!


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 Labrador 9. Dezember 2019 
 

Lieber myschkin nicht Mischkonzer

Diese .... Auto Korrektur


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 Labrador 9. Dezember 2019 
 

Lieber Mischkonzerne - die Schilderung der Lage mag so sein

aber war dann nicht oft der “Witwer” in jungen Jahren auch einer dieser “ Macho” Männer?, der nun aufgrund von “Alter und Gebrechlichkeit”, von jüngeren Machos an die Wand gedrängt, seine Pflege bedenkend, endlich stillere Gewässer ansteuert?

Sie weisen da ja auf ein Problem, aber Ihre Lösung scheint mir das Problem nur zu verlängern.

Da scheint mir Herrn Fleischers Vorschlag zumindest mittelfristig viel erfolgversprechende!


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 Diasporakatholik 9. Dezember 2019 
 

@myschkin - Ihr Vorschlag ähnelt dem der Forderung auf Legalisierung von Cannabis hierzulande

Weil sich viele nicht mehr an die Gebote oder Gesetze halten, legalisiert man einfach deren ungesetzlich es Tun.

So hat man auch schon z.B. gefordert, Schwarzfahren und Bagatell-Ladendiebstähle zu legalisieren.

Und so fiel auch bereits vor Jahrzehnten hier das Pornografieverbot, das Verbot der Abtreibung und manches andere...


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 Stefan Fleischer 9. Dezember 2019 

@ myschkin

Die wahrhaft christliche Lösung in diesem Fall wäre meines Erachtens, dass die Gemeinde dafür sorgt, dass diese Personen nicht heiraten MÜSSEN. In den Anfangszeiten des Christentums gehörte die Sorge für die Witwen und Waisen zu den primären "Sozialaufgaben" der Kirche. Das sollte eigentlich m.E. auch heute noch so sein und möglich sein, besonders wenn unsere "Spendenindustrie" sich auch vermehrt um diese Opfer des heute so weit verbreiteten Egozentrismus, ja Egoismus kümmern würde. Und von Seiten der Verkündigung müsste auch geprüft werden, ob Begriffe wie Sünde und Hölle nicht wieder mehr ins Spiel gebracht werden, bzw. der Verkündigung eines in jeder Hinsicht tugendhaften Lebens wieder eine primäre Stellung eingeräumt werden müsste, oder anders gesagt, dass Gott bei all seiner Liebe zu uns auch wieder als unser Herr ins Bewusstsein der Gläubigen gerückt werde.


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 myschkin 9. Dezember 2019 
 

Ein häufiger Fall

in Südamerika und in Afrika sieht so aus: Da hat ein Ehepaar Kinder in die Welt gesetzt. Dann haut der Macho-Ehemann einfach ab, lässt die Frau mit den Kindern sitzen und ist nie mehr auffindbar. Die Mutter ist, weil die Sozialsysteme dieser Länder unterentwickelt sind, völlig mittellos. Dann kommt bspw. ein Witwer daher, tut sich mit der Frau zusammen, kümmert sich auch um deren Kinder und wird so zum Familienersatzvater. Warum soll die Mutter den Mann nicht heiraten dürfen? Warum sollen die beiden die Kommunion nicht empfangen dürfen?

Hier ist Seelsorge eine ganz komplizierte Sache. Die Kirche darf hier nicht versagen und sie muss dem Auftrag Jesu gerecht werden. Paragrafenreiterei hilft da nicht weiter.

Hier kann es nur christliche Lösungen geben. Und wie die aussehen, das ist wirklich schwer zu sagen.


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 Zeitzeuge 9. Dezember 2019 
 

Lieber Herr Fleischer,

die Enzyklika "Veritatis Splendor"
hat natürlich keine neuen moraltheologischen Lehren verkündet,
sondern gibt die überlieferte, verbindliche christ. Fundamental-Moral
wieder, wie sie das Lehramt der kath.
Kirche stets als zur Grundnorm vorgeschrieben hat.

Im Link sende ich VS mit Fußnoten.

Leider (bezeichnenderweise?) stehen
auf der Vatikanseite bei dieser
Enzyklika die wichtigen Fußnoten nicht
unter dem Text, daher habe ich die
Übersetzung a.d. Kathpedia beigefügt.

Diese moraltheologischen Grundnormen, vgl. auch die fünf Dubia, sind eine
irreformable, von niemandem jemals
rechtmäßig mehr revidierbare kath.
Sittenlehre.

www.kathpedia.com/index.php?title=Veritatis_splendor_(Wortlaut)#cite_note-130


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 Stefan Fleischer 9. Dezember 2019 

Müsste unser Heiliger Vater nicht,

wenn er die Aussagen in "amore laetitia" als lehramtliche Erklärung verstanden haben will, die Enyklika "veritas splendor" von Papst Johannes Paul II. kraftlos erklären? Wie beides parallel gültig sein soll, ist mir als einfachen Laien unverständlich.


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 Zeitzeuge 9. Dezember 2019 
 

Berichtigung: Leiter der Kongregation muß es natürlich heissen, sorry!


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 Zeitzeuge 9. Dezember 2019 
 

Lieber Montfort!

Herzlichen Dank für die Nachfrage bzgl.
meines Sohnes!

Er hat die diagnostische OP gut überstanden, Deo Gratis, jetzt
wird versucht, über die Elektroden
einen genauen Befund zu erhalten.

Ich danke Ihnen und den anderen, lieben
Menschen hier bei kath.net, die für meinen Sohn beten, diese menschliche Nähe, fremd, aber durch den kath. Glauben doch ganz nah verbunden, berührt
uns sehr, nochmals DANKE!

Bzgl. unseres Papstes befürchte ich, er
könnte versuchen, seine Nachfolge zu beinflußen. Aktuell hat er Kardinal Tagle aus Manila als Leider der Kongregation f.d. Evangelisierung der
Völker nach Rom an die Kurie befördert,
im (wohlwollenden) Link-Artikel über
Kard. Tagle steht zwischen den Zeilen
meiner unmaßgeblichen Meinung nach
klar,daß dieser bestimmt kein konservativer Kardinal ist, natürlich
hoffe ich, daß ich mich täusche und
nicht richtig liege!

Laudetur Jesus Christus!

religion.orf.at/stories/2574721/


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 Montfort 8. Dezember 2019 

Danke, werter @Zeitzeuge!

Wahrlich erhellend, dieser bergoglio'sche Sinneswandel. Entweder hat er sich vorher verstellt, um "an die Macht zu kommen" und danach seine eigene Meinung durchzubringen - oder er wird erpresst, um zunehmend freimaurische Botschaften abzusetzen und die "Bastionen" der Kirche "von innen her zu schleifen". Beides wäre verheerend!

Maria, Muttergottes, Du unbefleckte Empfängnis, bitte für uns!

PS: Wie geht es Ihrem Sohn nach der ersten OP?

Im Glauben, in adventlicher Hoffnung und im Gebet verbunden,
Ihr Montfort


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 Zeitzeuge 8. Dezember 2019 
 

"Ich merkts es wohl, vor Tische (=2013) las mans anders!" (Schiller)

Noch 2004 stellte sich der Erzbischof von Buenos Aires, Kard. Bergoglio, auf einem Kongress entschieden hinter die in "Veritatis Splendor" bekräftigte, verpfl. Wahrheit, vgl. a.d. "Dubia"


Er sagte u.a.:

"nur eine Moral, die ohne Ausnahme immer und für alle gültige Normen anerkennt, kann die ethische Grundlage
des sozialen Zusammenlebens auf nationaler wie internationaler Ebene
sicherstellen."

Weiter führte er aus, daß das Verständnis für die menschliche Schwachheit "nie einen Kompromiß und eine Verfälschung des Kriterium von Gut und Böse bedeuten kann, so als wollte man sie den Lebensumständen der Menschen und der Personengruppen anpassen."

Er bezeichnete es auch als "schwere Versuchung", zu meinen, daß es für einen sündigen Menschen unmöglich sei, das heilige Gesetz Gottes zu befolgen und selbst "darüber entscheiden zu wollen, was gut und was böse ist".

Quelle: kathpedia

Dann kam der unbegreifl. Gesinnungswandel, der "Veritatis Splendor" nicht aufheben kann, aber
verdunkelt!

www.kath.net/news/58045 Weihbischof Laun


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 Alpenglühen 8. Dezember 2019 

Liebe Kath.net-Redaktion

Ich bitte um Verzeihung, daß ich der Versuchung nicht widerstehen kann, Sie zu fragen, ob Sie nicht bei der Überschrift im 3. Wort das „h“ durch ein „e“ ersetzen können?
Das würde dem Inhalt des zitierten Schreibens eher gerecht!


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 lesa 8. Dezember 2019 

In Liebe sollt ihr die Wahrheit sagen. (Paulus) Nur die Wahrheit macht frei.

@speri: Welchen Weg gehen? "Der Papst ist im Gegensatz zur Meinung vieler nicht der Herr der Kirche oder der absolute Souverän ihrer Lehre. Ihm ist in Gemeinschaft mit den Bischöfen nur die Wahrung der Offenbarung und ihre authentische Interpretation anvertraut."(K. Müller)
Familiar.consortio!
"Zu glauben ist das, was in allen katholischen Gemeinden unvermindert und unverändert seit der Zeit der Apostel als christliche Lehre von einer Generation an die andere weitergegeben wird." (Hl Irenäus von Lyon)Das gilt auch für dieKommunionpraxis. Denn das
Wort Gottes von der Praxis zu trennen, führt zu Spaltung und tiefer Verunsicherung.
Die "pastorale Realität": Der Suchende wird dem Sumpf beliebiger Auslegung ausgeliefert. Der eine rät so, der andere so. Am Ende lässt man sich dann einlullen und gibt den eigenen Emotionen nach.
Welch ein Geschenk ist das Wort, das Licht der Wahrheit Gottes. Nur die Wahrheit macht frei. Nur sie stellt auf festen Grund, auf dem man sicher gehen kann.


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 Stefan Fleischer 8. Dezember 2019 

@ lesa

Danke fü dieses prophetische Wort von Papst Benedikt XVI. Hier liegt, um es einmal salopp auszudrücken, der Haas im Pfeffer. Gut gemeint ist nicht immer gut, selbst gut gemeine Barmherzigkeit nicht.


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 siebenschlaefer 7. Dezember 2019 
 

Schauen wir doch nur auf die Fakten

Papst Fransziskus bekräftigt, dass Amoris Laetitia Teil "seines Lehramtes" sei.
Al widerspricht gleichzeitig konkret und fundamental den magisteria der vorangegangenen Päpste, die immer unisono feststellten, dass eine in sakramentaler Ehe verbundene Person, wenn sie eine weitere sexuelle Beziehung eingeht, den Stand der Gnade ipso facto verliert und somit aus der eucharistischen Gemeinschaft ausgeschlossen ist.

Was ist der Syllogismus?
Entweder waren die vorhergehenden Lehrämter falsch, oder das jetzige Lehramt ist falsch. Eine dritte Variante ist ausgeschlossen, weil Gott seine Meinung nicht ändert aufgrund des Zeitgeistes.

Deshalb ist die Behauptung der pastoralen Notwendigkeit einer fallweisen Aussetzung der Gebote Gottes eine große Lüge, aber sicher kein Werk der Barmherzigkeit.

Wenn die Gebote Gottes tatsächlich den Menschen nicht mehr zuzumuten wären, dann wäre ihnen auch das Kreuz im Ganzen nicht mehr zuzumuten. Es gibt Kardinäle, die da ganz konsequent sind und es abnehmen.


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 Ehrmann 7. Dezember 2019 

@Diasporakatholik : umso mehr müssen wir für ihn beten!

Wie war das bloß mit der hl. Monika? Wie weit hatte sich Augustinus verrannt - aber sie glaubte an seine Umkehr. Aber für Papst Franziskus wäre eine Umkehr vor aller Welt sicher noch viel schwerer


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 CALIFAX 7. Dezember 2019 

Diese Form von Begleitung...

...ist pure Abhängigkeit.

Nur die Wahrheit macht frei!


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 Smaragdos 7. Dezember 2019 
 

Familiaris Consortio 84. (Auszug)

"Die Kirche bekräftigt jedoch ihre auf die Heilige Schrift gestützte Praxis, wiederverheiratet Geschiedene nicht zum eucharistischen Mahl zuzulassen. Sie können nicht zugelassen werden; denn ihr Lebensstand und ihre Lebensverhältnisse stehen in objektivem Widerspruch zu jenem Bund der Liebe zwischen Christus und der Kirche, den die Eucharistie sichtbar und gegenwärtig macht".

Das ist nicht Kasuistik, Heiliger Vater, sondern Logik!

"Darüber hinaus gibt es noch einen besonderen Grund pastoraler Natur: Liesse man solche Menschen zur Eucharistie zu, bewirkte dies bei den Gläubigen hinsichtlich der Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe Irrtum und Verwirrung."

Genau das haben Sie, Heiliger Vater, zu verantworten: Sie haben mit Amoris Laetitia bei den Gläubigen Irrtum und Verwirrung hinsichtlich der Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe bewirkt! Das ist pastoral absolut katastrophal. Kehren Sie um!


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 Diasporakatholik 7. Dezember 2019 
 

@Stefan Fleischer

Sehr geehrter Herr Fleischer,
so sehr ich Ihre zahlreichen Beiträge hier auch schätze, "geht mir doch innerlich immer wieder der Hut hoch", wenn Sie darin ein ums andere Mal den Begriff "unser heiliger Vater" für den amtierenden Papst verwenden.

Ich erlebe und respektiere ihn zwar als den rechtmäßig gewählten Papst, aber ihn als "heiligen Vater" zu titulieren, widerstrebt mir bei Papst Franziskus I. ungemein und ganz und gar!


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 lesa 7. Dezember 2019 

Klare Orientierung ist die primäre Begleitung

"Es kann geschehen, dass die pastorale Liebe manchmal beeinträchtigt wird durch Haltungen, die den Menschen entgegenkommen wollen. Diese Haltungen scheinen pastoral zu sein, aber in Wirklichkeit entsprechen sie nicht dem Wohl der Personen und der kirchlichen Gemeinschaft; weil sie die Konfrontation mit der rettenden Wahrheit vermeiden, können sie sich geradezu als kontraproduktiv für die heilbringende Begegnung eines jeden mit Christus erweisen. Heute müssen wir leider feststellen, dass diese Wahrheit mitunter im Gewissen der Christen und der Menschen guten Willens verdunkelt ist. Gerade aus diesem Grund ist der Dienst trügerisch, den man den Gläubigen und nichtchristlichen Eheleuten in Schwierigkeiten anbietet, wenn man in ihnen, vielleicht auch nur implizit, die Tendenz verstärkt, die Unauflöslichkeit der eigenen Ehe zu vergessen. (Ben. XVI.)Eine grundlegend nötige Begleitung seitens der Kirche ist Bewusstseinsbildung durch Klarheit gemäß dem Wort Gottes in Lehre und Praxis.


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 SalvatoreMio 7. Dezember 2019 
 

Ein großes Fragezeichen

Solch unklare Äußerungen des Papstes wollen "lehramtlich" sein?Das klingt mir eher lächerlich! Und man betrachte unsere jahrzehntelange Entwicklung genauer: die Kirche ist längst gespalten! Wir haben die "WELTOFFENEN PRIESTER": sie erlauben, was nie erlaubt war, nur Usus wurde: bei der Hochzeit statt der Lesung eine nette Geschichte; irgendein Laie predigt usw. Dabei werden (ungewollt) Mitbrüder disqualifiziert, weil sie "UNBEWEGLICH, VON GESTERN!"sind. Diese Entzweiung verschärft sich jetzt, denn wo findet ein Priester noch Rückhalt von Papst und Bischöfen? Es gibt bereits Kommunionausteiler in "homosexueller Ehe". Die Pfarrer nehmen es so hin. Vielleicht haben sie bereits Angst vor dem Pfarrgemeinderat!Außerdem ist doch alles ganz normal! Eine so gespaltene Kirche gibt keinen Halt mehr, spendet nicht mehr Licht, sondern fängt zu faulen an.


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 Ad Verbum Tuum 7. Dezember 2019 

Man Papst Franziskus

nur dringendst empfehlen die Ansprachen von JPII, auch bekannt als Theologie des Leibes, zu lesen.
Dort ist wahre Wurzel über den Menschen, die bräutliche Hingabe und die tiefe Bedeutung def Ehe beschrieben.
Dann könnte kein solch dummes Zeug mehr verbreiten.


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 hape 7. Dezember 2019 

Wo beginnt der "Weg der Begleitung"?

Civilta cattolica wird von Jesuiten für Jesuiten gemacht. Wäre Papst Franziskus nicht selbst Jesuit, läge Civilta cattolica wohl unterhalb der Wahrnehmungsschwelle der katholischen Öffentlichkeit.

Insofern halte ich Meldungen von Civilta cattolica für überbewertet. Wie kommt es denn überhaupt zu gescheiterten Ehen? War den Eheleuten bei der Hochzeit wirklich klar, was das Ehesakrament bedeutet? Der Fokus auf die WvG verführt m. M. nach dazu, die Sakramentenlehre „vor der Scheidung“ zu vernachlässigen.

Auch wenn AL dieses „vor der Scheidung“ durchaus zu würdigen weiß. ist die Antwort von Papst Franziskus, für WvG „in geistlichen Entscheidungen Lösungen zu finden“ bestenfalls der Versuch einer Schadenbegrenzung. Denn der „Weg der Begleitung“ sollte schon mit der Taufe beginnen und nicht erst bei den WvG.


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 Fatima 1713 7. Dezember 2019 
 

@Herbstlicht

So ist es. Viele Menschen (so auch gewisse Abtreibungsbefürworter) glauben ein Recht auf die "Kommunion" zu haben. Wenn sie so denken, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie überhaupt daran glauben, den Leib Christi zu sich zu nehmen. Es ist keine Sehnsucht nach dem Leib Christi, sondern Stolz (nicht ertragen können, "diskriminiert" zu werden) und mangelnde Einsicht, dass eine neue Beziehung nach Scheidung Ehebruch ist.


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 Stefan Fleischer 7. Dezember 2019 

Der Denkfehler

Mir scheint, dass der Denkfehler unseres Heiligen Vaters darin besteht, dass er drei Dinge nicht unterscheidet. Einerseits haben wir doch das Scheitern einer Ehe, die Trennung. Dahinter liegt meist eine Tragödie, deren Schuldfrage gerecht zu beurteilen nicht mehr möglich ist. Hier müssen wir alles Gottes Barmherzigkeit übergeben. Das zweite ist die zivilrechtliche Scheidung. Eine solche ist in unserer Gesellschaftsordnung in vielen Fällen nicht zu vermeiden. Beides ist ganz klar zu unterscheiden von der Wiederverheiratung. Diese ist immer ein persönlicher Entscheid des einzelnen Partners. Dass sie wirklich zwingend sei, das dürfte kaum je der Fall sein. (Sie ist ja sehr oft auch der wahre Grund und Zweck der Trennung.) Sie ist das sozusagen amtlich beurkundete Nein zur Möglichkeit einer Versöhnung und die öffentliche Leugnung der Unauflöslichkeit der Ehe. Damit ist sie das eigentliche Ärgernis. Darum kann die Kirche eine solche, auch nur indirekt, niemals rechtfertigen.


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 Smaragdos 7. Dezember 2019 
 

"... die nicht christlich ist, auch wenn sie kirchlich sein kann".

Wenn das kein Offenbarungseid ist! Nun spielt PF "christlich" tatsächlich gegen "kirchlich" aus! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Und das, wie gesagt, aus dem Mund des Papstes, wo man es aus dem Mund Luthers noch verstanden hätte.

Ich kann da nur fragen: Heiliger Vater, wie sehr hassen Sie eigentlich die Kirche?


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 Smaragdos 7. Dezember 2019 
 

Wie hast du's mit der Kirche?

"Ich könnte auf zwei Weisen antworten: auf kasuistische Weise, die nicht christlich ist, auch wenn sie kirchlich (!) sein kann. Oder gemäß dem Lehramt der Kirche (!), wie es im achten Kapitel von 'Amoris laetitia' geschrieben ist"

Der Papst verwickelt sich innerhalb von zwei aufeinander folgenden Sätzen in einen offenen Widerspruch. Wie hast du's nun mit der Kirche: "Lehramt der Kirche" (vor allem das selbst gebastelte und frei erfundene in AL) ok, aber "kirchlich" nicht ok? Doch bekanntlich ist er um Widersprüche nicht verlegen.


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 Diasporakatholik 7. Dezember 2019 
 

Dieser Papst verstrickt sich zunehmend und immer mehr in Widersprüche

Es fällt mir immer schwerer, für ihn noch wie bisher zu beten.


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 Smaragdos 7. Dezember 2019 
 

Errare humanum est, perseverare diabolicum est

Irren ist menschlich, aber im Irrtum verharren ist teuflisch, Papst Franziskus! Kehre um und stärke deine Brüder, anstatt sie zu schwächen!

Gedenke, dass du einst Rechenschaft abgeben musst über dein Pontifikat und darüber, wieviele Menschen du in die Irre geführt hast!


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 Lilia 7. Dezember 2019 
 

Wann endlich, erlöst uns der Herr von diesem jesuitisch-peronistischem Lehramt?!

Tau aus Himmelshöhn,
Heil um das wir flehn,
HERR erbarme Dich!


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 Zeitzeuge 7. Dezember 2019 
 

Damit war leider zu rechnen!

Statt eigener Worte füge ich daher im
Link den großen Aufsatz zum Thema von
Prof.Dr. Josef Seifert

Die Freude der Liebe

bei, darin beschreibt dieser bedeutende
Philosoph die "Sprengfallen" von AL!

Ausführlicher dazu auch ein Buch von

Josef Seifert: Revolution in der
Moraltheologie,
Neues Paradigma oder
alter ethischer Irrtum?

Patrimonium Verlag
Aachen

364 Seiten, 16,80 EUR

www.aemaet.de/bd-5-nr-2-2016/


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 lesa 7. Dezember 2019 

Ein Verkehrschaos produzieren ist nicht barmherzig, sondern blind

@Einsiedlerin: Nicht, dass die Lehre von Papst Franziskus als Ganze nichtssagend wäre! Aber dass er die Verbindlichkeit der Gebote Gottes für "Kasuistik" hält, ist ein katastrophaler Denkfehler, der sich bei ihm irgendwann, vermutlich in jungen Jahren, festgesetzt hat und über den nachzudenken er anscheinend gar nicht gewillt bzw. in der Lage ist.
Wenn die Ampelregelung auf beliebige Einschätzung reduziert wird, kracht es halt allerorts. Was haben die Einzelfälle davon? Wir sind alle verbunden, also teilen auch sie den Schaden der schismatischen Zustände und dass viele Seelen in einen "Übertünchezusatnd" hineinverführt werden.
@Stefan Fleischer: Zustimmung! Jeder weiß, wie schwierig die Umstände jetzt sind. Trotzdem, wie Sie schreiben, ist den Menschen zuzutrauen, dass sie eine Konsequenz durchstehen. Eine gescheiterte Ehe bedeutet keinen Ausschluss von der Liebe Gottes! Wer im Gehorsam die Kommunionregelung achtet, um des Heils aller willen überliefert wurde, wird gesegnet.


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 cooperatorveritatis 7. Dezember 2019 
 

Unredlich und ein grosses Ärgernis (Teil 3 und Ende)

...nicht mehr hingehen.


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 cooperatorveritatis 7. Dezember 2019 
 

Unredlich und ein grosses Ärgernis (Teil 2)

...das päpstliche Lehramt habe ich dabei noch gar nicht mitgerechnet. Franziskus hat nämlich 2017 die Interpretation von AL in seinem „barmherzigen“ Sinne durch die Bischöfe der Region Buenos Aires und seine zustimmende schriftliche Antwort darauf („das ist die einzig mögliche Interpretation“) klammheimlich in die AAS (dt. = Amtsblatt des Apostolischen Stuhls) aufgenommen und damit in den Rang päpstlichen Lehramtes erhoben. Solche unwürdigen Tricksereien durch den Stellvertreter Christi auf Erden hatte ich bis dahin für unmöglich gehalten. Heute, nach Abseitsstellen der Glaubenskongregation per „F.“ (2018), der praktischen Zerstörung des Institutes JP II, Abu Dhabi, Amazonassynode und Pachamama-Skandal (2019) erscheint es mir, dass diese in St. Martha und im Apostolischen Palazzo als normale Methoden des Fortkommens betrachtet werden.

Wäre Franziskus ein normaler Pfarrer in unserer Gemeinde und würde er dort genauso agieren und sich nicht zur Rede stellen lassen, ich würde...


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 cooperatorveritatis 7. Dezember 2019 
 

Unredlich und ein grosses Ärgernis (Teil 1)

Solch unklare päpstliche Worte sind für mich ein
sicheres Zeichen, dass die dahinter stehenden Ab-
sichten, so gut sie auch gemeint sind, nicht
mit Gottes Willen übereinstimmen.
Was soll denn das z.B. heißen:"Seelsorger sollten WvG
begleiten u. ihnen helfen, gute Entscheidungen zu
treffen."? Das kann doch Alles oder auch Nichts heißen.
Wie soll denn ein einfacher Gläubiger damit klarkommen?

Also jemand, der die sakramentale Ehe ernstnimmt u.
AL mit dem vergleicht, was Christus u. das Lehramt vor AL dazu gesagt haben, der kann doch den offensichtlichen Widerspruch gar nicht leugnen.

Ich kann für mich nur sagen, dass ich in diesem Punkt
(wie auch bei einigen anderen)zu Franziskus auf Distanz gehen muss, zumal er seriöse Nachfragen von hohen kirchlichen Würdenträgern, die sich stets als gute Hirten erwiesen haben (streng aber doch gütig)schlicht ignoriert. Das ist einfach nur gröbst unredlich und ein sehr großes Ärgernis.

Den Fußnotentrick und die versteckte Aufnahme in ...


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 Herbstlicht 7. Dezember 2019 
 

wenn der Glaube fehlt ...

Sich in fürsorglicher und zuwendender seelsorgerischen Haltung den wiederverheirateten Menschen zu widmen ist richtig.
Eine andere Sache ist es, die kirchliche Lehre zu verändern, um sie den heutigen Wünschen und Erwartungen anzupassen.

Dass es für einen wirklich gläubigen Katholiken gefühlsmäßig nicht ganz einfach ist, auf den Empfang der Kommunion verzichten zu müssen, kann ich sehr gut verstehen. Er empfindet wahrscheinlich große Sehnsucht danach.
Andererseits - ist er von einem tiefen Glauben durchdrungen, wird er sich auch voller Überzeugung an die Lehre halten.

Und hat er keinen Glauben, so kann man davon ausgehen, dass es ihm in erster Linie gar nicht um die ihm vermeintlich vorenthaltene Kommunion geht, sondern lediglich darum, dass er darin eine Art Diskriminierung sieht.


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 Einsiedlerin 7. Dezember 2019 
 

Die Lehre des Papst Franziskus

ist in alle Richtungen interpretierbar und nichtssagend.


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 Stefan Fleischer 7. Dezember 2019 

Als einfacher Laie meine ich

Das Scheitern vieler Ehen ist heute eine traurige Lebensrealität. Dass dann manchmal die zivilrechtliche Scheidung das kleinere Übel sein kann, wird wohl niemand bestreiten. Die Ursachen und die Schuld daran dürften oft nur sehr schwer zu ermitteln sein. Sie gehen oft weit vor die Eheschliessung zurück.
Etwas anderes ist die Wiederverheiratung. Hier ist jeder, der dies tut, persönlich vor Gott und der Kirche voll dafür verantwortlich. Die Konsequenzen davon sind ihm - bei genügender Sorgfalt - leicht vorher erkennbar. Die Bereitschaft diese zu tragen gehört zu einem vor Gott zu verantwortenden Gewissensentscheid. Deshalb hat die Kirche das Recht und die Pflicht diese Bereitschaft einzufordern und nicht aus irgendwelchen Gründen davon zu dispensieren. Das wäre ja auch ungerecht gegenüber all jenen, welche sich an die Lehre und Weisungen der Kirche halten.
Aus diesen Überlegungen heraus verstehe ich unseren Heiligen Vater hier nicht.


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 borromeo 7. Dezember 2019 

Auch ein Papst

kann nicht einfach so eine "neue Lehre" erfinden. Der Papst ist gebunden an das ständige Lehramt der Kirche und damit auch an dasjenige seiner Vorgänger im Petrusamt.

Die von Papst Franziskus so betonte Aussage seines apostolischen Schreibens "Amoris laetitia" darf dem ständigen Lehramt der Kirche (z.B. dem apostolischen Schreiben "Familiaris Consortio" von Johannes Paul II.) nicht widersprechen. Ist ein Widerspruch zu erkennen - und ich bin der Meinung, daß das so ist - sind die betreffenden Aussagen aus "Amoris Laetitia" zu korrigieren. Das wiederum könnte aber nur der Papst selber tun.

Ein erster Schritt in diese Richtung wäre die klare Beantwortung der "Dubia" der Kardinäle Walter Brandmüller, Raymond Leo Burke, Carlo Caffarra und Joachim Meisner, die immer noch einer Antwort harren.


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 wedlerg 7. Dezember 2019 
 

ein Eigenbrödler ohne Linie, aber mit viel Pathos

PF nimmt sich inzwischen heraus, besser als Christus zu sein. PF weiß besser was christlich ist und was nicht. Allerdings kann er es weder in Worte fassen, noch erklären.

Offenbar hatte er irgendwann einmal ein Urerlebnis mit der von ihm so viel gescholtenen "Kasuisitik". Dabei ist Kasuisitik nur ein kleines Mittel, das der Gerechtigkeit zum Ziel verhelfen kann.

Für PF steht Kasuistik auf der Abschussliste, weil er selber gerne willkürlich entscheidet und das dann als "barmherzig" verkauft. So geht CHristentum aber gerade nicht.

"KEine Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit", sagt Thomas von Acquin.


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 agora 7. Dezember 2019 
 

Eine Pastoral,

die mit dem Auge zwinkert: Es geht auch anders...
Schrecklich.


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 borromeo 7. Dezember 2019 

Lehre (!) von Familiaris Consortio (JP II):

Der heilige Papst JP II schrieb hingegen:

"Den unschätzbaren Wert der Unauflöslichkeit und der ehelichen Treue zu bezeugen, ist eine der wichtigsten und dringendsten Pflichten der christlichen Ehepaare in unserer Zeit. Deshalb lobe und ermutige ich [...] jene zahllosen Ehepaare, die auch unter erheblichen Schwierigkeiten das Gut der Unauflöslichkeit bewahren und entfalten: Sie erfüllen so in schlichter und mutiger Weise die ihnen anvertraute Aufgabe, in der Welt ein "Zeichen" zu sein [...] für die unerschütterliche Treue, mit der Gott in Jesus Christus alle Menschen und jeden Menschen liebt. Aber auch der Wert des Zeugnisses jener Ehegatten muß Anerkennung finden, die, obwohl sie vom Partner verlassen wurden, in der Kraft des Glaubens und der christlichen Hoffnung keine neue Verbindung eingegangen sind. Auch diese Ehegatten geben ein authentisches Zeugnis der Treue, dessen die Welt von heute sehr bedarf. Die Hirten und Gläubigen der Kirche schulden ihnen Ermutigung und Hilfe."


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 cooperatorveritatis 7. Dezember 2019 
 

Hier muss ich auf Distanz gehen

Diese unklare Sprache, die ein normaler Gläubiger
doch niemals verstehen kann, ist für mich ein
starkes Zeichen, dass die Absichten, die dahinter
stecken nicht dem Willen Gottes entsprechen können.
Zitat:"Seelsorger sollten die Menschen begleiten
und ihnen helfen, gute Entscheidungen zu treffen."
Was soll denn das heißen? Das kann Nichts oder auch
Alles heißen. Tut mir leid, aber für mich ist das
unerträgliches Geschwurbel. Genauso wie das folgende:
Auf die Frage, wie Seelsorger mit WvG umgehen sollen,
antwortet er:"Ich könnte auf zwei Weisen antworten:
auf kasuistische Weise, die nicht christlich ist,
auch wenn sie kirchlich sein kann. Oder gemäß dem
Lehramt der Kirche, wie es im achten Kapitel von
'Amoris laetitia' geschrieben ist". Damit meint er
wieder den Weg der
Begleitung, um "in geistlichen Entscheidungen Lö-
sungen zu finden."
Also wer das Thema ernstnimmt u. diese Lehre mit dem
vergleicht, was Jesus dazu sagt, der kann sich doch
hier nur von PF distanzieren.


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 Passero 7. Dezember 2019 
 

„JEIN”...

Von ihm kommt so manches klare „JEIN”...


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 Diadochus 7. Dezember 2019 
 

Traue keinem Jesuiten!

Papst Franziskus beruft sich quasi auf sich selber, auf Amoris laetitia, das "Lehramt", nicht auf die Tradition. Was sagt Jesus?

"Er sagt zu ihr: "Geh, rufe deinen Mann und komme hierher zurück." Die Frau antwortete und sprach: "Ich habe keinen Mann." Jesus sprach zu ihr: "Du hast richtig gesagt: Ich habe keinen Mann. Denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Da hast du die Wahrheit geredet." (Joh. 4, 16-18)

Die Geschichte von der Frau am Jakobsbrunnen ist gegen jede Kasuistik. Merke, traue keinem Jesuiten!


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 Bernhard Joseph 7. Dezember 2019 
 

Lehre von "Amoris laetitia"?

Welche Lehre?

Bis heute ist doch gar nicht klar, was da gelehrt wird und inwieweit dies mit der wahren Lehre der Kirche übereinstimmt. Solange die Dubia nicht beantwortet sind, solange gibt es keine Lehre von "Amoris laetitia"!


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 Guingamp 7. Dezember 2019 
 

Manchmal glaube ich,

daß der Papst sich über uns lustig macht. Was ist denn Amoris laetita anderes als astreine Kasuistik? Es wird bewusst eine solche Zweideutigkeit gewählt, daß das, was eigentlich verboten worden ist, formal zulässig wird.


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 girsberg74 7. Dezember 2019 
 

Man kann mit ihm gegen nichts argumentieren!

Und natürlich auch nicht für Etwas.

(Geld und Sanktionen gegen Missbrauch ausgenommen.)


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 speri99 7. Dezember 2019 
 

Na, Super!???(ironisch)

Da ich auch in der Pastoral Tätig bin kam es mit betroffenen schon zu einigen Diskussionen, und bin oft nicht sicher wie ich mich verhalten soll. Mein Gewissen sagt mir mich an "Familiaris consortio" = FC) mit einemklaren NEIN zu halten. Aber AL hebt, wenn auch nur durch eine Fußnote alles auf.
Hab mit einigen Guten Priestern darüber gesprochen. Antwort: "Bitte an die 2016-jährige (-30 Jahre) Überlieferung und Lehre der Kirche halten." Die Fußnote von AL wurde von allen Priestern als "private Meinung" von Papst Franziskus deklariert. (wahrscheinlich um dem eigenen Gewissen etwas "vorzugaukeln" oder auch letzter "Strohhalm" des Gewissens).

So und JETZT: Aus dem Mund von Papst Franziskus ist die Fußnote offiziell Lehramt. Wie kann das Lehramt Jesus, den Aposteln und vorangegangenen (hl.) Päpsten widersprechen????
Wie soll ich mich in der Pastoral verhalten??
Dem Gewissen oder dem (neuen) Lehramt folgen???


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 ottokar 7. Dezember 2019 
 

Leider wiedereinmal unfähig zu einer klaren Stellungnahme

Dein Wort sei "ja,ja" oder "nein,nein". Alles andere ist von Übel.


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 Guenter Foit 7. Dezember 2019 
 

Wieder kocht der Irrtum hoch

Papst BenediktXVI klärte uns heilsam auf, sinngemäß: es ginge heute im Christentum um Haben wollen und Sein wollen. Das ist es. Die Fußnote spielt Christen zu, die haben wollen, jedoch im übrigen sich auf die Lehre der katholischen Kirche nicht einlassen und Luthers Freiheit bevorzugen. Das ist doppelgleisig und sicherlich dem Herrn nicht wohlgefällig.

Wie wunderbar ist die in der Kirche entwickelte sog. geistige Kommunion, - gemeinsam teilhabend, knieend, betend mit dem katholischen Ehepartner.
Das nütze nichts ? Ein Priester aus Russland berichtete, dass in der alten Verfolgungszeit regelmäßig die priesterlosen Gläubigen insofern kommunizierten, als sie sich in diesem Augenblick der wirksamen Wandlungsworte irgendwo auf der Welt konkret bewusst waren und an jener (Fern)Kommunion geistig wirksam teilnahmen.

Sind die Glaubensstrategen der Auffassung, dass der Herr gegenüber den Demütigen nicht fähig sei, ein solches geistiges Kommunionwunder zu vol


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 siebenschlaefer 7. Dezember 2019 
 

Wie kann

eine Aufforderung zur schweren Sünde zum Lehramt der Kirche werden??

Nein, es ist wie immer. Was zunächst um der Beschwichtigung willen bloß eine pastorale Exhortatio genannt wurde, ist jetzt eben doch "Lehramt".

Für meine Person kann ich sicher sagen, dass ich weder die "Neue Deutsche Kirche" mitgehen werde noch das "Neue Lehramt", das dem traditionellen Lehramt und somit der Offenbarung Gottes fundamental widerspricht.


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 Winrod 7. Dezember 2019 
 

Unklarheit

Was sind "gute Entscheidungen"? Sind das "Entscheidungen", die den Menschen gefallen?


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 alphonsus 7. Dezember 2019 

kirchlich ist unchristlich????

btw: das gegenteil von kasuistisch, was immer gründlich reflektiert ist, ist "aus dem bauch". ist das besser?


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