Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. Wir können NICHT schweigen!
  10. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  14. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  15. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete

Katholische Universität kündigt Unterzeichnern der correctio filialis

20. Jänner 2018 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zwei Unterzeichner der an Papst Franziskus gerichteten ‚kindlichen Zurechtweisung’ sind von der Liste der wissenschaftlichen Mitarbeiter der Katholischen Universität Mailande gestrichen worden, berichtet Marco Tosatti.


Mailand (kath.net/LSN/jg)
Zwei Wissenschaftler der Katholischen Universität des Heiligsten Herzens in Mailand sind von der Liste der Mitarbeiter der Universität gestrichen worden, offenbar weil sie die „kindliche Zurechtweisung“ (Correctio filialis) an Papst Franziskus unterschrieben haben. Dies berichtet der Vatikankenner Marco Tosatti auf seinem Blog.

Im November 2017 hätten die beiden ein Warnung von der Katholischen Universität Mailand erhalten, weil sie die Zurechtweisung mit Hinweis auf ihre Tätigkeit an der Universität unterzeichnet hätten. Dies sei nur in akademischen Zusammenhängen erlaubt, habe die Universität betont.


Dies sei nur ein Vorwand, habe ihm einer der beiden mitgeteilt. Der betroffene Wissenschaftler frage sich nun, ob die Universität alle Rechtsanwälte in Mailand zurechtweisen werde, die auf ihren Kanzleischildern ihre Verbindung zur Katholischen Universität Mailand angeben, schreibt Tosatti.

Anfang Dezember habe er festgestellt, dass er von der Liste der wissenschaftlichen Mitarbeiter der Universität gestrichen worden sei. Das bedeute, dass er zumindest in den kommenden Monaten keinen Forschungsauftrag von der Universität erhalten werde. Weder er noch sein Kollege hätten eine persönliche Mitteilung über diese Maßnahme erhalten, berichtet Tosatti.

Die Betroffenen wollen anonym bleiben. Die „kindliche Zurechtweisung“ (Correctio filialis de haeresibus propagatis) wurde Papst Franziskus am 11. August 2017 übergeben und am 24. August veröffentlicht. Deren Unterzeichner fordern Papst Franziskus auf, sich von häretischen Standpunkten zu Ehe, Moral und zur Sakramentenlehre zu distanzieren, die sie in der nachsynodalen Exhortation „Amoris laetitia“ enthalten sehen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Amoris laetitia

  1. Papst bekräftigt Lehre von "Amoris laetitia" zu Geschiedenen
  2. Polen: 140.000 Unterschriften für Verteidigung der Ehe
  3. Kardinal Cupichs Amoris-laetitia-Seminare mit umstrittenen Referenten
  4. Seifert: Außergerichtliche Einigung mit Erzbistum Granada
  5. ‚Franziskus soll 8. Kapitel von ‚Amoris laetitia’ zurückziehen’
  6. ‚Amoris laetitia’ wäre unter Franziskus’ Vorgängern abgelehnt worden
  7. ‚Amoris laetitia’ ändert Lehre und Sakramentenordnung nicht
  8. Offizielles Lehramt? Kommunion für Wiederverheiratete in Einzelfällen
  9. Theologe: ‚Barmherzigkeit heißt, Zweitehe ist nicht immer Ehebruch’
  10. Kardinal Pujats: ‚Amoris laetitia’ bedarf einer Klärung







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  3. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  4. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  5. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  6. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  7. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  8. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  9. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  10. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  11. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  12. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  13. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  14. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  15. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz