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Geldwäscheverdacht: 4,4 Millionen Euro Geldfund in Abtei Neresheim

3. November 2014 in Deutschland, 22 Lesermeinungen
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4,4 Millionen Euro sind im Nachlass des 2013 verstorbenen Abtes der Benediktinerabtei Neresheim entdeckt worden.


Neresheim (kath.net) 4,4 Millionen Euro sind im Nachlass des verstorbenen Abtes der Benediktinerabtei Neresheim entdeckt worden. Darüber berichtete der SWR. Der 2013 verstorbene Abt Norbert Stoffels hatte innerhalb von vier Jahren rund 500 Transaktionen auf dem Geheimkonto, sagte ein Sprecher der Abtei. Die Staatsanwaltschaft Krefeld hat Ermittlungen wegen Verdachtes auf Geldwäsche bestätigt, die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Krefelder Rechtsanwalt, der gerichtlich Anspruch auf einen Teil des Vermögens erhoben hat. Der Rechtsanwalt hatte gegenüber der Benediktinerabtei keine Angaben über die Herkunft der Gelder gemacht. Bisher ist unbekannt, woher die 4,4 Millionen Euro stammen und wer Nutznießer der Konten ist oder war. Gemäß Angaben der Klosterleitung wurden u.a. die Landesregierung von Baden-Württemberg, die Landesfinanzverwaltung und die Diözese Rottenburg-Stuttgart informiert, auf deren Gebiet die Abtei liegt.


kath.net dokumentiert die Stellungnahme vom 2.11.2014 von Pater Albert Knebel OSB, Prior-Administrator, zu dem Vorfall:

Als Oberer des Klosters bin ich im Nachlass des Alt-Abtes Norbert auf ein Vermögen in Höhe von rund 4 Millionen Euro gestoßen. Weder war dieses Vermögen bisher in der Buchführung des Klosters berücksichtigt, noch war es der Kloster-Verwaltung, meinen Mitbrüdern oder mir bekannt. Unser vordringliches Interesse gilt daher der Aufklärung der Herkunft dieses Vermögens. In mehreren zivilrechtlichen Verfahren hat ein Krefelder Anwalt Anspruch auf Teile des Vermögens erhoben, konnte jedoch bisher weder eindeutige, noch gerichtsfeste Dokumente vorlegen, die seinen Anspruch belegen würden. Sämtliche Klagen des Anwalts gegen das Kloster wurden von den Gerichten abgewiesen. Keiner meiner Mitbrüder im Konvent giert nach dem Vermögen, das bisher auch nicht Teil der Finanzplanung des Klosters war. Im Gegenteil: bevor nicht Rechtssicherheit über einen Anspruch Dritter auf dieses Vermögen besteht, steht es uns auch nicht an, über eine etwaige künftige Verwendung des Vermögens, bspw. zur Erhaltung der spätbarocken Klosteranlage, zu befinden. Die Landesregierung, die Landesfinanzverwaltung, die Beuroner Kongregation und das Bistum sind vollumfänglich informiert.


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Lesermeinungen

 Siri 5. November 2014 
 

Zutreffend

Gubt es irgendeinen Anhaltspunkt, dass der Prior hier unzutreffende Auskünfte gegeben hat? Er hat nicht früher von sich aus die Öffentlichkeit informiert. Das ist alles. Und es bestand auch keinerlei Veranlassung, die Öffentlichkeit früher zu informieren.


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 Siri 5. November 2014 
 

@pravdu

Und ich verweise auf meinen Kommentar zu dem Kommentar von Opus fidei.


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  5. November 2014 
 

Es geht doch nicht nur...........

Was mich sprachlos macht, dass dies ja kein Einzelfall ist. Ich spreche auch nicht nur von Vorfällen in Klöstern. Obwohl mir da Georgenberg-Fiecht in den Sinn kommt. Liegt schon länger zurück. Abt abgehauen samt der "Klosterkasse". Jeden Tag aufs neue ein anderer Fall. Geld hier, Missbrauch dort...... Ich schäme mich so langsam für "meine" Kirche. .


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  5. November 2014 
 

Zutreffend Auskunft?

Ich verweise auf den Kommentar von @Opus_fidei. Soweit zu Ihrem [email protected] siri.
Wenn man schon Internet hat, sollte man es auch benutzen.


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  5. November 2014 
 

Vertrauen verspielt, alles verspielt

Haben wir als Kirche nichts dazu gelernt. Die Zriten, in denen die Kirche, es auf "seine Weise" regelt sind vorbei. Transparenz ist gefragt. Verspieltes Vertrauen ist schwer oder gar nicht mehr zurück zu gewinnen. Wir müssen aus "unseren" Fehlern lernen und nötige Konsequenzen ziehn.


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 mt2323 5. November 2014 
 

Pauschalurteile ...

@Opus_fidei
... sind selten richtig.
Aber nur durch sie bringt man z.B. Nehresheim und Melk in einem Posting zusammen.
Sie tun damit vielen Benediktinern unrecht.


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 Siri 5. November 2014 
 

@Opus fidei

Na und? Warum sollte die Abtei die Öffentlichkeit schon früher informieren? Um deren Neugier zu befriedigen und den Kirchenfeinden Nahrung für Spekulationen zu geben? Der Fall wird mit den Institutionen abgearbeitet, die er betrifft und gut ist. Und wenn jemand meint, damit in die Öffentlichkeit gehen zu müssen, wie jetzt geschehen, dann wird wahrheitsgemäß Auskunft gegeben, wie es der Prior nun tut. Ich sehe keinen Grund zur Aufregung über mangelnde Transparenz.


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 Opus_fidei 4. November 2014 
 

unehrliche Mönche

Ich finde unser Glaube wird durch viele Benediktinerklöster auf eine harte Probe gestellt. Offenbar hat sich das verdienstvolle und glaubensstarke Zeugnis der Mönche schon sehr lange in sein Gegenteil gewendet. Man denke nur an die skandalösen Vorgänge im Stift Melk. Da ist zuletzt auch der Kirchenrektor der Stiftskirche ausgetreten. Die Aussagen des Priors in Neresheim halten keiner ernsthaften Überprüfung stand. Jetzt plötzlich geht er offen an die Medien. Er verschweigt aber, dass er bereits seit 1 1/2 Jahren von den Konten wußte und das Neresheim gerne das Geld für sich behalten wollte. Nur durch die unglückliche Aktion des raffgierigen Anwalts kam alles ans Licht. Soviel zum Thema Ehrlichkeit bei den Benediktinern.


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 Adson_von_Melk 4. November 2014 

Meinen Sie das ernst, @Silvio? Falls ja, woran Zweifel möglich sind ;-)

.) Die Medien sind nicht gleichgeschaltet. Die "Tagespost" erscheint genauso ungestört wie der "Spiegel". Oder auch kath.net :-)

.) Wenn irgendwo 4,4 unerklärte Millionen auftauchen, steht das auf jeden Fall in der Zeitung. Die Medien berichten über interesante oder merkwürdige Ereignisse.

.) Verschweigen ist nicht: Allerspätestens wenn die Sache bei Gericht ist, und dort ist sie dank jenes "Krefelder Anwalts". Der wahrscheinlich auch noch einigen Erkärungsbedarf haben wird, die Staatsanwaltschaft ist ja schon am Werk.

.) Derzeit suggeriert noch neimand was, aber im ZDF haben Sie die Sache wahrscheinlich noch heute abend. Siehe Punkt 2.

.) "Ungeachtet der Fakten" passt mehr zu Ihrem eigenen Posting, mit Verlaub.

Und was wohlmeinende Versuche betrefft, wie 'ohnehin Klostervermögen' (wieso weiß das dann keiner?) oder 'anonymer Großspender trifft geheimniskrämerischen Abt' - da wäre ich nicht optimistisch.


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 Silvio 4. November 2014 
 

Egal, wo das Geld nun herkommt,

ich bezweifle, ob es richtig war, an die Öffentlichkeit zu gehen, denn ungeachtet der Fakten bzw. der sich noch ergebenden Fakten gieren doch die gleichgeschalteten Linksmedien -SWR eingeschlossen- nach schlagzeilenträchtigen Ereignissen um der Bevölkerung wieder einmal suggerieren zu können: "Seht ihr, schon wieder die Katholische Kirche, scheinheilig, kinderschändend und jetzt auch noch geldgierig." Hoffentlich klärt sich alles bald in Gutem auf, bevor sich das Ganze hochschaukelt und im ZDF landet, - Gott bewahre!


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 huegel76 4. November 2014 

Geldwäsche

Wenn die (legale) Herkunft des Geldes nicht nachvollzogen werden kann, werden die Behörden erstmal wg. Geldwäsche ermitteln. Und das ist kein Kavaliersdelikt. Zumindest so schnell bekommt die Abtei dann nichts von dem Geld.


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 Rolando 4. November 2014 
 

Es kann auch ein anonym bleiben wollender Spender sein, Millionenbeiträge sind da nicht das Problem.


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 Siri 4. November 2014 
 

@Siegfried und Lamartine

Ordensleute sind verpflichtet ein Testament zu machen, aber- jedenfalls nach dem CIC - NICHT verpflichtet, das Testament zugunsten der Ordensgemeinschaft zu machen. Auch ist die kirchenrechtliche Vermögenslosigkeit nicht ohne Weiteres nach staatlichem Recht wirksam. Sie muss durch staatlich wirksame Vermögensübertragung erst umgesetzt werden. Wenn das nicht erfolgt ist, sind Ordensleute nach staatlichem Recht eben nicht vermögenslos.


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 Lamartine 3. November 2014 
 

@ siri

Den Presseberichten nach lauteten die Konten auf den Abtei e. V.

Im übrigen ist jeder Ordensmann verpflichtet, bei der ewigen Profess, um den Vermögensverzicht auch im bürgerlichen Recht wirksam werden zu lassen, ein Testament zugunsten seiner Gemeinschaft zu errichten für alles das, was er eventuell später noch erwirbt.
Und wenn es mit rechten Dingen zugeht, dürfte es auch keine Pflichtteilsberechtigten geben.


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 Siegfried-2 3. November 2014 

zu @ Siri

dem Abt kann es nicht gehören. Mit Eintritt in das Kloster und nach Ablegen der Gelübde hatte er kein Eigentum mehr.
Das Geld gehört entweder der Abtei oder einem Anderen. Erben gibt und kann es auch keine geben.
Hier sollten einmal die Angabe des Anwalts überprüft werden.


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 Cölln 3. November 2014 

Das wird zahlreiche Glücksritter

von staatlichen Stellen bis privat anziehen, die sich etwas vom Kuchen sichern wollen. Man kann gespannt sein!


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 studiosus 3. November 2014 

Die

Die Abtei scheint sehr korrekt vorzugehen. Allerdings muss das nicht unbedingt in den Medien geschehen, das ist auch so eine unmoegliche Forderung der Moderne dass jede Waesche, egal ob Schmutzwaesche oder nicht, in aller Oeffentlichkeit gewaschen werden muss...
Haetten sie dasselbe gemacht ohne an die Medien zu gehen waere das genauso in Ordnung gewesen... traurig dass man heute schon vorbeugend selbst an die Medien gehen muss um vorzubeugen dass das wer andeer tut und dann gleich wieder Verdachtsmomente dazugedichtet werden...
im Uebrigen: es waere der Abtei zu wuenschen dass das Geld ihr zufaellt fuer die Erhaltung der Barockkirche in der es besonders viele Engel geben soll :)


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 Siri 3. November 2014 
 

Wobei ...

Wobei die Frage ist, ob es nicht ohnehin dem Kloster gehörte.


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 myschkin 3. November 2014 
 

"Nach Golde drängt,

am Golde hängt doch alles. Ach wir Armen!"

Da hat Pater Albert Knebel wahrscheinlich seinen Augen nicht getraut, als er sich plötzlich mit einem solch riesigen Vermögen konfrontiert sah.

Das ist ja eine sehr unangenehme Situation. Und die Patres werden sich nun sicher fragen, warum der verstorbene Abt nicht Sorge dafür getragen hat, um die Herkunft dieser Gelder nachvollziehbar zu machen.

Ich finde es gut, dass die Abtei in dieser Angelegenheit den Weg in die Öffentlichkeit geht. Nur so kann Aufklärung gelingen.


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 Siri 3. November 2014 
 

Mal sehen

Wenn sich kein Eigentümer ausmachen lässt, sollte man davon ausgehen, dass das Geld dem Abt gehörte. Dann gehört es nach dessen Tod den Erben.


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 brakbekl 3. November 2014 
 

Viel geld

Lässt sich kein Eigentümer ausmachen, gehörts dem Finder.


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 speedy 3. November 2014 
 

das geld sollten sie Kirche in not spenden, damit es wenigstens noch etwas gutes tun könnte- wer weiss was da für dreck am stecken hängt


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