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Evangelische Kirche Berlin stellt „Digitalen Klingelbeutel“ vor

7. Juli 2018 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
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System wurde zum Patent angemeldet – Möglicherweise bundesweite Anwendung


Berlin (kath.net) Den ersten „Digitalen Klingelbeutel“ hat die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) in einer Pressekonferenz in einer Berliner Kirche vorgestellt. Es handelt sich um eine Kombination: der klassische Stoffbeutel ist mit besonders massivem Griff versehen, im dem sich das Display und die nötige Technik befindet. Hier können die Kirchenbesucher künftig mit Giro- oder Kreditkarte ihren Beitrag zur Kollekte leisten, dies geht kontaktlos und ohne PIN. Der vorgestellte Klingelbeutel ist ein Prototyp, das System wurde von der EKBO bereits zum Patent angemeldet.


Andiskutiert sind in der EKD offenbar die bundesweite Einführung des Systems, eine bundesweite Kollekten-App sowie Stationen für bargeldloses Spenden im Ausgangsbereich der Kirchen.


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Lesermeinungen

 PBaldauf 11. Juli 2018 
 

Ach, wenn ein Beutel nicht mehr klingelt
Nur digital: Null-Eins-en kringelt
Da geb ich nichts, schon gar nicht «gern»:
Zu technisiert, kühl und modern

Man sieht, wie schnell man es vergisst:
Nicht alles gut, was machbar ist
Wird ausrangiert, was sich bewährt
So halt ich dies für «voll verkehrt»


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 Alpenglühen 9. Juli 2018 

@Savanorola - Das ist doch ‚nur’ eine von flankierenden Maßnahmen, um für die

Abschaffung des Bargeldes zusätzlichen Druck aufzubauen. Alleinige Nutznießer sind a) der Staat, der durch „bargeldlos“ totale Kontrolle über die Bürger bekommt. Wer politisch unbequem ist, od. gesellschaftl. nicht „in der gewünschten Spur“ läuft, da wird eben das Konto gesperrt od. gekündigt. U. der kriegt auch keins mehr. Ohne Bargeld - kommen Sie nicht an Geld dran. Folgen: z. B. keine Gehaltszahlung; Obdachlosigkeit, weil wegen Mietrückstände die Whg. gekündigt wird; keine Krankenversicherung mehr, wegen Beitragsrückständen. ‚Spielen’ Sie das konsequent durch, Sie werden erschrecken. Der Einzelne u. die Gesellschaft ist damit total erpreßbar.
U. b) die Banken, die dann nach Herzenslust agieren können. Z.B. Negativzinsen fordern, Kreditzinsen u. Kontoführ.-Geb. in beliebiger Höhe, Gebühr für jeden ‚Handgriff’, der heute noch kostenlos ist.
Sind Banken Dienst-Leister od. Fron-Herren? Bargeld ist Freiheit in vielfältiger Form! Kämpfen wir dafür, nicht gläsern u. erpreßbar zu sein.


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 Savanorola 9. Juli 2018 

Bareinzahlung der Kollekte...

ist mittlerweile nicht mehr kostenlos möglich. So verlangen Banken zwischen 1,50 € und 5.50 € pro Einzahlung. Für eine kleine Kirchengemeinde ist dieser Betrag bereits ein Zehntel der Kollekte. Oder auf ein Jahr hin berechnet bei einem Mittelwert von 3.50 € pro Einzahlung (alle Sonntag und Feiertage berücksichtigt) kommen da mehr als 200 € als Gebühr zusammen. Warum sollen also Banken den Zehnten der Kollekte erhalten? Auch wir in der kathol. Kirche sollten kreativer werden - vor allem wenn man der genannte Betrag an Gebühren mit der Anzahl der Kirchengemeinden in D multipliziert wird. Da geht zuviel Geld in automatisierte Prozesse einer Bank anstatt für kirchliche Zwecke benutzt werden zu können.


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 freya 9. Juli 2018 
 

Na da wird es höchste Zeit, dass wir uns chippen lassen!

Mit dem unter der Haut implantierten RFID-Chip, ersparen wir uns das lästige Mitführen verschiedener Kreditkarten und können schnell und einfach mittels sanfter Berührung des Klingelbeutels unser Scherflein spenden!
Motto: "Die Hand über den Klingelbeutel streift - die Seele in die Hölle schweift!"


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 Alpenglühen 7. Juli 2018 

digitaler Klingelbeutel, soll das ein Witz sein? Anstatt die Gläubigen aufzurufen, die

Petitionen gegen die Abschaffung des Bargeldes in Europa zu unterschreiben, jetzt das nächste Anschleimen an den Staat.
Es geht nicht um Verbrechensprävention, verhindern von Drogen-, Waffenhandel, etc. Hr. Schäuble hat als Finanzminister gesagt, die Bürger hätten zu viel Geld auf der „Hohen Kante“, das müsse endlich in den „Umlauf“. Es liegen vermutl. schon lange Entwürfe bereit, wie man per Gesetz an diese „Hohe Kante“ herankommt. Ich denke: Z. B. pro Kopf einen Höchstbetrag zugestehen, alles darüberliegende gilt als „Anleihe des Staates beim Bürger“. Nominell zurückzuzahlen – tatsächl. aber „auf Nimmerwiedersehn“. Heute kann, dann muß! jeder ein Konto haben. Wer aber politisch, gesellschaftlich nicht spurt, dem wird’s einfach gekündigt u. der bekommt nirgends mehr eins. U. das nicht nur Politikern der AfD, wie schon geschehen, sondern das droht dann Jedem von uns, der nicht „auf Linie“ wäre. Der totalen Kontrolle wären alle Tore geöffnet, ohne sich dagegen wehren zu können.


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 Stefan Fleischer 7. Juli 2018 

@ Montfort

Die digitale Beichte - mit absoluter Datenschutzgarantie natürlich - wäre wohl noch viel attraktiver.


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 encense 7. Juli 2018 

Soso... der Digi-Klingtel auf den Vormarsch. Wenn mal dieser Schuss nicht nach hinten losgeht.


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 Montfort 7. Juli 2018 

Und wie wäre es, den "digital versierten" Prostestanten ...

... in Zukunft auch die "digitale Taufe" oder das "digitale Abendmahl" anzubieten? Das ginge dann wenigstens von der Couch aus! ;-)


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 fenchel 7. Juli 2018 
 

YES - Klingelbeutel an die Börse!

Schlapplach....abgespeichert in meiner Rubrik: "Make Money"


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