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Kardinal Dolan: Die Beichte ist DAS Sakrament der Neuevangelisierung

10. Oktober 2012 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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US-Kardinal Dolan rief bei der Bischofssynode dazu auf, dass die Handlungsträger der Neuevangelisierung zuerst selbst evangelisiert werden müssen. Von Petra Lorleberg


Vatikanstadt (kath.net/pl) „Ich glaube, dass das wichtigste Sakrament der Neuevangelisation die Beichte ist.“ Dies sagte Timothy Kardinal Dolan, Erzbischof von New York und Vorsitzender der US-Amerikanischen Bischofskonferenz, in seinem Statement vor der Bischofssynode am Dienstag.

kath.net dokumentiert das Statement vom 9.10.2012 von Timothy Kardinal Dolan vor der Bischofssynode in voller Länge. Übersetzung: © kath.net

Der große amerikanische Evangelist, der verehrungswürdige Erzbischof Fulton J. Sheen, hatte einmal gesagt: „Das erste Wort Jesu im Evangelium war ‚komm‘, das letzte Wort Jesu war ‚geh‘“.

Die Neuevangelisierung erinnert uns daran, dass ihre eigenen Handlungsträger zuerst selbst evangelisiert werden müssen.


Der heilige Bernhard sagte: „Wenn du ein Kanal sein möchtest, musst du zuerst ein Speicherbecken sein“.

Deshalb glaube ich, dass das wichtigste Sakrament der Neuevangelisierung das Sakrament der Beichte ist, und ich danke Papst Benedikt dafür, dass er uns daran erinnert.

Ja, die Initiationssakramente – Taufe, Firmung, die Eucharistie – erfüllen die Handlungsträger der Evangelisation, fordern sie heraus, rüsten sie aus.

Doch das Sakrament der Beichte evangelisiert die Evangelisierer, denn es bringt uns sakramental in Kontakt mit Jesus, der uns zur Herzensbekehrung aufruft und der uns dazu inspiriert, Seine Einladung zur Buße zu beantworten.

Das Zweite Vatikanische Konzil rief zu einer Erneuerung des Bußsakramentes auf, doch stattdessen haben wir traurigerweise vielerorts das Verschwinden dieses Sakramentes.

Wir suchen geschäftig nach Reformen der Strukturen, Systeme, Institutionen und der anderen Menschen. Ja, dies ist gut.

Doch die Antwort auf die Frage „Was ist falsch an dieser Welt?“ ist nicht Politik. Wirtschaft, Säkularismus, Umweltverschmutzung, globale Erwärmung … nein. Wie Chesterton schrieb: „Die Antwort auf die Frage ‚Was ist falsch an dieser Welt?‘ besteht aus zwei Worten: Ich bin´s.“

Ich bin´s! Dies zuzugeben führt in die Herzensbekehrung und in die Buße, das Herz der Einladung des Evangeliums.

Dies geschieht im Sakrament der Beichte. Sie ist das Sakrament der Evangelisierung.

Kardinal Meisner hatte danach in seinem Statement auf Kardinal Dolans Aussagen Bezug genommen,
kath.net hatte berichtet.

Card. Dolan proposes Confession as the Sacrament of the New Evangelization (Rome Reports)



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Lesermeinungen

 dspecht 11. Oktober 2012 
 

klar, kurz und knackig -

- und daher super!


1

0
 
 supernussbi 10. Oktober 2012 

Super und kurze Worte

Als Erinnerung für uns selber und als \"Anstoss\" für viele unserer Freunde rundherum, damit Lauheit und Freudlosigkeit im verweichlichten Christentum unserer Tage langsam durch echte Früchte des Hl. Geistes ersetzt werden.
Ich wundere mich, dass das JAHR DES GLAUBENS samt den Konzilstexten bes. von \"Lumen gentium\" oder so etwas ähnliches wie eine echte Glaubenserneuerung in den allermeisten Pfarreien kein wirkliches Thema ist. Sind wir untätige Mitfahrende in der nachkonziliaren oder nicht-konziliaren untergehenenden Titanic, die sich noch Kirche nennt?


3

0
 
 M.Schn-Fl 10. Oktober 2012 
 

Das große Heilungssakrament

Es heilt auch und besonders die Glieder der Kirche.
\"Ich bin der Herr, dein Arzt\", lesen wir in der Thora.
Immer habe ich das wunderbar Spiritual im Ohr, das Jessye Norman so unvergesslich gesungen hat:
There is a balm in gilead ... to heal the sinsick soul.\"


2

0
 
 medpilger89 10. Oktober 2012 

wirklich wahr?

Gott sei Dank für diese Erkenntnis. Wir müssen immer zuierst bei uns selber suchen und dort Veränderungen vornehmen. Zur Zeit wird viel über andere und Anderes reflektiert, nur das eigene Haus wird nicht gekehrt. Der Aufruf der Gottesmutter in Medjugorje, umzukehren bedeutet, dass wir uns dort wieder versammeln sollten, wo wir ihren Sohn Jesus Christus finden, und das sind die Sakramente. Es sind Heilsmittel, die er selbst eingesetzt hat. Es macht aber auch notwendig, dass unsere Hirten die Fehler aus der Vergangenheit analysieren und dann mutig Veränderungen bewirken, die Altes durchaus wieder aufgreifen sollten. Dann wird das Angesicht der Erde wieder neu.


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0
 

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