Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  2. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  3. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. THESE: Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  8. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  9. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  10. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  11. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  12. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  13. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  14. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  15. Zeitliche und ewige Zukunft

Aufbruch, Aufbruch, Aufbruch

20. Mai 2012 in Deutschland, 37 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Zollitsch ermutigt beim Abschluss des Katholikentags zu dynamischer und lebendiger Kirche und erklärt, warum Christen Menschen des Aufbruchs sind


Mannheim (kath.net/dbk/red)
Mit einem Appell zu einem mutigen Blick nach vorne ist heute in Mannheim der 98. Deutsche Katholikentag zu Ende gegangen. In seiner Abschlusspredigt vor dem Mannheimer Schloss forderte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, die Gläubigen auf, das Leitwort des Katholikentags, „Einen neuen Aufbruch wagen“, mit in den Alltag zu nehmen. Der Aufbruch des Menschen sei immer von Gott geschenkt: „Gott bricht auf zu uns, er wird unser Retter und schenkt uns neues Leben! Diese Hoffnung dürfen wir nicht für uns behalten! Sie drängt uns dazu, selbst aufzubrechen und diese frohe Botschaft in die Welt zu tragen! Deshalb sind wir Christen Menschen des Aufbruchs“, sagte Zollitsch.

Die Tage von Mannheim hätten das Bild einer frohen und gestärkten Kirche gezeigt. Die Teilnehmer des Katholikentags sind „hierher gekommen und haben gezeigt, dass Kirche lebendig und dynamisch ist, dass von uns Christen ein Aufbruch ausgeht, den unsere Welt und unsere Kirche benötigen“, so Erzbischof Zollitsch in seiner Predigt. Einen neuen Aufbruch zu wagen heiße für die Christen mehr, „als einfach nur noch einmal anzufangen, sich Mut zuzusprechen und nochmals einen Anlauf zu unternehmen. Es ist nicht der verzweifelte Versuch, den ein Verein zu unternehmen hat, der in der Tabelle am unteren Ende zu finden ist oder eine Partei, die aus ihren schlechten Umfragewerten nicht heraus kommt. Aufzubrechen gehört für uns Christen zum Grund unseres Daseins.“


In der Abschlussmesse betonte Erzbischof Zollitsch, dass Aufbruch auch immer etwas mit Wagnis zu tun habe. Dabei gelte es, sich auch auf Unvorhergesehenes einzustellen. „Neu aufzubrechen, ist damit ein Protest gegen jegliche Versicherungsmentalität, die sich in unserer Gesellschaft, aber auch in der Kirche, nur allzu gerne breit macht. Ja, es braucht den Mut, sich auf neue Wege einzulassen und nach vorne zu gehen. Wir haben allen Grund, dieses Wagnis einzugehen. Es liegt nicht allein an uns und unseren Kräften, ob dieser Aufbruch gelingt. Wir können dieses Wagnis eingehen, weil Gott selbst zuerst zu uns Menschen aufbricht. Er kommt in unsere Welt, bricht auf, herein in unseren Alltag.“ Aufbruch im Geiste Gottes bedeute, sich von Gott aufbrechen zu lassen. „Wer sich auf Gott einlässt, der wird schnell erkennen, dass dadurch sein Leben neu wird. Das ist der Weg, der uns Christen auszeichnet. Ein Weg, der Maß nimmt an Jesu Leben und Handeln.“ Erzbischof Zollitsch weiter: „Aus diesem Geist heraus setzen wir uns für andere ein. Dieser Geist Gottes ist es, der uns Christen von Innen her aufbrechen will, damit wir mit seiner Kraft das Evangelium in unseren Tagen, in unserem Land mit neuer Freude verkünden. Dieser Geist Gottes ist es, der uns dazu in den Dialog führt, um im Hören aufeinander und im gemeinsamen Hören auf Gott die Schritte zu finden, die es zu gehen gilt. Glaube lebt vom Miteinander: das ist die Erfahrung, die wir hier in Mannheim machen durften.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Zollitsch

  1. 'Liebesgrüße' aus Freiburg - Zollitsch attackiert Müller!
  2. Zollitsch liegt Limburger Prüfbericht noch nicht vor
  3. 'Nicht fortschrittlich, indem man ein menschliches Leben vernichtet'
  4. Warnung vor 'Schnellschüssen' in Limburg
  5. Es steht mir nicht zu, über den Bischof von Limburg zu urteilen!
  6. Zollitsch nennt Freiburger Handreichung einen «vorläufigen Impuls»
  7. Erzbischof Zollitsch zu Limburg: 'Wir sind alle betroffen'
  8. Rücktritt von Zollitsch - Zum apostolischen Administrator ernannt!
  9. Dürfen die Bischöfe sich in den Wahlkampf einmischen?
  10. Zollitsch: Die Kirche soll nicht so zentralistisch bleiben






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  9. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  10. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  11. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  14. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  15. Vorbehaltlos Ja zum Leben!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz