Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  2. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  3. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  4. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  9. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  10. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  11. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  12. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  13. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  14. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  15. Zeitliche und ewige Zukunft

Warnung vor 'Schnellschüssen' in Limburg

14. Oktober 2013 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz: Limburger Bischof Tebartz van-Elst muss selbstkritisch zu Vorwürfen Stellung nehmen - Warnung vor "Schnellschüssen" in Limburg


Rom (kath.net/KAP) Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch (Foto), will im Fall der Limburger Diözese Tebartz van-Elst "so zügig wie das möglich ist" handeln. Es gehe um die Glaubwürdigkeit der Kirche, sagte Zollitsch am Montag im Vatikan. Der Druck sei "sehr groß". Tebartz-van Elst müsse zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfe mit der "gebührenden Sachlichkeit und Selbstkritik" Stellung nehmen, forderte der Freiburger Administrator. Zugleich warnte Zollitsch vor einem übereilten Vorgehen gegen den Limburger Bischof und forderte eine sachliche Klärung der Vorwürfe.


Zollitsch kündigte an, das Thema in dieser Woche mit Papst Franziskus und weiteren Gesprächspartnern im Vatikan erörtern zu wollen, um das weitere Vorgehen zu klären. Er habe Franziskus dazu bereits schriftlich Informationen zukommen lassen. Ob der Papst diese zur Kenntnis genommen habe, wisse er allerdings nicht, so der Erzbischof.

Es dürfe keine "Schnellschüsse" geben, so der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Daher wolle er erst den Bericht der von der Bischofskonferenz eingesetzten Prüfungskommission zur Finanzierung der Baumaßnahmen im Bistum Limburg abwarten, die ihre Arbeit in dieser Woche aufnehme. Wann die Ergebnisse vorlägen, sei gegenwärtig noch offen. Zu Größe sowie Namen der Mitglieder des Gremiums machte er keine Angaben. Es handele sich um Finanz- und Baufachleute sowie Kirchenrechtler. Über alles Weitere sei Vertraulichkeit vereinbart worden, sagte Zollitsch.

Zollitsch äußerte sich während einer Pressekonferenz zur Vorstellung der nächsten Veranstaltung der vatikanischen Initiative zum Gespräch mit Nichtglaubenden "Vorhof der Völker", die Ende November in Berlin stattfindet.

Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Foto Erzbischof Zollitsch (c) Erzbistum Freiburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Zollitsch

  1. 'Liebesgrüße' aus Freiburg - Zollitsch attackiert Müller!
  2. Zollitsch liegt Limburger Prüfbericht noch nicht vor
  3. 'Nicht fortschrittlich, indem man ein menschliches Leben vernichtet'
  4. Es steht mir nicht zu, über den Bischof von Limburg zu urteilen!
  5. Zollitsch nennt Freiburger Handreichung einen «vorläufigen Impuls»
  6. Erzbischof Zollitsch zu Limburg: 'Wir sind alle betroffen'
  7. Rücktritt von Zollitsch - Zum apostolischen Administrator ernannt!
  8. Dürfen die Bischöfe sich in den Wahlkampf einmischen?
  9. Zollitsch: Die Kirche soll nicht so zentralistisch bleiben
  10. Ein Weg ohne Weltkirche?






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  9. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  13. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  14. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  15. United Airlines einigt sich mit entlassenem Mitarbeiter, der LGBT-Ideologie kritisiert hat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz