Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  7. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  14. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  15. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert

'Liebesgrüße' aus Freiburg - Zollitsch attackiert Müller!

6. März 2014 in Deutschland, 53 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In der Causa Tebartz-van Elst sagte Zollitsch zur Einschätzung des Kurienkardinals Müller: «Es wundert mich, dass der alte Satz von Wittgenstein: ‚Wovon man nicht sprechen kann, darüber soll man schweigen‘ nicht beachtet wird.»


Mannheim (kath.net/KNA/red) Der scheidende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, bedauert mit Blick auf den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, «dass dieser Einzelfall zu einem zentralen Thema geworden ist und die wirklich wichtigen Fragen überlagert». In einem Interview des «Mannheimer Morgen» (Donnerstag) sagte Zollitsch, der von der Bischofskonferenz erstellte Prüfbericht sei «eine gute Grundlage, damit die Bischofskongregation im Einvernehmen mit dem Papst gerecht entscheiden kann». Das konnte Zollitsch nach eigenem Bekunden «in Rom ausführlich mit der Kongregation besprechen».


Kritik übte Zollitsch am deutschen Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller. Nach dessen Einschätzung weist der Bericht Tebartz-van Elst keine Verfehlungen nach. Zollitsch äußerte dazu: «Es wundert mich, dass der alte Satz von Wittgenstein: ‚Wovon man nicht sprechen kann, darüber soll man schweigen‘ nicht beachtet wird.»

Auf die Frage, welchen Einfluss er auf die Entscheidung zu Tebartz habe, antwortete Zollitsch: «Der Heilige Vater kennt meine Meinung. Ich habe volles Vertrauen zu ihm, dass er die richtige Entscheidung treffen wird.» Zollitsch hatte am Rosenmontag den Prüfbericht zu den umstrittenen Bauprojekten im Bistum Limburg an den Präfekten der Bischofskongregation im Vatikan, Kardinal Marc Ouellet, ausgehändigt.

Der emeritierte Freiburger Erzbischof äußerte sich auch zu einer anderen Frage, in welcher er sich mit dem Glaubenspräfekten Müller überworfen hat. Angesprochen auf den „Widerspruch“ u.a. des Kurienkardinals auf die Sakramentenzulassung von verheirateten Geschiedenen sagte Zollitsch wörtlich: «Die Handreichung unseres Seelsorgeamtes versucht, die Praxis in den meisten deutschen Diözesen, in Österreich und im Elsass zu umschreiben. Dabei geht es auch darum, wie wir im Einzelfall danach suchen, wie wir die volle Gemeinschaft anbieten können. Kardinal Kasper denkt ebenso in diese Richtung und zeigt die theologischen Perspektiven. Dafür bin ich ihm dankbar.“ Zollitsch schloss mit dem Hinweis: „Mir wurde gesagt, Franziskus habe Kardinal Kaspers Vortrag sehr gelobt.»

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Zollitsch

  1. Zollitsch liegt Limburger Prüfbericht noch nicht vor
  2. 'Nicht fortschrittlich, indem man ein menschliches Leben vernichtet'
  3. Warnung vor 'Schnellschüssen' in Limburg
  4. Es steht mir nicht zu, über den Bischof von Limburg zu urteilen!
  5. Zollitsch nennt Freiburger Handreichung einen «vorläufigen Impuls»
  6. Erzbischof Zollitsch zu Limburg: 'Wir sind alle betroffen'
  7. Rücktritt von Zollitsch - Zum apostolischen Administrator ernannt!
  8. Dürfen die Bischöfe sich in den Wahlkampf einmischen?
  9. Zollitsch: Die Kirche soll nicht so zentralistisch bleiben
  10. Ein Weg ohne Weltkirche?







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  3. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  4. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  5. X ist Nummer 1 unter Europas Nachrichten-Apps
  6. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  7. Messermann brüllte „Allahu Akbar” in französischer Kirche – Festnahme
  8. Britisches Unterhaus stimmt erneut über Sterbehilfe-Gesetz ab
  9. 'Gott ist gut'
  10. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  11. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  12. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  13. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  14. Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
  15. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz