Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  8. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  9. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  10. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  11. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  14. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  15. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus

Maltas Parlament nimmt Scheidungsgesetz an

25. Juli 2011 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Inselstaat führt als letztes EU-Mitglied die zivile Ehescheidung ein


Valletta (kath.net/KAP) Als letzter EU-Staat führt Malta die zivile Ehescheidung ein. Am Montag nahm das Parlament des Inselstaates einen entsprechenden Gesetzentwurf mit großer Mehrheit an. 52 Abgeordnete stimmten für das Scheidungsgesetz, elf - darunter Ministerpräsident Lawrence Gonzi - votierten mit Nein. Fünf Parlamentarier enthielten sich. Damit das Gesetz in Kraft treten kann, muss Staatspräsident George Abela es noch unterzeichnen.


Malta war der einzige EU-Staat, in dem Scheidung bisher verboten war. Das Verfahren zur Einführung eines Scheidungsgesetzes war vor gut einem Jahr von dem Abgeordneten der konservativen Nationalpartei Jeffrey Pullicino Orlando angestoßen worden. Ende Mai sprach sich die Bevölkerung in einem Referendum mit rund 53 Prozent der Stimmen dafür aus, für unwiderruflich zerrüttete Ehen die Möglichkeit der Scheidung einzuführen.

Gonzis Nationalpartei stand der Einführung mehrheitlich kritisch gegenüber. Der Ministerpräsident hatte aber nach Bekanntgabe des Ergebnisses der Volksabstimmung erklärt, der Wählerwille müsse respektiert werden.

Der Initiator des Scheidungsgesetzes, Pullicino Orlando, forderte mit seinem Vorstoß eine Überarbeitung des Abkommens zwischen Kirche und Staat von 1995. Die darin festgeschriebene Vorrangstellung der Kirche bei Eheannullierungen sei ebenso wie weitere Bestimmungen nicht mehr zeitgemäß.

Copyright 2011 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Malta

  1. Der neue Präsident von Malta ist katholisch und pro-life
  2. Kirche in Malta protestiert gegen Einführung der 'Ehe für alle'
  3. Malta: Umstrittene Erklärung ‚entspricht dem Willen des Papstes’
  4. Vatikan und Malta beenden Konflikt um Scheidungsanerkennung
  5. Malta: Generalvikar sieht Verwirrung unter Katholiken
  6. Malta: Mehrheit für Ehescheidung sehr wahrscheinlich
  7. 'Jetzt behauptet der Wolf, er sei katholisch'
  8. Wunder-Boom in Malta
  9. Maltas Parlament debattiert über Referendum zur Ehescheidung
  10. Marienerscheinung in Malta warnt vor Ehescheidung






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  14. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  15. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz